Familia Rigotti: Unterschied zwischen den Versionen

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==Historie==
==Historie==
Die Ursprünge der Familie lassen sich nicht mehr ganz eindeutig auf ein Datum zu Beginn der Früheslamidischen Epoche zurückführen. Im ersten Jahrzehnt dieser Herrscherepoche fiel das Lehen [[Sir'Minur]] heim und wurde neu vergeben. Erster Rigotti im Adelsrang eines Caballeros soll Ferando gewesen sein. Eben jener stammte aus einer Winzerfamilie und war am Hof des damaligen Barons lange Jahre für die Gärten zuständig. Es geht die Geschichte das er es war der aus einem steinigem, trockenem Platz voller Schotter und Steinen und fast ohne Bepflanzung in der Nähe des Baronssitz eine grüne Oase gemacht hat. Daraufhin an den Hof geholt wurde und auch dort für einen ähnlichen Effekt gesorgt haben.
===Ursprünge in Artésa===
Viele Jahre blieben die Rigottis unscheinbare aber treue Untertanen des Baronsthrons ohne groß aufzufallen. Sie schienen mit dem gefundenen Platz zufrieden zu sein und waren nicht bekannt dafür Ambitionen zu haben aufzuteigen oder größere Titel oder Ländereien erwerben zu wollen.
Die Ursprünge der Familie lassen sich nicht mehr ganz eindeutig auf ein Datum zu Beginn der Früheslamidischen Epoche zurückführen. Im ersten Jahrzehnt dieser Herrscherepoche fiel das [[Edlengut Sir'Minur]] heim und wurde neu vergeben. Erster Rigotti im Adelsrang eines Caballeros soll Ferando gewesen sein. Eben jener stammte aus einer Winzerfamilie und war am Hof des damaligen Barons von [[Baronie Artésa|Artésa]] lange Jahre für die Gärten zuständig. Es geht die Geschichte, dass er es war, der aus einem steinigem, trockenem Platz voller Schotter und Steinen und fast ohne Bepflanzung in der Nähe des Baronssitz eine grüne Oase machte, daraufhin an den Hof geholt wurde und auch dort für einen ähnlichen Effekt gesorgt habe.
Durch einen Zufall kam es dann rund um das Jahr 800BF zufällig doch zu so einem Aufstieg. Im benachbarten [[Baronie Khabosa|Khabosa]] starb die gleichnamige Herrscherfamilie im [[Junkergut Rocaroja]] in der Hauptlinie aus. Durch Heirat verbunden ging die Herrschaft auf die Rigottis über die fortan auch den Namen Rigotti y Rocaroja trugen da das Junkergut größer war als der Stammsitz der Familia.
Viel Glück brachte der Besitz des neuen Gutes der Familie allerdings nicht. Zwar stiegen ihre Einnahmen immens aber gleichzeitig aber auch Aufgaben und Pflichten. Dazu brachte ein solcher Besitz und Einkommen natürlich auch immer wieder Neid und Missgunst auf den Plan. So starben z.B. in den Generationen nach der Übernahme des Gutes immer mindestens ein Familienmitglied bei Duellen, während das in der gesamten Zeit davor kein einziges Mal passiert war.


Im Jahr 982 BF traf der Weidener Baron Yeobald Böcklin zufällig bei einem Turnier auf das dritte Kind des damaligen Junkers von Rocaroja. Die 965 BF geborene Farfanya Rigotti y Rocaroja. Die beiden verliebten sich Hals über Kopf und der Weidener Baron überzeugte die Eltern von Farfanya ihm ihre Hand zu geben. Zu dieser Zeit befand sich die Familia in einer Krise vor allem ausgelöst durch starken Reblausbefall. So waren die Eltern froh ihre Drittgeborene versorgt zu wissen. Das junge Paar lebte glücklich in Weiden und innerhalb der ersten 3 Jahren ihrer Ehe bekamen sie schon 2 Kinder. Marbert Böcklin den späteren Erben des Baronsthrons von Yeobald und 985 BF [[Arnolfo Arnado Böcklin|Arnolfo Arnado]]. Ein Jahr nach dessen Geburt erreichte Farfanya allerdings eine traurige Nachricht. In Almada war es zu einer Reihe von Unfällen, frühen Toden und einem verlorenem Duell auf Leben und Tod gekommen. Dies hatte dazu geführt das nicht nur ihre Eltern sondern auch ihre beiden Geschwister und ihre Familien sämtlich den Tod gefunden hatten. Vollkommen überraschend war Farfanya also plötzlich die Herrin über ein Junkergut in Almada geworden. Sie wusste das Yeobald Weiden nicht verlassen würde. Die Familie Böcklin hält seit der Zeit Olat des Bogners als Teil des Schild des Reiches Wacht wieder der Schwarzpelze am Finsterkamm. Ebenso wollte sie aber ihren Mann und die neue Heimat nicht verlassen. Schließlich bot sich eine Lösung an. Der Neffe von Farfanya, Gualdo Rigotti y Rocaroja, wurde als Verwalter des Junkergutes eingesetzt. Ihm wurden weitreichende Befugnisse erteilt so das er auf Rocaroja praktisch wie ein Junker herrschen konnte. Die Böcklins zeigten wenig Interesse für das Junkergut und waren vollkommen zufrieden mit den an sie gesandten Erträge. Dabei hatte Gualdo und seine Nachkommen das Glück das sie einen guten Teil der Erträge behalten konnten. Almada war ja weitaus reicher gesegnet als Weiden und Rocaroja lag dazu noch in einem besonders fruchtbaren Teil. So gaben sich die Böcklins bis heute mit einem wesentlich geringem Ertrag zufrieden als Ihnen eigentlich zustand.
Viele Jahre blieben die Rigotti unscheinbare, aber treue Aftervasallen des Baronsthrons. Sie schienen mit dem gefundenen Platz zufrieden zu sein und waren nicht bekannt dafür, Ambitionen zum Aufstieg oder zum Erwerb größerer Titel oder Ländereien zu haben.


