Ratzingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei allen unliebsamen Entscheidungen kann der Castellan auf den Rückhalt der reichen Novadisippe der [[Beni Nasreddini]] bauen, welcher im Gegenzug – wie wäre dies sonst im Zeitalter der Reconquista zu erklären – die Rechte über die Steuerpacht für den Markt verkauft wurde. Diese Konstellation verspricht für die nächsten Jahre eine noch engere Verquickung zwischen der [[Familia di Dalias]] und der Händlersippe der Beni Nasreddini, sehr zum Nachteil des alteingesessenen Handelshauses [[Familia Al'Chalil|Al'Chalil]]. | Bei allen unliebsamen Entscheidungen kann der Castellan auf den Rückhalt der reichen Novadisippe der [[Beni Nasreddini]] bauen, welcher im Gegenzug – wie wäre dies sonst im Zeitalter der Reconquista zu erklären – die Rechte über die Steuerpacht für den Markt verkauft wurde. Diese Konstellation verspricht für die nächsten Jahre eine noch engere Verquickung zwischen der [[Familia di Dalias]] und der Händlersippe der Beni Nasreddini, sehr zum Nachteil des alteingesessenen Handelshauses [[Familia Al'Chalil|Al'Chalil]]. | ||
So sind es nicht nur die alten Adelsgeschlechter des Umlandes, wie die Familias Dalias, [[Familia | So sind es nicht nur die alten Adelsgeschlechter des Umlandes, wie die Familias Dalias, [[Familia d'Artésa|d'Artésa]], [[Familia Lindholz|Lindholz]], [[Familia Perain|Perain]] und von Rebenthal, die sich bekriegen und sich gegenseitig nicht das Licht in den Augen gönnen. Auch die Händlersippen Al’Chalil und Beni Nasreddini liefern sich harte Kämpfe um Geld, Pfründe und Einfluss. | ||
==Örtlichkeiten== | ==Örtlichkeiten== | ||
[[Bild:03_Markttrubel_in_Ratzingen.jpg|left|thumb|400px|Der Großfürst-Selindian-Platz in Ratzingen]]Innerhalb der Ringmauer Ratzingens erheben sich fünf hohe und trutzige '''Streittürme'''. Jeder dieser Türme ist einer anderen Adelsfamiglia des Umlandes zu Eigen: Der Baronsfamilia D'Artésa, den Junkerhäusern Lindholz und Perain, dem einstigen almadanischen Fürstengeschlecht derer von Rebenthal und den Junkern von Dalias. Den weithin sichtbaren Streittürmen hat der Markt Ratzingen auch seinen spöttischen Beinamen zu verdanken: ''Klein-Taladur'', in Anlehnung an die noch markantere valguzische Streitturmstadt. | [[Bild:03_Markttrubel_in_Ratzingen.jpg|left|thumb|400px|Der Großfürst-Selindian-Platz in Ratzingen]]Innerhalb der Ringmauer Ratzingens erheben sich fünf hohe und trutzige '''Streittürme'''. Jeder dieser Türme ist einer anderen Adelsfamiglia des Umlandes zu Eigen: Der Baronsfamilia D'Artésa, den Junkerhäusern Lindholz und Perain, dem einstigen almadanischen Fürstengeschlecht derer von Rebenthal und den Junkern von Dalias. Den weithin sichtbaren Streittürmen hat der Markt Ratzingen auch seinen spöttischen Beinamen zu verdanken: ''Klein-Taladur'', in Anlehnung an die noch markantere valguzische Streitturmstadt. | ||