Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 18: Unterschied zwischen den Versionen
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In diesem Moment kam Tsacharias' Hund auf die Lichtung geschossen, zu Zaidas offensichtlicher Freude. | In diesem Moment kam Tsacharias' Hund auf die Lichtung geschossen, zu Zaidas offensichtlicher Freude. | ||
"Wo ist Eure Tante?", sprach Gendahar zu Richeza und wies auf den Hund, wie dieser mit Zaida davon trabte. Richeza | "Wo ist Eure Tante?", sprach Gendahar zu Richeza und wies auf den Hund, wie dieser mit Zaida davon trabte. Richeza schien das Tier erst jetzt zu bemerken, denn sie war noch zu sehr in ihr Gespräch vertieft gewesen. War es ein schlechtes Zeichen, dass der Hund allein zurück gekehrt war? Nun, vermutlich hatte Rifada ihn einfach nur davon gejagt, weil sie sein Kläffen nicht mehr ertragen hatte. | ||
"Vielleicht ist der Hund nur vorgelaufen und sie kommt alsbald hinterher...", ergänzte er. "Indes würde ich sehr gern mehr herausfinden über die Soldaten, die sich in Grezzano aufhalten. Wenn sie das Gut des Junkers von Alina niedergebrannt haben, dürften sie kaum mit Praiosmin von Elenta unter einer Decke stecken, es sei denn, sie hat sich auch mit diesem überworfen. Wir werden uns daher in die Nähe des Steinbrecherdorfes begeben, um sie in Augenschein zu nehmen, bevor sie weiterziehen. Immerhin hatten wir uns dort auch mit Dom Hernán verabredet, vielleicht sind es gar seine Leute?" | |||
Er blickte zu Moritatio, dann wieder zu Richeza. "Kommt Ihr mit oder wollt ihr auf Domna Rifada warten? Andernfalls könnten wir ihr eine Nachricht hinterlassen, wenn sie sich nicht ohnehin denkt, wohin wir gegangen sind." | |||
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'''Autor:''' [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]] | |||
Richeza blickte zu dem Hund, der mit Zaida auf der Wiese herumtollte. Kein Zweifel, es war Raffzahn, der Hund des alten Heilers. Nur: Wo war ihre Tante? | |||
"Wir sollten noch ein wenig warten, sie kann nicht weit sein", antwortete sie Gendahar. "Es wäre nicht richtig, jetzt zu gehen." Sie deutete auf die tiefstehende Sonne. "Es wird bald dunkel. Unmöglich, Grezzano noch im Hellen zu erreichen, wenn es zehn Meilen sind, wie der Alte sagte. Ich möchte mich ungern nachts hier im Wald verirren. Außerdem: Wo ist der Krähenfreund? Ohne ihn kann ich nicht gehen. Zumal meine Tante denken wird, wir seien zur Hütte seiner Schwester unterwegs, und wenn ich mich nicht täusche, liegt die nordwestlich von hier, Grezzano aber im Nordosten. Wir würden uns verpassen. Wenn Ihr es für richtig haltet, in dieser Nacht noch alleine aufzubrechen, Streitzig, so kann ich Euch nicht aufhalten, aber ich kann hier nicht weg, nicht ohne den Alten. Es kann nicht lange dauern, bis meine Tante wiederkehrt", sagte sie bestimmt. | |||
Wenn sie sich nur wirklich so sicher sein konnte, wie sie sich gab! Was, wenn ihr etwas zugestoßen war? 'Unsinn!', schalt sich Richeza. Als wenn sich ausgerechnet Rifada nicht zu wehren wüsste. Andererseits: Was, wenn sie einer Patroille der Elenterin in die Arme gelaufen war? Gegen ein Dutzend bewaffneter Soldaten konnte sie allein auch nicht viel ausrichten. | |||
Unruhig sog die Edle an ihrer Unterlippe, horchte zum wiederholten Male in den schattiger werdenden Wald hinein. Vogelgesang. Das Rascheln kleiner Tiere. Sonst nichts. | |||