Eslamsberge (Zollfeste): Unterschied zwischen den Versionen

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==Örtlichkeiten==
==Örtlichkeiten==
Zentrum Eslamsberges ist der recht schlanke '''Bergfried (1)''', der nur über eine schmale Tür im ersten Stock betreten werden kann. Lange Jahre wenig mehr als zehn Schritt hoch, wurde er {{Datum|1014}}-{{Datum|1016}} auf das Doppelte erhöht und dient seither in seinen oberen Stockwerken wie zu Bosparans Zeiten als Plattpform für Rauch- und Feuersignale gen Westen (Steinburg) oder Norden (Imdâl).
Zentrum Eslamsberges ist der recht schlanke '''Bergfried (1)''', der nur über eine schmale Tür im ersten Stock betreten werden kann. Lange Jahre wenig mehr als zehn Schritt hoch, wurde er [[Annalen:1014|1014]]-[[Annalen:1016|1016]] auf das Doppelte erhöht und dient seither in seinen oberen Stockwerken wie zu Bosparans Zeiten als Plattpform für Rauch- und Feuersignale gen Westen (Steinburg) oder Norden (Imdâl).


Das massive '''Torhaus (2)''' bewacht nicht nur mit Fallgatter und Pechnase den Burgeingang, sondern dient auch als Wach- und Treppenhaus für den Aufstieg auf die Ringmauern. Neben einer Wachstube sind im Torhaus auch die Waffenkammer der Burg sowie ein Wohn- und Schlafraum für bis zu zehn Soldaten vorhanden, damit bei Alarm sofort Tor und Mauern besetzt werden können, ohne dass auf Verstärkung aus dem Palas gewartet werden muss. Heutzutage reichen diese Räumlichkeiten für die gesamte Burgbesatzung aus, einzig Castellan Etto und Hauptmann Hundlinger wohnen noch im Palas.
Das massive '''Torhaus (2)''' bewacht nicht nur mit Fallgatter und Pechnase den Burgeingang, sondern dient auch als Wach- und Treppenhaus für den Aufstieg auf die Ringmauern. Neben einer Wachstube sind im Torhaus auch die Waffenkammer der Burg sowie ein Wohn- und Schlafraum für bis zu zehn Soldaten vorhanden, damit bei Alarm sofort Tor und Mauern besetzt werden können, ohne dass auf Verstärkung aus dem Palas gewartet werden muss. Heutzutage reichen diese Räumlichkeiten für die gesamte Burgbesatzung aus, einzig Castellan Etto und Hauptmann Hundlinger wohnen noch im Palas.
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Der enge '''Burghof (4)''' wurde durch den Ausbau von Torhaus und Palas vor drei Jahrzehnten noch kleiner als vorher. Zwischen den beiden eingeklemmt liegen die kleine Schmiede und der Stall, in dem das Burgvieh den Winter verbringt, während im Heuboden darüber nicht nur Heu, sondern auch Holzkohle und Erz für die Schmiede lagern.
Der enge '''Burghof (4)''' wurde durch den Ausbau von Torhaus und Palas vor drei Jahrzehnten noch kleiner als vorher. Zwischen den beiden eingeklemmt liegen die kleine Schmiede und der Stall, in dem das Burgvieh den Winter verbringt, während im Heuboden darüber nicht nur Heu, sondern auch Holzkohle und Erz für die Schmiede lagern.


Beim Ausbau der Befestigungen wurden zwischen {{Datum|1014}} und {{Datum|1017}} auch die bei einer Belagerung verwundbaren Ecken der Ringmauern verstärkt. Unvertraut mit den modernen horasischen Festungsbautheorien ließ die damalige Burgkommandantin an jeder Ecke runde '''Bastionen (5)''' bis auf Wehrganghöhe anbauen. Vom Fuss der Mauer gesehen sehen sie wie Türme aus, sind jedoch innerhalb des Mauerwerks bis auf Höhe Mauerkrone vollständig mit Erde und Steinen aufgeschüttet. Jede Bastion besitzt auf ihrem "Dach" eine Hölzerne Hütte, die mehreren Zwecken dient: Dem Schutz der Wächter vor Wind und Wetter, im Kriegsfall der Unterbringung zusätzlicher Soldaten und – als Zugeständnis an die moderne horasische Kriegsführung und Vorbereitung auf einen entsprechenden Angriff – zur Unterbringung von Geschützen, um von erhöhter Position aus Belagerungsmaschinen des Feindes zu beschießen. Das eine ist angesichts der Herrschaft [[wnd:Cusimo Garlischgrötz|Cusimo Garlischgrötz]] über sämtliche umliegenden Territorien mittlerweile eher unwahrscheinlich, das andere mangels vorhandenen Geschützen schlicht unmöglich.
Beim Ausbau der Befestigungen wurden zwischen 1014 und [[Annalen:1017|1017]] auch die bei einer Belagerung verwundbaren Ecken der Ringmauern verstärkt. Unvertraut mit den modernen horasischen Festungsbautheorien ließ die damalige Burgkommandantin an jeder Ecke runde '''Bastionen (5)''' bis auf Wehrganghöhe anbauen. Vom Fuss der Mauer gesehen sehen sie wie Türme aus, sind jedoch innerhalb des Mauerwerks bis auf Höhe Mauerkrone vollständig mit Erde und Steinen aufgeschüttet. Jede Bastion besitzt auf ihrem "Dach" eine Hölzerne Hütte, die mehreren Zwecken dient: Dem Schutz der Wächter vor Wind und Wetter, im Kriegsfall der Unterbringung zusätzlicher Soldaten und – als Zugeständnis an die moderne horasische Kriegsführung und Vorbereitung auf einen entsprechenden Angriff – zur Unterbringung von Geschützen, um von erhöhter Position aus Belagerungsmaschinen des Feindes zu beschießen. Das eine ist angesichts der Herrschaft [[wnd:Cusimo Garlischgrötz|Cusimo Garlischgrötz]] über sämtliche umliegenden Territorien mittlerweile eher unwahrscheinlich, das andere mangels vorhandenen Geschützen schlicht unmöglich.


Der Begriff '''Äußerer Burghof (6)''' kann nur als Scherz verstanden werden. Denn die mannshohe Pallisade dient weniger dazu Angreifer draußen, als den dort frei weidenden Viehbestand der Burg drinnen zu halten. Um die offene Zisterne in der Mitte  des "Hofs" stehen seit einigen Jahren die Katen und Werkstätten einer Handvoll vor dem Krieg in [[alb:Hauptseite|Albernia]] geflüchteter und vom Castellan angesiedelter Handwerksfamilien (Schmiedin, Zimmerfrau, Schneider, Sattlerin), die die Besatzung bei nötigen Unterhalts- und Reparaturarbeiten anweisen und unterstützen.
Der Begriff '''Äußerer Burghof (6)''' kann nur als Scherz verstanden werden. Denn die mannshohe Pallisade dient weniger dazu Angreifer draußen, als den dort frei weidenden Viehbestand der Burg drinnen zu halten. Um die offene Zisterne in der Mitte  des "Hofs" stehen seit einigen Jahren die Katen und Werkstätten einer Handvoll vor dem Krieg in [[alb:Hauptseite|Albernia]] geflüchteter und vom Castellan angesiedelter Handwerksfamilien (Schmiedin, Zimmerfrau, Schneider, Sattlerin), die die Besatzung bei nötigen Unterhalts- und Reparaturarbeiten anweisen und unterstützen.