Chronik.Ereignis1047 Das Herzogenturnier zu Elenvina 01: Unterschied zwischen den Versionen
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„''Avaritia omnia vitia habet''<ref>bosp: Der Geiz ist die Wurzel allen Übels.</ref>“, rief [[Rafik von Aranjuez]] aufmunternd dem neben ihm reitenden Obristen der [[Ragather Schlachtreiter]], [[Nazir von Franfeld]], zu, auf dass der sein Säckel nicht schone. Der gelehrte Advocatus war in seiner Eigenschaft als [[lfwiki:Centenario|Centenario]] von [[lfwiki:Unterfels|Unterfels]] bereits früher am Tage mit den [[lfwiki:Bomed|Bomedern]] eingetroffen und hatte die Domnas Rohaja und Zaya begleitet, um sich auf den letzten Meilen der gräflichen Reisegesellschaft anzuschließen. Dann ließ er sich bis zu einer der Reisekutschen zurückfallen, wo er dem kleinen [[Jaime von Aranjuez|Jaime]] einige Münzen durchs Fenster reichte, damit dieser auch etwas zu tun hatte. „Meint Ihr, dass Ihr in Elenvina mehr Glück bei der Suche nach einem Gemahl haben werdet, als in Almada?“, grinste er der gleichfalls in der Kutsche reisenden [[Elea von Aranjuez]] zu, um dann sein Ross rasch anzutreiben, bevor die Hofdame Gelegenheit hatte ihn mit etwas zu bewerfen. Ein kurzes Nicken gegenüber [[Bohemund vom Berg-Sturmfels]], welcher die Leibgarde des Hauses Aranjuez anführte und gewisslich in seiner nordmärkischen Heimat besonders motiviert sein würde, dann hatte er zu [[Hernán von Aranjuez]] aufgeschlossen. | „''Avaritia omnia vitia habet''<ref>bosp: Der Geiz ist die Wurzel allen Übels.</ref>“, rief [[Rafik von Aranjuez]] aufmunternd dem neben ihm reitenden Obristen der [[Ragather Schlachtreiter]], [[Nazir von Franfeld]], zu, auf dass der sein Säckel nicht schone. Der gelehrte Advocatus war in seiner Eigenschaft als [[lfwiki:Centenario|Centenario]] von [[lfwiki:Unterfels|Unterfels]] bereits früher am Tage mit den [[lfwiki:Bomed|Bomedern]] eingetroffen und hatte die Domnas Rohaja und Zaya begleitet, um sich auf den letzten Meilen der gräflichen Reisegesellschaft anzuschließen. Dann ließ er sich bis zu einer der Reisekutschen zurückfallen, wo er dem kleinen [[Jaime von Aranjuez|Jaime]] einige Münzen durchs Fenster reichte, damit dieser auch etwas zu tun hatte. „Meint Ihr, dass Ihr in Elenvina mehr Glück bei der Suche nach einem Gemahl haben werdet, als in Almada?“, grinste er der gleichfalls in der Kutsche reisenden [[Elea von Aranjuez]] zu, um dann sein Ross rasch anzutreiben, bevor die Hofdame Gelegenheit hatte ihn mit etwas zu bewerfen. Ein kurzes Nicken gegenüber [[Bohemund vom Berg-Sturmfels]], welcher die Leibgarde des Hauses Aranjuez anführte und gewisslich in seiner nordmärkischen Heimat besonders motiviert sein würde, dann hatte er zu [[Hernán von Aranjuez]] aufgeschlossen. | ||
„Wie war die Reise, Vetter?“ Streng genommen war ihre Verwandtschaft zu weitläufig für jene Anrede, doch hatte sie die gemeinsame Zeit im [[Yaquirbruch]] mehr zusammengeschweißt, als es ein formaler Verwandtschaftsgrad jemals könnte. „Lang“, zuckte der [[Baronie Dubios|Baron]] und [[Junkergut Aranjuez|Junker]] mit den Schultern. „Und über den [[Phecanowald]] durchaus beschwerlich.“ Der Centenario von Unterfels schmunzelte: „Ja, ich habe drunten im [[lfwiki:Phecadi|Phecadital]] an Euch gedacht, als wir die | „Wie war die Reise, Vetter?“ Streng genommen war ihre Verwandtschaft zu weitläufig für jene Anrede, doch hatte sie die gemeinsame Zeit im [[Yaquirbruch]] mehr zusammengeschweißt, als es ein formaler Verwandtschaftsgrad jemals könnte. „Lang“, zuckte der [[Baronie Dubios|Baron]] und [[Junkergut Aranjuez|Junker]] mit den Schultern. „Und über den [[Phecanowald]] durchaus beschwerlich.“ Der Centenario von Unterfels schmunzelte: „Ja, ich habe drunten im [[lfwiki:Phecadi|Phecadital]] an Euch gedacht, als wir die unwirtlichen Kuppen immer schön zu unserer Rechten gehalten haben.“ In früheren Jahren hätte die Reisegesellschaft gewisslich die Gelegenheit für eine Stippvisite am [[gar:Garetien:Grafschaft Eslamsgrund|Eslamsgrunder Grafenhof]] genutzt, um sich dann in [[kos:Ferdok|Ferdok]] einzuschiffen und den [[avwik:Der Große Fluss|Großen Fluss]] hinab nach Elenvina zu fahren. Doch nachdem Graf Brandils Sippgeselle [[gar:Garetien:Siegeshart von Ehrenstein|Siegeshart von Ehrenstein]] seinem weltlichen Titel entsagt und mit seiner Familia als Mönch nach [[avwik:Jilaskan|Jilaskan]] gegangen war, war man quer durch das Königreich gezogen und über besagtes Gebirge ins [[alb:Markgrafschaft Windhag|Windhag]] und schließlich ins Herzogtum Nordmarken in die [[nord:Stadtmark Elenvina|Mark]]. Insbesondere nach der wenig bequemen Überquerung des Phecanowaldes, war manch einer insgeheim froh nun endlich das Ziel der Reise erreicht zu haben. In der Stadt selbst teilte sich der Zug schließlich auf: während die gräfliche Familia selbst Quartier in Eilenwïd-über-den-Wassern finden würde, wandten sich die übrigen Edelleute in Richtung des [[nord:Herzögliches Gestüt zu Elenvina|Herzöglichen Gestüts]], derweil die Turnierstreiter vereinbart hatten in Zelten und Pavillons die rustikale Akkomodation des Feldlagers zwischen Jastbogen und [[nord:Kanzleiviertel|Kanzleiviertel]] zu genießen. Jeweils gefolgt von ihren Reisigen und Rössern, von ihren Bediensteten und Bagage. Ragath war gekommen. | ||
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