Chronik.Ereignis1047 Frühling in Alina 09: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Dom und die Bewaffneten tauschten kurze Blicke aus, dann nahm er die Einladung Emilios an und folge ihm.  
Der Dom und die Bewaffneten tauschten kurze Blicke aus, dann nahm er die Einladung Emilios an und folge ihm.  
Mit etwas Zeitabstand ging Emilios Wache Alonzo dem Hausherren und Gast hinterher, denn irgendwas an der Begrüßung seines Herren war ihm seltsam vorgekommen, auch wenn er noch nicht hätte sagen können, was genau.   
Mit etwas Zeitabstand ging Emilios Wache Alonzo dem Hausherren und Gast hinterher, denn irgendwas an der Begrüßung seines Herren war ihm seltsam vorgekommen, auch wenn er noch nicht hätte sagen können, was genau.   
 
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In der kleinen Eingangshalle bemerkte der Gast: “Ihr habt hier allerhand zu tun, aber dennoch ein schmuckes Stück, Euer zukünftiges Atelier. Wie, sagtet Ihr noch gleich, seid ihr daran gekommen?”  
In der kleinen Eingangshalle bemerkte der Gast: “Ihr habt hier allerhand zu tun, aber dennoch ein schmuckes Stück, Euer zukünftiges Atelier. Wie, sagtet Ihr noch gleich, seid ihr daran gekommen?”  
“Ich wurde belehnt, nachdem ich einem Kind des Barons geholfen habe. So ganz kann ich die Sache noch nicht glauben und erwarte halb, dass jederzeit jemand kommt und mir mitteilt, es sei alles ein Irrtum gewesen.” Emilio legte verlegen die Hand in den Nacken. “Aber danke für die freundlichen Worte.” In jedem normalen Gespräch hätte er der Aussagen mit freundlichem Lachen eine selbstironische Leichtigkeit gegeben. Das Risiko, dass sein Lachen womöglich nervös klingen könnte, hielt ihn nun aber ab .
“Ich wurde belehnt, nachdem ich einem Kind des Barons geholfen habe. So ganz kann ich die Sache noch nicht glauben und erwarte halb, dass jederzeit jemand kommt und mir mitteilt, es sei alles ein Irrtum gewesen.” Emilio legte verlegen die Hand in den Nacken. “Aber danke für die freundlichen Worte.” In jedem normalen Gespräch hätte er der Aussagen mit freundlichem Lachen eine selbstironische Leichtigkeit gegeben. Das Risiko, dass sein Lachen womöglich nervös klingen könnte, hielt ihn nun aber ab .
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Ein Anschlag? Konnte er ihn festsetzen lassen?<br>
Ein Anschlag? Konnte er ihn festsetzen lassen?<br>
Der Junker füllte zwei Gläser. Nein, das musste er sich aus dem Kopf schlagen. Zu gefährlich, und vor allem: Das wäre nicht das Ende des Problems. Es wäre der Beginn einer ganzen Reihe von neuen Problemen, und nicht die Sorte, zu deren Lösung er befähigt war.
Der Junker füllte zwei Gläser. Nein, das musste er sich aus dem Kopf schlagen. Zu gefährlich, und vor allem: Das wäre nicht das Ende des Problems. Es wäre der Beginn einer ganzen Reihe von neuen Problemen, und nicht die Sorte, zu deren Lösung er befähigt war.
 
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Mit den Gläsern in der Hand wendete er sich wieder um, wies auf ein bisschen zu staubige Sitzgelegenheiten nahe des dunkel offen klaffenden Steinkamins.<br>
Mit den Gläsern in der Hand wendete er sich wieder um, wies auf ein bisschen zu staubige Sitzgelegenheiten nahe des dunkel offen klaffenden Steinkamins.<br>
“Danke, Maestro. Den Wein nehme ich gern.” Er nahm den Becher entgegen. Einer alten, paranoiden Angewohnheit folgend roch er kurz daran und wartete, bis Emilio einen Schluck genommen hatte. Dann nippte auch er am Getränk und sah wieder auf. Kurz wirkte es, als würde sein Blick dabei von einem starr-wütenden zu einem kalt-berechnenden wechseln. “Habt Dank.”, dann lauerte der Blick, “Aber Ihr habt meine Frage noch gar nicht beantwortet. Oder lebt es sich so gut von der Kunst allein?”<br>
“Danke, Maestro. Den Wein nehme ich gern.” Er nahm den Becher entgegen. Einer alten, paranoiden Angewohnheit folgend roch er kurz daran und wartete, bis Emilio einen Schluck genommen hatte. Dann nippte auch er am Getränk und sah wieder auf. Kurz wirkte es, als würde sein Blick dabei von einem starr-wütenden zu einem kalt-berechnenden wechseln. “Habt Dank.”, dann lauerte der Blick, “Aber Ihr habt meine Frage noch gar nicht beantwortet. Oder lebt es sich so gut von der Kunst allein?”<br>
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''Wenn er etwas ahnt, dann verrät er sich so vielleicht.''
''Wenn er etwas ahnt, dann verrät er sich so vielleicht.''
 
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Nachdenklich betrachtete Emilio den Mann vor sich und stellte sich das Gemälde vor. Die Bindung an die “Schwester” war spürbar in den Worten seines Gegenübers. “Ja, das könnte ein gutes Bild werden.” Zu seiner eigenen Überraschung meinte Emilio es ehrlich.  
Nachdenklich betrachtete Emilio den Mann vor sich und stellte sich das Gemälde vor. Die Bindung an die “Schwester” war spürbar in den Worten seines Gegenübers. “Ja, das könnte ein gutes Bild werden.” Zu seiner eigenen Überraschung meinte Emilio es ehrlich.  
“Aber wo wir doch gerade über die Familia parlieren, wie steht es denn um Eure? Steht Ihr ihnen nah?” setzte Dulcineo nach. Emilio wirkte gedankenversunken: "Meinem Herzen am nächsten steht [[Avessandro Lampérez di Rueda|mein Bruder]]. Da haben wir also etwas gemeinsam.” Er hob leicht das Glas, wie in einem Salut.
“Aber wo wir doch gerade über die Familia parlieren, wie steht es denn um Eure? Steht Ihr ihnen nah?” setzte Dulcineo nach. Emilio wirkte gedankenversunken: "Meinem Herzen am nächsten steht [[Avessandro Lampérez di Rueda|mein Bruder]]. Da haben wir also etwas gemeinsam.” Er hob leicht das Glas, wie in einem Salut.