Chronik.Ereignis1033 Feldzug Schrotenstein 11: Unterschied zwischen den Versionen

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"Es ist viel dort draußen passiert." Sie wischte durch die Luft, als wolle sie die Gedanken vertreiben. Ihr Onkel war dorthin zurückgekehrt, auch wegen einer da Vanya. Männer wollten immer haben, was sie nicht bekamen. ''Das'' musste sie sich merken.  
"Es ist viel dort draußen passiert." Sie wischte durch die Luft, als wolle sie die Gedanken vertreiben. Ihr Onkel war dorthin zurückgekehrt, auch wegen einer da Vanya. Männer wollten immer haben, was sie nicht bekamen. ''Das'' musste sie sich merken.  


"Eure Bitte wäre nicht nötig gewesen, doch sie ehrt und freut mich. Ich helfe gerne. Die Magierin, die Dom von Kündoch", kurz nickte sie in dessen Richtung, "für mich mitgebracht hatte, hilft draußen auf dem Hof den verletzten Männern und Frauen. Auch wenn die stolze Amazone da Vanya die Hilfe für sich deutlich ablehnte. Ich hätte es wahrlich besser wissen müssen." Sie seufzte kurz. Erstens war es Magie und zweitens kam die Hilfe von der Tochter des Thronräubers. Gerade Rifada da Vanya hat sich mit solchen Bemerkungen nicht zurückgehalten. Wenn sie es sich recht überlegte, wunderte sie sich im Nachhinein, dass sie neben dieser Frau lebend aus den Bergen herausgekommen war.  
"Eure Bitte wäre nicht nötig gewesen, doch sie ehrt und freut mich. Ich helfe gerne. Die Magierin, die Dom von Kündoch", kurz nickte sie in dessen Richtung, "für mich mitgebracht hatte, hilft draußen auf dem Hof den verletzten Männern und Frauen. Auch wenn die stolze Amazone da Vanya die Hilfe für sich deutlich ablehnte. Ich hätte es wahrlich besser wissen müssen." Sie seufzte kurz. Erstens war es Magie und zweitens kam die Hilfe von der Tochter des Thronräubers. Gerade Rifada da Vanya hatte sich mit solchen Bemerkungen nicht zurückgehalten. Wenn sie es sich recht überlegte, wunderte sie sich im Nachhinein, dass sie neben dieser Frau lebend aus den Bergen herausgekommen war.  


"Ich werde mich auch darum kümmern, dass der junge Praiodor zu seinen Verwandten zurückfindet." Kurz wanderten ihre Gedanken zu Domna Richeza. Sie mochte sie nicht sonderlich, doch sie hoffte für den Knaben und für ihren Onkel, dass sie überlebte.  
"Ich werde mich auch darum kümmern, dass der junge Praiodor zu seinen Verwandten zurückfindet." Kurz wanderten ihre Gedanken zu Domna Richeza. Sie mochte sie nicht sonderlich, doch sie hoffte für den Knaben und für ihren Onkel, dass sie überlebte.  
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Sie schwieg, umfasste den Weinbecher mit beiden Händen und betrachtete den klaren Tropfen, der an dem Gefäß herab auf ihre Finger rann.
Sie schwieg, umfasste den Weinbecher mit beiden Händen und betrachtete den klaren Tropfen, der an dem Gefäß herab auf ihre Finger rann.


