Alina (Ort): Unterschied zwischen den Versionen
Amrit (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „{{Dorf |Wappen=Datei: WappenAlina.jpg<br>Eine schwarz-weiße Elster auf güldenem Grund |Grafschaft=Grafschaft Ragath |Baronie=Schrotenstein |Herrschaft=Emilio Lampérez di Rueda|Einwohner=210 |Bewaffnete=|Tempel/Kultstätten=Wehrtempel der Peraine|Wichtige Gasthöfe/Schänken=Dorfschänke ''El'Saksağan'' |Wichtiger Comercio=Marmor-Sägerei, Windmühle, Pferdezucht, Feldbau |Bedeutende Familias=Familia di Rueda…“ |
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[[Bild:Alina.jpg|left|thumb|500px|Der Wehrtempel von Alina]] | |||
Die Bewohner Alinas sind bis auf einige wenige halbfreie Zinsbauern größtenteils Eigenhörige. | |||
In jüngster Zeit gibt es aber auch etwas Zuzug von Freien, einerseits wegen des Peraine-Wehrtempels nebst Spital, andererseits wegen bezahlter Residenz für Bildhauerinnen und Steinmetze. | |||
Das Zersägen und die Weiterverarbeitung der in den Steinbrüchen des Raschtulswalls gebrochenen, riesigen Marmorquader ist ein weiterer Haupterwerbszweig des Ortes, aber auch der mäßig ergiebige Feldbau von Raps und Dinkel, die Schnapsbrennerei und das Mahlen von Korn aus dem gesamten Umland in der ortseigenen Windmühle sind hier Tagwerke von Bedeutung. | |||
Das markanteste Bauwerk und das Wahrzeichen Alinas ist der imposante '''Wehrtempel der Peraine''' , der in der Mitte des Dorfes aufragt. Dieser wurde von einer Schülerin des [[avwik:Owilmar von Gareth|Heiligen Owilmar]], des Erbauers der Stadt des Lichts, errichtet, die zur Lebzeit des Heiligen oft in Selaque weilte, um hier vor Ort geeignete Marmorblöcke für die Bauwerke ihres Meisters auszusuchen. Es wird berichtet, dass sie eines Tages von einem unkontrolliert zu Tal donnernden Marmorblock schwer verletzt worden sei. Daraufhin brachten die Steinbrecher die Todgeweihte zum Perainegeweihten von Alina als ihrer letzten Hoffnung, der es mit Hilfe der Göttin tatsächlich schaffte, ihr Leben zu retten. Aus Dankbarkeit errichtete die Architektin der Göttin der Heilkunst am Orte ihrer Errettung einen imposanten, turmgekrönten Wehrtempel, wie er in dieser, häufig von Bergbarbaren heimgesuchten Gegend gut angebracht ist. | |||
Dass der Storch dennoch nur als Schildhalter, nicht aber als Wappenvogel von Alina fungiert, liegt daran, dass dieser Platz bereits von der Elster eingenommen wird, die auf den Feldern rings um Alina tatsächlich auffällig häufig zu sehen und zu hören ist. Die Elster (tulam. ''El'Saksağan'') war auch der Beiname eines früheren Junkers von Alina - nach ihm wurde auch die einzige '''Schänke''' des Dorfes benannt. | |||
[[Kategorie:Dorf]][[Kategorie:Bosquirtal]][[Kategorie:Baronie Schrotenstein]] | |||
Aktuelle Version vom 8. Juni 2026, 09:37 Uhr
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Die Dorfschaft Alina liegt im gleichnamigen Junkergut der Baronie Schrotenstein östlich des Schwarzen Sees und am westlichen Rand der Elentinischen Ebene, die von den zum Dorf gehörigen Aliner Kuppen begrenzt wird. Das 250-Seelen-Dorf liegt an der Grenze zwischen der Baronie Schrotenstein und dem Kaisergut Selaque, seine Zugehörigkeit war eine Zeitlang umstritten, wobei der formalige Lehensnehmer, Junker Ordonyo di Alina, es geschickt verstand, sowohl dem damaligen Baron Rakolus von Schrotenstein als auch der damaligen Reichsvogtin Selaques (Praiosmin von Elenta) seine Treue vorzuheucheln.

Die Bewohner Alinas sind bis auf einige wenige halbfreie Zinsbauern größtenteils Eigenhörige. In jüngster Zeit gibt es aber auch etwas Zuzug von Freien, einerseits wegen des Peraine-Wehrtempels nebst Spital, andererseits wegen bezahlter Residenz für Bildhauerinnen und Steinmetze. Das Zersägen und die Weiterverarbeitung der in den Steinbrüchen des Raschtulswalls gebrochenen, riesigen Marmorquader ist ein weiterer Haupterwerbszweig des Ortes, aber auch der mäßig ergiebige Feldbau von Raps und Dinkel, die Schnapsbrennerei und das Mahlen von Korn aus dem gesamten Umland in der ortseigenen Windmühle sind hier Tagwerke von Bedeutung.
Das markanteste Bauwerk und das Wahrzeichen Alinas ist der imposante Wehrtempel der Peraine , der in der Mitte des Dorfes aufragt. Dieser wurde von einer Schülerin des Heiligen Owilmar, des Erbauers der Stadt des Lichts, errichtet, die zur Lebzeit des Heiligen oft in Selaque weilte, um hier vor Ort geeignete Marmorblöcke für die Bauwerke ihres Meisters auszusuchen. Es wird berichtet, dass sie eines Tages von einem unkontrolliert zu Tal donnernden Marmorblock schwer verletzt worden sei. Daraufhin brachten die Steinbrecher die Todgeweihte zum Perainegeweihten von Alina als ihrer letzten Hoffnung, der es mit Hilfe der Göttin tatsächlich schaffte, ihr Leben zu retten. Aus Dankbarkeit errichtete die Architektin der Göttin der Heilkunst am Orte ihrer Errettung einen imposanten, turmgekrönten Wehrtempel, wie er in dieser, häufig von Bergbarbaren heimgesuchten Gegend gut angebracht ist.
Dass der Storch dennoch nur als Schildhalter, nicht aber als Wappenvogel von Alina fungiert, liegt daran, dass dieser Platz bereits von der Elster eingenommen wird, die auf den Feldern rings um Alina tatsächlich auffällig häufig zu sehen und zu hören ist. Die Elster (tulam. El'Saksağan) war auch der Beiname eines früheren Junkers von Alina - nach ihm wurde auch die einzige Schänke des Dorfes benannt.
