Chronik.Ereignis1047 Frühling in Alina 10: Unterschied zwischen den Versionen

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Dulcinea schwieg. War das wirklich wahr?  
Dulcinea schwieg. War das wirklich wahr?  


14 Götterläufe war es her, doch deutlich stand ihr das Gesicht ihres [[Ordonyo di Alina|Vaters Ordonyos]] vor Augen, als sie sich zuletzt gesehen hatten. In der hellen [[Castillo Albacim|Feste Albacim]] , wo er dieser Vettel von [[Praiosmin von Elenta|Vogtin]] die Stirn geboten hatte - möge sie in ihrem eigenen Fett in der Niederhölle rösten. Wo ihr Vater zwischen Hakenspießen und Schwertern schließlich klein beigeben musste. ''Eisen auf den Kerl! In den Kerker mit ihm!'' Und Dulcinea wurde davongejagt, in die Nacht. Ihren Vater hatte sie nie wieder gesehen.
14 Götterläufe war es her, doch deutlich stand ihr das Gesicht ihres [[Ordonyo di Alina|Vaters Ordonyos]] vor Augen, als sie sich zuletzt gesehen hatten. In der hellen [[Castillo Albacim|Feste Albacim]], wo er dieser Vettel von [[Praiosmin von Elenta|Vogtin]] die Stirn geboten hatte - möge sie in ihrem eigenen Fett in der Niederhölle rösten. Wo ihr Vater zwischen Hakenspießen und Schwertern schließlich klein beigeben musste. ''Eisen auf den Kerl! In den Kerker mit ihm!'' Und Dulcinea wurde davongejagt, in die Nacht. Ihren Vater hatte sie nie wieder gesehen.


Sie aber waren zurückgekommen. Natürlich. Nicht unmittelbar. Nach der Flucht, in den Wochen danach, hatte eins zum anderen und ihr Weg sie nach Gareth geführt.  Aber nach der Heimkehr, da waren Dulcinea und ihr Bruder zurückgekehrt zur Burg.  
Sie aber waren zurückgekommen. Natürlich. Nicht unmittelbar. Nach der Flucht, in den Wochen danach, hatte eins zum anderen und ihr Weg sie nach Gareth geführt.  Aber nach der Heimkehr, da waren Dulcinea und ihr Bruder zurückgekehrt zur Burg. <br>
„Wir hätten nichts tun können.“ versicherte Dulcineo. Die Wache, die sie damals am Weg von der Taberna abgefangen hatten, gab eindeutige Auskunft. Eine Klinge an der Kehle konnte überraschend rasch ausnüchtern. Ordonyo, meinte der Gardist, hatte damals nicht lange überlebt im Kerker von Albacim.  
„Wir hätten nichts tun können.“ versicherte Dulcineo. Die Wache, die sie damals am Weg von der Taberna abgefangen hatten, gab eindeutige Auskunft. Eine Klinge an der Kehle konnte überraschend rasch ausnüchtern. Ordonyo, meinte der Gardist, hatte damals nicht lange überlebt im Kerker von Albacim.  
„Wir hätten nichts tun können.“ wiederholte Dulcineo. Was die Wache betraf…wer volltrunken nachts einen Bergpfad entlang torkelt, der kann eben mit gebrochenem Genick in einem Graben landen.
„Wir hätten nichts tun können.“ wiederholte Dulcineo. Was die Wache betraf…wer volltrunken nachts einen Bergpfad entlang torkelt, der kann eben mit gebrochenem Genick in einem Graben landen. <br>
'Nichts tun können...' - 'So wie jetzt?' Jetzt wo ein anderer auf ihrem Erbe saß, einem Erbe wofür ihr Vater geblutet und gelitten hatte. 'So wie wir dafür gelitten haben.' - 'Reiss dich zusammen. Wir haben einen Plan. Dieser di Rueda wird auch leiden. Du musst nur Geduld haben.' - 'Geduld?! Ha, ich habe schon so lange Geduld bewiesen, es ist Zeit für Vergeltung.' - 'Die werden wir bekommen, bald. Unsere Freunde werden uns helfen...'


Dulcinea betrachtete nachdenklich die Elster. „Sie gefällt mir nicht. Die Armbrust?“
Dulcinea dachte darüber nach und betrachtete nachdenklich die Elster. „Sie gefällt mir nicht. Die Armbrust?“
Pflichtschuldig und langsam griff ihr Bruder nach der Waffe. Ein Ziel dieser Größe, auf diese Distanz… immerhin eine gute Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu schärfen. Die Elster flatterte jedoch mit heiserem Geschrei hoch und verschwand im Feldrain.
Pflichtschuldig und langsam griff ihr Bruder nach der Waffe. Ein Ziel dieser Größe, auf diese Distanz… immerhin eine gute Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu schärfen. Die Elster flatterte jedoch mit heiserem Geschrei hoch und verschwand im Feldrain.