Emilio Lampérez di Rueda: Unterschied zwischen den Versionen
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Auch mit den Ferkina des ansässigen Stammes der 'Bân Lammashu' wurden in Folge erfolgreiche Verhandlungen geführt. Dies erlaubt seit [[Annalen:1047|1047]] die Nutzung eines kleinen Passsteiges über den Raschtulswall, welcher Ragatien mit [[avwik:Muchabad|Muchabad]] verbindet. | Auch mit den Ferkina des ansässigen Stammes der 'Bân Lammashu' wurden in Folge erfolgreiche Verhandlungen geführt. Dies erlaubt seit [[Annalen:1047|1047]] die Nutzung eines kleinen Passsteiges über den Raschtulswall, welcher Ragatien mit [[avwik:Muchabad|Muchabad]] verbindet. | ||
Version vom 17. August 2025, 14:25 Uhr
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Maestro Emilio Lampérez di Rueda ist ein Maler aus Punin und Ragath.
Äußeres
Junger Mann mit umschatteten Augen und einem warmen Lächeln. Die für seine Familia charakteristischen schwarzen Haare fallen ihm in weichen Locken in die Stirn. Er trägt bevorzugt ragathischen Landsknechtsstil in gedeckten Farben, abseits von gesellschaftlichen Anlässen aber auch weite Roben, die kostbar bestickt sind mit traumartigen Bildern aus Emilios eigener Feder.
Curriculum Vitae
Der Maler ist Spross einer arrangierten Zweckehe zwischen der aus Amhallas exilierten Junkerfamilie di Rueda und dem wohlhabenden Ragather Großbürgerhaus Lampérez. Emilio wuchs in Punin auf, verbrachte aber vor allem die Sommermonate auch oft bei den Verwandten und Großvater Luiz Lampérez in Ragath.
Im Alter von 15 konnte er den Soberan überzeugen, ihn zum Studium der Malerei nach Methumis zu schicken. Dort lernte er mit großer Hingabe und merklichem Talent, und er macht sich nun zunehmend einen Namen als Maler.
Viele seiner Bilder sind dunkel, traumartig und reich an Symboliken. Inspiration dieser Bilder sind tatsächliche Visionen - Emilio ist Zelot (Visionär) der Gottheit Marbo.
1042 BF, mit Anfang Zwanzig, reiste Emilio mit seinem Bruder Avessandro und gemeinsamen Freunden ins östliche Mittelaventurien, er war aber der einzige dieser Gruppe, welcher lebend zurückkehrte.
Das Erlebnis hat den jungen di Rueda so stark erschüttert, dass er von seiner Familia ein Jahr in einem Noionitenkloster untergebracht wurde. (Allerdings nicht im nahe liegenden Kloster Ragathsquell und damit im direkten Machtgebiet der Radia von Franfeld, sondern in Santa Noiona della Quiescosa in Horasien)
Seit 1044 kehrte der junge Maler und Adelige zurück nach Almada und gliederte sich langsam in das gesellschaftliche Leben ein. Er lebt inzwischen hauptsächlich in Ragath, hat aber auch ein gepachtetes Atelier in Punin.
1046 war Emilio Teil einer diplomatischen Entsendung in das Beyrounat Muchabad, welche die Übergabe einer dortigen, noch garethisch besetzten Burg im Raschtulswall zu veranlasste, und somit die Einigung von Morganabad zu erfüllen. Auch mit den Ferkina des ansässigen Stammes der 'Bân Lammashu' wurden in Folge erfolgreiche Verhandlungen geführt. Dies erlaubt seit 1047 die Nutzung eines kleinen Passsteiges über den Raschtulswall, welcher Ragatien mit Muchabad verbindet.
Emilio di Rueda, der sich als "nicht blutlos" beweisen konnte, steht seither in gutem Kontakt mit dem Stamme der 'Bân Lammashu' Das hat dem jungen Sproß einer Reconquistadores-Familia auch rituellen Ferkina-Ziernarben am Unterarm verschafft.
Charakter
Emilio steht noch unter dem Schatten vergangener Erlebnisse, zeigt aber ein sonniges Gemüt und Begeisterungsfähigkeit, wenn ein Vorhaben, ein künstlerisches Projekt oder spannende Wissensthemen seine Aufmerksamkeit fesseln können. Grundsätzlich ist er selbstbewusst, aber eher gutmütig und manchmal leicht manipulierbar. Er ist Philantroph: Wenn ein Anliegen dem Wohl der Zwölfgötter oder der Bevölkerung dient, lässt er sich bereitwillig und ohne Gegenleistung einspannen.
Aufgrund seiner Faszination für Marbo lernte Emilio neben Malerei auch Urtulamidya, und möchte mehr lernen über die "Wiege der Menschheit": den Raschtulswall mit seinen uralten summurischen Relikten.
Romantischen Avancen gegenüber zeigt er sich bislang unnahbar.
Wichtige Werke
1044 BF erste Ausstellung in Punin mit dem Werk "Die Heilige Hadjinsunni im Kampfe"
Das Gemälde zeigt die Gräfin thronend am Rücken eines sich aufbäumenden Vollblutrosses. Mit ihrem glänzenden Säbel erschlägt die schöne Almadanerin zur rechten einen Novadi, während linkerhand schon ein weiterer Wüstenkrieger auf sie einstürmt. Das Bild ist in düsteren Farben gehalten, einzig das Gesicht und die im Kampf entblösste Schulter der Kämpferin leuchten blass, wie von einem heiligen Licht übergossen. Das Gesicht Hadjinsunnis zeigt in all dem Kampfgetümmel den ruhigen und götterergebenen Ausdruck eines Märtyrers.
Weitere Stimmen über Emilio Lampérez di Rueda
"Ganz viel Bewunderung (und positiven Neid) für seine Arbeit, seine Kunst. Die Feinheit der Striche auf dem Bild, die Oberfläche der Farben, die gelungene Farbwahl - das war sehr, sehr schön.."
- Theobald, Besucher einer Ausstellung