Chronik.Ereignis1033 Feldzug Selaque 33: Unterschied zwischen den Versionen

Von Scheffelstein (Diskussion | Beiträge)
Handlungstränge zusammengeführt: Richeza, Moritatio, Raúl + Yegua + Gendahar, Anzures
 
Von Scheffelstein (Diskussion | Beiträge)
Beiträge: SteveT/von Scheffelstein
Zeile 26: Zeile 26:


„Verzeiht unser spätes Erscheinen“, grinste der Mann mit dem Arm in der Schlinge breit, und bei näherem Hinsehen erkannten Domna Richeza und Dom Moritatio das bärtige und schmutzstarrende Gesicht von [[Anzures Ballan]], dem unverwüstlichen Kumpanen eines gewissen [[Hernán von Aranjuez|Condottieres]].   
„Verzeiht unser spätes Erscheinen“, grinste der Mann mit dem Arm in der Schlinge breit, und bei näherem Hinsehen erkannten Domna Richeza und Dom Moritatio das bärtige und schmutzstarrende Gesicht von [[Anzures Ballan]], dem unverwüstlichen Kumpanen eines gewissen [[Hernán von Aranjuez|Condottieres]].   
----
'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]]
[[Yegua von Elenta|Yegua]] gefror buchstäblich mitten in der Bewegung, als sie die Klingenspitze an ihrem Nacken spürte. Einen Wimpernschlag lang überlegte sie, ob sie ihrerseits den, den die anderen Raúl nannten, als Geisel nehmen sollte, um sich so Luft zu verschaffen. Aber dazu hätte sie selbst ein Schwert oder eine Klingenwaffe benötigt. Den Streitkolben konnte sie ihm schlecht an die Kehle setzen, und um noch ihren Dolch zu ziehen, war es schon zu spät. Bis sie den gegen diesen Hund erhoben hätte, wäre sie schon feige von hinten erstochen worden.
So blaffte sie stattdessen, vor allem an die Person hinter sich gewandt: "Wer zum Namenlosen seid Ihr schon wieder, und wie bei allen Gehenkten seid ihr alle hier herein gekommen?" Sie ließ widerwillig den Streitkolben sinken, nachdem sofort der hundsföttische junge Da Vanya griff. Yegua gab den Griff der Waffe jedoch nicht frei, sodass sie nun beide daran zerrten.
"Das Spiel ist aus, verfluchte Bastardin!", ätzte [[Moritatio da Vanya|Moritatio]] und riss ihr mit aller Gewalt die Waffe aus der Hand. "Wir sind in der Überzahl und jetzt ergeht es euch hinterlistigen Burgbesetzern dreckig!"
"Pah! Ihr seid doch die Aufwiegler und Verräter, die den kaiserlichen Landfrieden gebrochen haben!", fauchte ihn Yegua an und warf auch Richeza und Raúl mordlüsterne Blicke zu. "Bald wird meine Base mit einer größeren Streitmacht und mit weiteren Soldaten des Kaisers hier sein! Dann könnt Ihr denen erklären, warum Ihr mitten während des schlimmsten Ferkinasturmes seit vielen hundert Götterläufen eine unselige Fehde vom Zaun brechen musstet und der kaiserlichen Reichsvogtin absichtlich alle Ressourcen vorenthalten habt, die sie dringend zur Landesverteidigung benötigt hätte."
"Haltet die Schnauze!", brüllte nun Moritatio und hob drohend den Streitkolben zum Schlag. "Ihr Elentas habt die Fehde ausgelöst! Das wisst Ihr nur zu gut!"
Yegua schüttelte den Kopf und wandte ihm eiskalt den Rücken zu, auch um zu sehen, wer sie da eigentlich von hinten bedrohte. "Seht Ihr, mit was für Leuten Ihr Euch da gemein macht? Wer seid Ihr überhaupt und wer war der miese Verräter, der Euch allen das Tor geöffnet hat?"
----
'''Autor:'''[[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]]
Richeza tastete sich an der Wand entlang näher an die Türöffnung, um besser sehen zu können, was auf dem Gang vor sich ging, sie achtete jedoch genau darauf, außerhalb der Reichweite der Kriegerin zu bleiben. Auch wenn sie den Säbel fest umklammert hielt, war sie viel zu schwach, um sich zu wehren.
Überrascht hob sie die Augenbrauen, als sie erkannte, ''wer'' ihnen da so unvermutet zu Hilfe gekommen war.
"Ihr?", fragte sie an [[Gendahar von Streitzig]] gewandt. "Was macht ''Ihr'' hier? Ist meine Tante da? Seid Ihr mit ihren Soldaten zurückgekehrt?" Ihr Blick fiel auf Anzures Ballan und verdüsterte sich. "Oder mit dem Aranjuez?"
Sie wandte sich Moritatio zu. "Hol welche von den Tüchern oder Leinen aus der Waschküche, und dann fesselt sie." Sie nickte verächtlich in Richtung der Elenterin.
Plötzlich fiel ihr etwas ein und ihr Gesicht verdüsterte sich, als sie sich wieder zu dem Streitzig umdrehte. "Wo ist Praiodor? Habt Ihr ihn etwa hierher gebracht? Ihr habt versprochen, ihn in Sicherheit zu bringen! Wo ist der Junge?"