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'''Autor:''' [[Benutzer:Romina Alba|Romina Alba]]
Die Comtessa hatte den Ausführungen der älteren Domna ruhig und nachdenklich zugehört. Sie wusste wahrlich zu wenig über die diversen Machtwechsel in Almada, sie hatte das Ganze schon immer als heilloses Durcheinander empfunden, dem Götterfürsten weder gefällig noch würdig. Aber es gab ja nicht nur den Fürsten, sondern noch elf andere, und Rahja war so ein Tohuwabohu schon zuzutrauen.
Als die Sprache zu dem vorgeblichen Sohn Rakolus' des Schwarzen und der praiosgläubigen Vogtin kam, stutzte Romina. Meinte die Frau Ramin – Richeza hatte ihn Aureolus genannt – das unheilige Kind des Schwarzen mit der Elenterin? Sie war damals, als der bösartige Magier die Landesstände in Angst und Schrecken versetzt hatte, eine junge Knappin und weit ab vom Schuss gewesen, doch selbst in der Südpforte hatte man davon gehört. Sie hatte es gänzlich vergessen. Damals war Praiosmin von Elenta entführt worden. Eines war sicher: Der Mutter sah Ramin nicht ähnlich. Sie musste von irgendwoher ein Bild dieses Rakolus bekommen.
Sie sah auf, als Leutnant Ardan ihr Wein einschenkte, nickte dankend und nahm einen großen Schluck. Das hier war also des Schwarzen Rakolus' Baronie gewesen. Sie dachte an goldene Augen und den Traum, den sie vor Kurzem gehabt hatte, als die Domna auch schon wieder weitersprach.
Sie erzählte von Domna Rifada und einem Dämon, der selbige lebensgefährlich verletzt habe. Romina wurde eiskalt, die Hand mit dem Kelch zitterte, sie stellte ihn ab. Der junge Magier war hier! Bestimmt war er hier, wie er auch auf Castillo Albacim gewesen war. Sie musste sich zusammenreißen. Vielleicht waren es nur ihre Nerven. Deutlich spürte sie den forschenden Blick der Baronin auf sich ruhen.
"Domna Rifada ist hier und wurde auch hier in der Grafschaft von einem Dämon angegriffen?" Sie wusste gar nicht, wo sie beginnen sollte. Dunkle Dinge wurden über Rakolus und seine Machenschaften erzählt. Die Domna sagte etwas von Nachforschungen, schnell nickte die junge Frau.
"Man muss herausfinden, wer solch ein Gräuel begangen hat und ihn festsetzen." Sie wusste nicht viel über Magie, doch es schien ihr unwahrscheinlich, dass so ein junger Mann Dämonen beschwören könnte. Außer –  sie wollte es nicht einmal denken – außer er hätte sich den Niederhöllen verschrieben. Wie er sie angesehen hatte, als sie seine Hilfe ablehnte! Romina begann zu zittern.
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'''Autor:''' [[Benutzer:von Scheffelstein|von Scheffelstein]]
Es verging eine Weile, bis Belisetha da Vanya wieder aufsah, doch das Unbehagen der jungen Frau blieb ihr nicht verborgen.
"Seid versichert, Domnatella Romina", sagte sie, "dass ich alles tun werde, um nicht nur meine Familia, sondern auch meine Gäste vor jedwedem Unheil zu bewahren. Nachdem der Schwarze Schrotensteiner vertrieben und die Burg zurück in den Besitz unserer Familia gegangen war, hat mein Bruder, Seine Eminenz [[Amando Laconda da Vanya]], einen Schrein des Herrn Praios in einem der Türme einrichten lassen. Im Fall aller Fälle sind wir dort hoffentlich sicher vor unheiligen Übergriffen. Zudem sind mit meiner Großnichte und ... ihrer Mentorin ... zwei Geweihte der Herrin Rondra anwesend, und derzeit weilt noch die junge Peraine-Priesterin auf der Burg. Seid unbesorgt: Euch wird nichts geschehen, solange Ihr hier seid. Doch wenn Ihr abreisen müsst, so kann ich Euch nur neuerlich raten, so rasch wie möglich gen Ragath aufzubrechen und nicht den Weg nach Süden zu nehmen. Meine Nichte war auf dem Weg nach Wildenfest – wo ich meinen Wohnsitz habe. Und eben auf dem Weg dorthin, wenn auch noch hier am Schwarzen See, scheint es, wurde sie angegriffen. Seid also vorsichtig!"