Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 08: Unterschied zwischen den Versionen

Ancuiras (Diskussion | Beiträge)
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Gendahar erhob sich langsam, wobei er sich mit einer Hand auf dem Tisch aufstützte, und wollte noch einmal das Wort erheben. Doch als er sich von dem ersten Schwindelanfall erholt hatte, war Rifada schon aus der Tür hinaus. Die Alte hatte wieder einmal das letzte Wort gehabt. Wie konnte Rahja es mit ansehen, dass ein solches Wesen sich als Frau bezeichnete? Die erhoffte Zusage, dass sie die Suche nach Romina unterstützen würde, hatte er nicht erhalten. Andererseits hatten weder Rifada noch Richeza es rundheraus abgelehnt, was ja auch schon einmal ein Fortschritt war. Mehr konnte er zum jetzigen Zeitpunkt wohl kaum erwarten. Eigentlich hatte er sich nicht in die Burg Rifadas, in die Höhle der Löwin, begeben wollen, aber ihre Gründe hatten Hand und Fuß. Und ihm selbst würde zumindest eine weitere Nacht der Rast sicherlich gut tun. Etwas mehr Zeit, damit die Kräutertinktur, die Udinia ihm dagelassen hatte, Wirkung entfalten konnte.
Gendahar erhob sich langsam, wobei er sich mit einer Hand auf dem Tisch aufstützte, und wollte noch einmal das Wort erheben. Doch als er sich von dem ersten Schwindelanfall erholt hatte, war Rifada schon aus der Tür hinaus. Die Alte hatte wieder einmal das letzte Wort gehabt. Wie konnte Rahja es mit ansehen, dass ein solches Wesen sich als Frau bezeichnete? Die erhoffte Zusage, dass sie die Suche nach Romina unterstützen würde, hatte er nicht erhalten. Andererseits hatten weder Rifada noch Richeza es rundheraus abgelehnt, was ja auch schon einmal ein Fortschritt war. Mehr konnte er zum jetzigen Zeitpunkt wohl kaum erwarten. Eigentlich hatte er sich nicht in die Burg Rifadas, in die Höhle der Löwin, begeben wollen, aber ihre Gründe hatten Hand und Fuß. Und ihm selbst würde zumindest eine weitere Nacht der Rast sicherlich gut tun. Etwas mehr Zeit, damit die Kräutertinktur, die Udinia ihm dagelassen hatte, Wirkung entfalten konnte.
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'''Autor:''' [[Benutzer: Simanca|Simanca]]
Mit unschuldigstem Kleinmädchenblick, den sie mit ihren fast 14 Jahren gerade noch zustande brachte, war Zaida beiseite getreten … gerade weit genug, dass sie noch lauschen konnte. Etwas, das sie schon immer mit großem Talent und Engagement – wie es die Frau Mama immer auszudrücken pflegte – bewerkstelligt hatte. Und die Erwachsenen vergaßen darüber meist, wie gut junge Öhrchen zuweilen so sein konnten.
Keineswegs hatte sie vor, das, was sie über den Aufenthalt des Krähenfreunds erfahren hatte, an diese unleidliche Eslamstolzer Mordmaid zu verraten. Mochten die Zahoris doch gleich sippenweise ihre adligen Stammsitze heimsuchen!
Höchst empört schaute sie, ob der Bedrohung mit dem Stilett drein, doch sie wagte nicht, sich zu bewegen. Wer wusste schon, zu was die Frau wohl fähig wäre. Vielleicht hatte sie ja auch gerade „diese Zeit" im Monat. Etwas Lavendel und Baldrian wäre da sicher angeraten, überlegte sie gerade, konzentrierte sich dann eifrig wieder auf die Geschehnisse. Was ohne ein Stilett an der Kehle gleich weit besser gelang.
Bei all der Streiterei der Erwachsenen konnte sie nur hilflos mit den Augen rollen. Ein junger Knabe von acht Jahren mit – wenn sie das richtig verstanden hatte – einer Mutter, die besser in der Obhut der Noioniten wäre … und ''ihre'' Domna Romina, die irgendwo ein grausames Schicksal bei den Ferkinas zu erdulden hatte. Sie war durchaus alt genug, um sich vorstellen zu können, auf was die alte Soberana mit ihren Worten anspielte. Mit grimmigem Gesicht verfolgte sie, was weiter besprochen wurde, nachdem sich die alte Udinia förmlich in Luft aufgelöst hatte. Gute Frau, gerne hätte sie es ihr gleich getan, um frei wie ein Vögelchen davon zu fliegen und die Ferkinas nach Domna Rominas Verbleib auszuspähen.
So überlegte sie auch bei dem hastigen Aufbruch, ob sie sich nicht einfach heimlich davonmachen und schon einmal nach dem Krähenfreund suchen sollte. Sie hatte da so eine Vermutung, dass er gar … ihre Mutter kennen könnte. Sittsam sengte sie ob des Gedankens an ihre Mutter den Blick. Ebenso aber ob der Tatsache, dass sie hinter das spannende Geheimnis ihrer Mutter gekommen war, ohne dass diese davon wusste. Vielleicht … nur vielleicht könnte sie ihn ja dazu bringen, ihr zu helfen? Dummerweise kannte sie sich hier nicht aus. Doch die Erwachsenen schienen allesamt wenig zu taugen. Sich zu zanken und wertvolle Zeit zu vertrödeln!
In diese Gedanken versunken, ließ sie sich überraschend widerstandslos mit hinausziehen, als man aufbrach, versuchte aber kurz Dom Gendahars Blick zu erhaschen. Nein, den konnte sie auch unmöglich alleine lassen, sah er doch aus, als würde er gleich erschöpft vom Pferd sinken. Und diese Ragather Hornkühe wirkten nicht so, als würden sie sich in irgendeiner Weise um den Thangolforster Vogt kümmern wollen.