Chronik.Ereignis1047 Die Große Zusammenkunft 04: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach Abschluß des Kaufes mit seinen obligatorischen Schnörkeln, Teereichung und guten Wünschen trat der Maler mit breitem Lächeln wieder auf die Straße, auf den Weg hinab zum Flusshafen, spürte dankbar das wertvolle Gewicht von Karmesin und Malachit, all der prächtigen Farben aus vielerlei Ländern. Sie würden ihm gute Dienste leisten zum Jahreswechsel, den er - für einen adeligen Almadaner untypisch - bei einer Zusammenkunft von | Nach Abschluß des Kaufes mit seinen obligatorischen Schnörkeln, Teereichung und guten Wünschen trat der Maler mit breitem Lächeln wieder auf die Straße, auf den Weg hinab zum Flusshafen, spürte dankbar das wertvolle Gewicht von Karmesin und Malachit, all der prächtigen Farben aus vielerlei Ländern. Sie würden ihm gute Dienste leisten zum Jahreswechsel, den er - für einen adeligen Almadaner untypisch - bei einer Zusammenkunft von [[Zahori]]familien verbringen wollte. Namenlose Tage unter freiem Himmel, Musik, Tanz und Farben gegen die drückende Dunkelheit. Er war froh über diese geschenkte Möglichkeit. | ||
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Aktuelle Version vom 31. Mai 2026, 18:15 Uhr
Omlad, kurz vor den Namenlosen Tagen 1047 BF
Autor: Amrit
Das Licht im verwinkelten Laden tief im Omlader Händlerviertel war schummrig. Emilio Lampérez di Rueda beugte sich tiefer über die aufgehäuften Pigmente in ihren ornamentreichen Messingschalen. "Kann ich dies in der Sonne ansehen, Ehrenwerte?" fragte er auf Tulamidya und deutete auf ein sattes Ultramarin. Die Händlerin überführt ein winziges Löffelchen des Pulvers in ein kleineres Gefäß und reichte es dem Maler. Mit einem Dankeswort trat der Almadaner vor die Tür, betrachtete die im Lichte Praios offenbarte Leuchtkraft der Farbe. Sie sah hochwertig aus.
Nur noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel. Die Namenlosen Tage standen vor der Türe und man merkte es an der spürbar abnehmenden Zahl an Reisenden. Weniger Flussbarken von Punin hierher, halbleere Herbergen. Emilio war das nur recht. Auch die Preise für seine geliebten Farben - in Omlad ohnehin besser als drüben - waren nochmals etwa günstiger, denn die Händlerinnen und Händler waren eingerichtet auf Wochen geringer Geschäfte.
Nach Abschluß des Kaufes mit seinen obligatorischen Schnörkeln, Teereichung und guten Wünschen trat der Maler mit breitem Lächeln wieder auf die Straße, auf den Weg hinab zum Flusshafen, spürte dankbar das wertvolle Gewicht von Karmesin und Malachit, all der prächtigen Farben aus vielerlei Ländern. Sie würden ihm gute Dienste leisten zum Jahreswechsel, den er - für einen adeligen Almadaner untypisch - bei einer Zusammenkunft von Zahorifamilien verbringen wollte. Namenlose Tage unter freiem Himmel, Musik, Tanz und Farben gegen die drückende Dunkelheit. Er war froh über diese geschenkte Möglichkeit.