Briefspiel: Unterschied zwischen den Versionen

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==Frage 3: Welche Arten zu Schreiben gibt es?==
==Frage 3: Welche Arten zu Schreiben gibt es?==


Grundsätzlich kann man Briefspielgeschichten, die alleine geschrieben werden und solche unterscheiden, die unter Mitwirkung mehrerer Beteiligte entstehen. Meist ergibt sich schon aus der entwickelten Idee, welcher der beiden Möglichkeiten besser passt.
Grundsätzlich kann man Briefspielgeschichten in solche unterscheiden, die alleine geschrieben werden, und solche, die unter Mitwirkung mehrerer Beteiligte entstehen. Meist ergibt sich schon aus der entwickelten Idee, welche der beiden Möglichkeiten besser passt.


Häufig bietet es sich an, in Interaktion mit anderen Briefspielern und -spielerinnen zu gehen. Gibt die Idee schon vor, wer beteiligt sein muss, kann man die Spieler gezielt ansprechen. Hier sollte natürlich möglichst früh geklärt werden, wie es um die Zeit und das Interesse der übrigen Betroffenen bestellt ist. Die Alternative ist es, die gesamte Briefspielliste nach Interessenten zu befragen.  
Häufig bietet es sich an, in Interaktion mit anderen Briefspielern und -spielerinnen zu gehen. Gibt die Idee schon vor, wer beteiligt sein muss, kann man die Spieler gezielt ansprechen. Hier sollte natürlich möglichst früh geklärt werden, wie es um die Zeit und das Interesse der übrigen Betroffenen bestellt ist. Die Alternative ist es, die gesamte Briefspielliste nach Interessenten zu befragen.  


Haben sich alle Beteiligten gefunden, beginnt der Urheber der Idee mit dem ersten Text und stellt diesen den übrigen Beteiligten zur Verfügung. Dies kann einfach über die Briefspielliste geschehen oder man schickt sich Emails zu, an die ein stetig wachsendes Textdokument angehängt ist. Häufig wird hier mit Namen über den einzelnen Abschnitten und / oder verschiedenen Farben gearbeitet. Vorteil bei der zweiten Methode ist: Die verschiedenen Autoren können leichter in den Texten der anderen ergänzen. So kann ein Dialog mehrmals erweitert und ergänzt werden, bevor die Briefspielliste am Ende ein Gesamtergebnis präsentiert wird. Auf der anderen Seite schätzen es viele außenstehende Spieler, die Handlung direkt zu verfolgen. Sie erhalten kleine Häppchen, die sich schnell lesen lassen und können unter Umständen noch verspätet einsteigen, wenn sie entdecken, dass die Handlung doch für ihre Adligen geeignet ist.
Haben sich alle Beteiligten gefunden, beginnt der Urheber der Idee mit dem ersten Text und stellt diesen den übrigen Beteiligten zur Verfügung. Dies kann einfach über die Briefspielliste geschehen oder man schickt sich Emails zu, an die ein stetig wachsendes Textdokument angehängt ist. Häufig wird hier mit Namen über den einzelnen Abschnitten und/oder verschiedenen Farben gearbeitet. Der Vorteil bei der zweiten Methode ist: Die verschiedenen Autoren können leichter in den Texten der anderen ergänzen. So kann ein Dialog mehrmals erweitert und ergänzt werden, bevor die Briefspielliste am Ende ein Gesamtergebnis präsentiert wird. Auf der anderen Seite schätzen es viele außenstehende Spieler, die Handlung direkt zu verfolgen. Sie erhalten kleine Häppchen, die sich schnell lesen lassen und können unter Umständen noch verspätet einsteigen, wenn sie entdecken, dass die Handlung doch für ihre Adligen geeignet ist.


Im Wiki des Kosch findet sich eine sehr schöne Beschreibung der [[kos:Kleiner Leitfaden zum Briefspiel im Kosch|unterschiedlichen Briefspielarten mit Beispielen]].
Im Wiki des Kosch findet sich eine sehr schöne Beschreibung der [[kos:Kleiner Leitfaden zum Briefspiel im Kosch|unterschiedlichen Briefspielarten mit Beispielen]].


Grundsätzlich ist noch zu sagen, dass der Urheber der Idee nicht mit dem Meister an einem Rollenspieltisch zu vergleichen ist. Sollte nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart sein, haben alle Beteiligten das gleiche Recht, zur Handlung beizusteuern und diese voranzubringen. Hierbei dürfen durchaus auch die Reaktionen der Nicht-Spieler-Charaktere und  selbst der übrigen Adligen geschildert werden, soweit sich diese abschätzen lassen. Ziel ist es hierbei nicht, die anderen zu bevormunden, doch ist das Briefspiel kein Chatgespräch und so würden sich gerade handlungsintensive Szenen wie Kämpfe oder Gespräche sehr in die Länge ziehen, wenn man sich nur auf die Schilderung der eigenen Person beschränkt. Hat man erst einmal ein ungefähres Gefühl für die Persönlichkeiten der Charaktere entwickelt, ist dies viel einfacher, als es sich anhört. Und für den Notfall, ist es immer noch möglich, wie oben geschildert, Korrekturen und Erweiterungen vorzunehmen.
Grundsätzlich ist noch zu sagen, dass der Urheber der Idee nicht mit dem Meister an einem Rollenspieltisch zu vergleichen ist. Sollte nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart worden sein, haben alle Beteiligten das gleiche Recht, zur Handlung beizusteuern und diese voranzubringen. Hierbei dürfen durchaus auch die Reaktionen der Nicht-Spieler-Charaktere und  selbst der übrigen Adligen geschildert werden, soweit sich diese abschätzen lassen. Keinesfalls ist es hierbei das Ziel, die anderen Spieler zu bevormunden. Doch das Briefspiel auch kein Chatgespräch; gerade handlungsintensive Szenen wie Kämpfe oder Gespräche zögen sich sehr in die Länge, wenn man sich nur auf die Schilderung der eigenen Person beschränken würde. Hat man erst einmal ein ungefähres Gefühl für die Persönlichkeiten der anderen Charaktere entwickelt, ist dies viel einfacher, als es sich anhört. Und für den Notfall, ist es immer noch möglich, wie oben geschildert, Korrekturen und Erweiterungen vorzunehmen.


==Frage 4: Was passiert mit den Briefspielgeschichten?==
==Frage 4: Was passiert mit den Briefspielgeschichten?==