Raschtulsweg: Unterschied zwischen den Versionen

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:::::::Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien.
:::::::Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien.
:::::::Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. '''Raschtuls Atem 61''' spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) ('''S. 164'''), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. '''Land der Ersten Sonne 12''' sagt, die ''Zedernstraße'' mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. '''93''' steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der ''Zedernstraße''. '''Herz des Reiches 9''' nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf '''S. 120''' wird erwähnt, die ''Zedernstraße'' sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. '''S. 130''' behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut '''S. 192''' wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST)
:::::::Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. '''Raschtuls Atem 61''' spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) ('''S. 164'''), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. '''Land der Ersten Sonne 12''' sagt, die ''Zedernstraße'' mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. '''93''' steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der ''Zedernstraße''. '''Herz des Reiches 9''' nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf '''S. 120''' wird erwähnt, die ''Zedernstraße'' sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. '''S. 130''' behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut '''S. 192''' wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST)
::::::::Vielen Dank fürs Raussuchen! Das ist natürlich tatsächlich über die Publikationen hinweg etwas Kraut und Rüben, aber nicht unauflösbar. Denn es geht ja nicht darum, dass es über den Raschtulsweg überhaupt keinen Verkehr gibt, sondern nur darum, dass es keine bedeutende Handelsroute sein kann bzw. die längere Route über die Oase Alam-Terekh die deutlich wichtigere ist. Das lässt sich wie ausgeführt aus '''GA''' schließen, sowie jetzt aus den von Dir aufgeführten Quellen '''RA''' und sogar ganz explizit aus '''LdeS, S.12'''.
::::::::Etwas heikel scheint auf den ersten Blick '''LdeS, S. 93''', Stichwort "wichtige Handelsroute". Man kann die Passage allerdings auch so lesen, dass mit dieser wichtigen Handelsroute die Strecke Fasar - Ostrand der Khom gemeint ist, womit wir dann wieder bei der Oase Alam-Terekh wären. Denn für den Raschtulsweg biegt man eigentlich ein ganzes Stück vor dem besagten Ostrand nach Norden ab. Entweder der Hinweis auf den Raschtulsweg ist also nur eine Ergänzung, was dann die Strecke Fasar - Ostrand der Khom nur noch wichtiger macht, weil zusätzlich(!) auch noch der Raschtulsweg auf diese Route mündet (ohne, dass damit eine Aussage über die Wichtigkeit des Raschtulsweges getroffen wird), oder der Autorenschaft ist hier schlicht ein Fehler unterlaufen, weil der Raschtulsweg geographisch nicht die Fortsetzung der Strecke Fasar - Ostrand der Khom ist bzw. umgekehrt.
::::::::Über '''HdR''' kann man sicherlich streiten, da hier schon der Eindruck eines regen Handelsverkehrs über den Raschtulsweg erweckt wird (wenngleich das Führen von Pferden über ein Gebirge nicht das Gleiche ist wie der Kampf zu Pferde im Gebirge ;-)). Nachdem aber alle anderen Quellen ganz oder zumindest tendenziell gegen diese Darstellung sprechen und es wie ausgeführt auch besser zum Status von Trans-Boquirien als unwichtige Peripherie passt, würde ich darüber eher mal den Mantel borongefälligen Schweigens breiten. Solange nirgends postuliert wird, dass es gar keinen Handel über den Raschtulsweg gäbe, befindet man sich auch nicht im eklatanten Widerspruch zu HdR.--[[Bild:Familia-Aranjuez-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 00:51, 4. Aug. 2025 (CEST)
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