Dulcinea di Alina: Unterschied zwischen den Versionen

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Domnatella '''Dulcinea Rigorosa di Alina''' ist das einzige (lebende) Kind des verstorbenen [[Baronie Schrotenstein|Schrotensteiner]] und [[Kaiserlich Selaque|Selaquer]]  Junkers [[Ordonyo di Alina]]. Einen Gutteil der Zeit tritt sie als ihr eigener Zwillingsbruder '''Dulcineo''' auf.
Domnatella '''Dulcinea Rigorosa di Alina''' ist das einzige (lebende) Kind des verstorbenen [[Baronie Schrotenstein|Schrotensteiner]] und [[Kaiserlich Selaque|Selaquer]]  Junkers [[Ordonyo di Alina]]. Einen Gutteil der Zeit tritt sie als ihr eigener Zwillingsbruder '''Dulcineo''' auf.


In ihrem Kopf existieren Dulcinea und Dulcinea nebeneinander - als zwei verschiedene, aber eng verbundene Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Verhalten.
In ihrem Kopf existieren Dulcineo und Dulcinea nebeneinander - als zwei verschiedene, aber eng verbundene Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Verhalten.


==Äußeres==
==Äußeres==
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Dieses geschickte Zwiegesicht – die betrunken-hinterhältige Dulcinea und der nüchtern-interagierende Dulcineo – verwirrt ihre Gegner in Punin und fasziniert die kleine Anhängerschaft, der sich um Dulcineo/a bildete und die nicht allein aus monetären Gründen zu ihr bzw. ihm hält.
Dieses geschickte Zwiegesicht – die betrunken-hinterhältige Dulcinea und der nüchtern-interagierende Dulcineo – verwirrt ihre Gegner in Punin und fasziniert die kleine Anhängerschaft, der sich um Dulcineo/a bildete und die nicht allein aus monetären Gründen zu ihr bzw. ihm hält.


In dieser Zeit fiel auch die ideologische Rückbesinnung auf die stierkultistischen Umtrieben ihres Großvaters. Sie verlor sich zunehmend darin und vermischte diese Aktivitäten mit ihren eigenen Untergrundgeschäften.
In dieser Zeit fiel auch die ideologische Rückbesinnung auf die stierkultistischen Umtrieben ihres Großvaters. Sie verlor sich zunehmend darin und vermischte diese Aktivitäten mit ihren eigenen Untergrundgeschäften. Mit dem neugewonnenen Selbstbewusstsein kehrte auch das Anspruchdenken auf das [[Junkergut Alina| alte Familienlehen]]  zurück. Aus strategischen wie ideologischen Gründen schloß sich Dulcinea/Dulcineo daher in den 1040er Jahren dem [[Kult des Dios Cornudo|Stierkultistenkreis]] um [[Rasdan di Vascara]] an.  
 
Mit diesem neugewonnenen Selbstbewusstsein kehrte auch das Anspruchdenken auf das [[Junkergut Alina| alte Familienlehen]]  zurück. Aus strategischen wie ideologischen Gründen schloß sich Dulcinea/Dulcineo daher in den 1040er Jahren dem [[Kult des Dios Cornudo|Stierkultistenkreis]] um [[Rasdan di Vascara]] an. Über diese Verbindung hoffte er/sie, auch über Punin hinaus Einfluss zu gewinnen und letztlich das familiäre Lehen zurückzuerlangen.  


