Sandschak Ukuban: Unterschied zwischen den Versionen
Amrit (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Amrit (Diskussion | Beiträge) Wirtschaft und Landschaft ergänzt |
||
| Zeile 27: | Zeile 27: | ||
===Örtlichkeiten=== | ===Örtlichkeiten=== | ||
Während direkt am Ufer des Yaquir und der Yrosa noch einige Meilen fruchtbare Ackerlandes zu finden sind, besteht das übrige Gebiet des Sandschak aus zerklüfteten und oft unwegsamen Bergtälern, bewachsen mit Wäldern aus Zedern und Goldpinien, hinter denen das 7.000 Schritt hohe Massiv des Raschtulturmes steil aufragt. | |||
Die drei eisbekrönten Gipfel des Giganten soll noch keines lebenden Menschen Fuß betreten haben. Obwohl in diesem Steinmassiv vermutlich zahlreiche ungehobene Bodenschätze warten, haben die Zwerge interessanterweise nie die Ruhe dieses Berges gestört. | |||
Versteckt in den Gebirgshängen des Gebirgsmassivs liegt südlich von Ukuban irgendwo das verborgene Tal des Schleiers. | |||
===Tiere, Vegetation und Wirtschaft=== | |||
Im schmalen Flachlandbereich des Sandschuk nahe dem Yaquir werden neben Schafen auch Pferde gezüchtet. Durch Einkreuzung von erbeuteten Ferkinaponys hofft der Bey auf "Ukubaner" Novadipferde mit verbesserter Trittsicherheit und Robustheit. Bisher konnte aber noch keine stabile Rasse gezüchtet werden. | |||
Das fruchtbare Schwemmland entlang der Flüsse wird zum Anbau von Getreide und Feldfrüchten genutzt. | |||
Im Hinterland Richtung Gebirge leben an Wildtieren nur noch Gebirgsböcke, Berglöwen und Kleintiere wie Kaninchen, Siebenschläfer, Eichhörnchen und Füchse, die für ihre Felle gejagt werden. Ackerbau ist in dieser Region kaum möglich. | |||
Sklaven der Beni Sabah arbeiten in den Ausläufern des Raschtulturms in Marmorsteinbrüchen oder gewinnen mitgeschwemmtes Gold und Obsidian in den reißenden Wildbächen. Häufige Lawinen- und Murenabgänge machen dies zu einem riskanten Unterfangen. Überfälle wilder Ferkina aus dem Stamme der Shai'Aian auf die "Blutlosen" im Tal sind eine weitere ständig drohende Gefahr. | |||
Ein gefährlicher aber beliebter "Wirtschaftszweig" ist auch in Ukuban das nächtliche Überqueren des Yaquirs, um von der almadanischen Seite mit geraubten Sklaven und Pferden zurückzukehren. | |||
===Ferkina=== | |||
Die Shai'Aian gelten bei den Flachländern als der typischste und 'rückständigste' Stamm der Ferkinas. Der Raschtulsgebirge ist für die Shai'Aian ein lebendes, göttliches Wesen, dessen heiliger Stätten und Geheimnisse gehütet und verteidigt werden müssen. Entsprechend erbarmungslos wird mit (auch novadischen) Siedlern nahe des Raschtulturmes umgegangen. | |||