Die Rigottis unternahmen ebenso nie Anstalten an dem Status etwas zu ändern. Den nun konnten sie auf der einen Seite größtenteils wieder ein beschauliches Leben auf [[Edlengut Sir'Minur|Sir'Minur]] führen, da Neid und Missgunst sowie Duellforderungen primär an den eigentlichen Junker hingen und nicht an den Administrador. Auf der anderen Seite hatten sie weiterhin gestiegenen Einnahmen. Zwar nicht mehr ganz so üppig wie zur Zeit als sie selbst über Rocaroja herrschten. Aber dennoch mehr als genug um sehr gut, besser als eigentlich möglich, auf ihrem eigenen Gut zu leben.
===Junker von Rocaroja===
So lief es bis heute weiter. Die Böcklins hinterfragten nichts und die Rigottis wurden nicht zu gierig.  
Durch einen Zufall kam es dann rund um das Jahr [[Annalen:800|800]] BF zufällig doch zu so einem Aufstieg. Im benachbarten [[Baronie Khabosa|Khabosa]] starb die gleichnamige Herrscherfamilie im [[Junkergut Rocaroja]] in der Hauptlinie aus. Durch Heirat verbunden ging die Herrschaft auf die Rigotti über die fortan auch den Namen Rigotti y Rocaroja trugen da das Junkergut größer war als der Stammsitz der Familia.


[[Kategorie:Familia]][[Kategorie:Rescendiente]]
Viel Glück brachte der Besitz des neuen Gutes der Familie allerdings nicht. Zwar stiegen ihre Einnahmen immens, gleichzeitig aber auch Aufgaben und Pflichten. Dazu brachte ein solcher Besitz und Einkommen natürlich auch immer wieder Neid und Missgunst auf den Plan. So starben z.B. in den Generationen nach der Übernahme des Gutes immer mindestens ein Familienmitglied bei Duellen, während das in der gesamten Zeit davor kein einziges Mal passiert war.
 
===Weidener Verbindungen===
Im Jahr [[Annalen:982|982]] BF traf der Weidener Baron Yeobald Böcklin zufällig bei einem Turnier auf das dritte Kind des damaligen Junkers von Rocaroja. Die [[Annalen:965|965]] BF geborene Farfanya Rigotti y Rocaroja. Die beiden verliebten sich Hals über Kopf und der Weidener Baron überzeugte die Eltern Domna Farfanyas ihm ihre Hand zu geben. Zu dieser Zeit befand sich die Familia in einer Krise, vor allem ausgelöst durch starken Reblausbefall. So waren die Eltern froh ihre Drittgeborene versorgt zu wissen. Das junge Paar lebte glücklich in Weiden und innerhalb der ersten drei Jahre ihrer Ehe bekamen sie schon zwei Kinder: Marbert Böcklin den späteren Erben des Baronsthrons von Yeobald, und [[Annalen:985|985]] [[Arnolfo Arnado Böcklin|Arnolfo Arnado]].
 
Ein Jahr nach dessen Geburt erreichte Domna Farfanya allerdings eine traurige Nachricht. In Almada war es zu einer Reihe von Unfällen, frühen Toden und einem verlorenem Duell auf Leben und Tod gekommen. Dies hatte dazu geführt, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre beiden Geschwister und ihre Familien sämtlich den Tod gefunden hatten. Vollkommen überraschend war Domna Farfanya also plötzlich die Herrin über ein Junkergut in Almada geworden. Sie wusste, dass Yeobald Weiden nicht verlassen würde. Die Familie Böcklin hält seit der Zeit Olat des Bogners als Teil des Schilds des Reiches Wacht wider die Schwarzpelze am Finsterkamm. Ebenso wollte sie aber ihren Mann und die neue Heimat nicht verlassen.
 
===Administradores von Rocaroja===
Schließlich bot sich eine Lösung an. Der Neffe Domna Farfanyas, Gualdo Rigotti y Rocaroja, wurde als Verwalter des Junkergutes eingesetzt. Ihm wurden weitreichende Befugnisse erteilt, so dass er auf Rocaroja praktisch wie ein Junker herrschen konnte. Die Böcklins zeigten wenig Interesse für das Junkergut und waren vollkommen zufrieden mit den an sie gesandten Erträgen. Dabei hatten Dom Gualdo und seine Nachkommen das Glück, dass sie einen guten Teil der Erträge behalten konnten. Almada war ja weitaus reicher gesegnet als Weiden und Rocaroja lag dazu noch in einem besonders fruchtbaren Teil. So gaben sich die Böcklins bis heute mit einem wesentlich geringem Ertrag zufrieden als Ihnen eigentlich zustand.
 
Die Rigotti unternahmen ebenso nie Anstalten an dem Status etwas zu ändern. Den nun konnten sie auf der einen Seite größtenteils wieder ein beschauliches Leben auf [[Edlengut Sir'Minur|Sir'Minur]] führen, da Neid und Missgunst sowie Duellforderungen primär an den eigentlichen Junker hingen und nicht an den Administrador. Auf der anderen Seite hatten sie weiterhin gestiegenen Einnahmen. Zwar nicht mehr ganz so üppig wie zur Zeit als sie selbst über Rocaroja herrschten. Aber dennoch mehr als genug um sehr gut, besser als eigentlich möglich, auf ihrem eigenen Gut zu leben.
 
So lief es bis heute weiter. Die Böcklins hinterfragten nichts und die Rigotti wurden nicht zu gierig.
 
[[Kategorie:Familia]]