Mit den Kultisten und den eigenen Unterweltkontakten im Rücken versuchte sie alsbald, das ihr nominell zustehende Lehen Alina auch tatsächlich zu erlangen. Dies scheiterte jedoch an den fehlenden Beweisen für ihre Identität, den zwielichtigen Gerüchten um ihre Person und nicht zuletzt an einem unwilligen Lehnsgeber, dem die Familia di Alina ohnehin ein Dorn im Auge gewesen war. Dieser Lehnsherr, [[Lucrann da Vanya]], wollte das Lehen nicht an eine solche Personalie vergeben und verzögerte etwaige Verfahren schließlich so lange, bis ein Anspruch nach zwölf Jahren, im Jahre 1045 BF, ohnehin erloschen war. Darüber hinaus führte er Argumente wie Felonie gegen die [[Familia di Alina]] ins Feld.
Mit den Kultisten und den eigenen Unterweltkontakten im Rücken versuchte sie alsbald, das ihr nominell zustehende Lehen Alina auch tatsächlich zu erlangen. Dies scheiterte jedoch an den fehlenden Beweisen für ihre Identität, den zwielichtigen Gerüchten um ihre Person und nicht zuletzt an einem unwilligen Lehnsgeber, dem die Familia di Alina ohnehin ein Dorn im Auge gewesen war. Dieser Lehnsherr, [[Lucrann da Vanya]], wollte das Lehen nicht an eine solche Personalie vergeben und verzögerte etwaige Verfahren schließlich so lange, bis ein Anspruch nach zwölf Jahren, im Jahre 1045 BF, ohnehin erloschen war. Darüber hinaus führte er Argumente wie Felonie gegen die [[Familia di Alina]] ins Feld.
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==Charakter==
==Charakter==
Domnatella Dulcinea wurde als jüngeres Kind eines Zwillingspaares geboren. Ihr älterer Bruder starb bei der Geburt, ebenso wie ihre Mutter. Ihr Großvater, der skrupellose Dom [[Rigoroso di Alina]], war Zeit seines Lebens fanatischer Anhänger des [[Stierkulte|Kults des Schwarzen Stieres]] und hatte für Frauen wenig übrig. Entsprechend machte er es dem Mädchen schwer, seinen Platz im Leben zu finden, hätte er es doch lieber gehabt, Dulcinea wäre statt ihres Bruders gestorben.  
Dulcinea/Dulcineo ist geprägt von Entrechtung, Verlust und tiefem Misstrauen. Hinter kontrollierter Eleganz, scharfem Verstand und gesellschaftlichem Gespür liegen Zorn und ein kaum stillbarer Hunger nach Anerkennung und Genugtuung. Er/sie liest Menschen und Schwächen bemerkenswert gut, kann charmant täuschen, manipulieren und sich geduldig zurückhalten - bis der Zorn die Kontrolle übernimmt. Gefährlichkeit liegt gerade in dieser Verbindung: Er/sie ist ebenso strategisch wie impulsiv und scheut weder Einschüchterung noch moralische Grenzüberschreitungen, wenn sie zweckdienlich sind.
 
Domnatella Dulcinea wurde als jüngeres Kind eines Zwillingspaares geboren. Ihr Bruder und ihre Mutter starben bei der Geburt. Ihr Großvater, der skrupellose [[Rigoroso di Alina]], war fanatischer Anhänger des [[Stierkulte|Kults des Schwarzen Stieres]] und verachtete Frauen. Er hätte Dulcinea lieber tot gesehen, was ihr Selbstwertgefühl und ihr Verhältnis zur eigenen Familie nachhaltig prägte.


Dulcinea litt entsprechend unter einem gering ausgeprägten Selbstbewusstsein, ja, man könnte fast von Selbsthass sprechen. Zugleich aber verspürte sie eine bislang nie eingestandene Wut auf ihre eigene Familia, die ihr das Leben so schwer machte. Die meiste Zeit überwog ihre der Trunkenheit geschuldete Gleichgültigkeit. Nur, wenn sie sich in Tagträumen vorstellte, ihr vom Großvater geliebter Bruder zu sein, wuchs sie über sich hinaus. Als ''Dom Dulcineo Rigoroso di Alina'' fühlt sie sich mutig und unbeschwert, gibt sich jovial und draufgängerisch. Domnatella Dulcinea entwickelte zunehmendes Geschick darin, ihre Hirngespinste und Lügen glaubhaft zu verkaufen. Schließlich fürchtete sie nichts mehr, als dass ihr Vater sie für eben die Versagerin hielt, die ihr Großvater stets in ihr sah und die sie im Stillen lange selbst zu sein glaubte.
Lange glaubte sie, eine Versagerin zu sein, und betäubte sich häufig mit Alkohol. Zugleich entwickelte sie eine wachsende, kaum eingestandene Wut. In Tagträumen nahm sie die Identität ihres vom Großvater geliebten Bruders an: Als Dom Dulcineo Rigoroso di Alina fühlte sie sich mutig, unbeschwert und draufgängerisch. Bald beherrschte sie es, diese Identität und ihre Lügen überzeugend zu verkaufen.


Dies änderte sich, wie erwähnt, während ihrer Anfangszeit in der Puniner Unterwelt. Heute hilft ihr ihre zweite Persönlichkeit Dulcineo ihre eigentliche Persönlichkeit wertzuschätzen und beide zusammen ergeben ein unschlagbares Duo, das in Punin schon für einiges Aufsehen gesorgt hat und nun auch darüber hinaus zu wirken beginnt.
Erst während ihrer Zeit in der Puniner Unterwelt lernte Dulcinea, sich selbst anzunehmen. Heute bilden ihre zwei Identitäten Dulcinea und Dulcineo gemeinsam ein gefährliches, in Punin bereits bekanntes Duo.


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