Ranarion di Rueda: Unterschied zwischen den Versionen

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==Charakter==
==Charakter==
Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz gegenüber jedem hervorzukehren, der ihm begegnete.
Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz gegenüber jedem hervorzukehren, der ihm begegnete. Jede Erinnerung daran, wirtschaftlich von seiner Frau und deren Familie abhängig zu sein, trifft ihn wie eine persönliche Entwürdigung, auf die er mit schneidender Überheblichkeit reagiert.
Er ist getrieben von starkem Drang nach Freiheit und nach Bewunderung. Dass seine Gattin Rahjalina ihm beides zugesteht gibt der Verbindung eine zerbrechliche Nähe, die nach aussen kaum sichtbar wird.
Er ist getrieben von starkem Drang nach Freiheit und nach Bewunderung. Dass seine Gattin Rahjalina ihm beides zugesteht gibt der Verbindung eine zerbrechliche Nähe, die nach aussen kaum sichtbar wird.
Ranarion neigt zu starker Idealisierung der Vergangenheit und zu Melancholie. Ein Mann, der aus Stolz an einer Welt festhält, die längst vergangen ist, weil er ohne sie eingestehen müsste, dass er im hier und jetzt wenig von Wert vorweisen kann.
Ranarion neigt zu starker Idealisierung der Vergangenheit und zu Melancholie.
Sein Nachtrauern um den verlorenen Familienstammsitz, um die von ihm als Sehnsuchtsort gezeichneten alten Ländereien der di Ruedas überlagern sich innerlich bei ihm mit den komplizierten Gefühlen durch den in seiner Kindheit erlebte Weggang seiner elfischen Mutter, einer Auelfe die ebenfalls aus der selben verlorenen Region stammt.
 
So wirkt wie ein Mann, der aus Stolz an einer Welt festhält, die längst vergangen ist, weil er ohne sie eingestehen müsste, dass er im hier und jetzt wenig von Wert vorweisen kann.
 
Gepaart mit Hochmut trägt ihm dies den Ruf eines jener "Ewiggestrigen" ein, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch nach Reconquista und Vergeltung an den Novadi rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin [[Tulameth saba Malkillah]] alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf [[Convivencia]] und [[Comercio]] ausgerichteten Almada dieser Tage.
Gepaart mit Hochmut trägt ihm dies den Ruf eines jener "Ewiggestrigen" ein, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch nach Reconquista und Vergeltung an den Novadi rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin [[Tulameth saba Malkillah]] alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf [[Convivencia]] und [[Comercio]] ausgerichteten Almada dieser Tage.
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