Chronik.Chronik.Ereignis1047 Die Große Zusammenkunft 02: Unterschied zwischen den Versionen

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“Pass gut auf dich auf Liebster!” Ihr Kuss zum Abschied war leidenschaftlich und voller Sehnsucht nach dem Tag seiner Rückkehr… auch wenn beide wussten, dass es durchaus auch ein Abschied für immer sein konnte.
“Pass gut auf dich auf Liebster!” Ihr Kuss zum Abschied war leidenschaftlich und voller Sehnsucht nach dem Tag seiner Rückkehr… auch wenn beide wussten, dass es durchaus auch ein Abschied für immer sein konnte, zumal der Caballero diesmal auch ferner von ihr schien als sonst.


“Mach dir keine Sorgen, mi corazon”, beschwichtige [[Cuerno di Castari]] die junge Frau. “Es wird schon alles gut gehen und du wirst sehen, wenn ich zurück bin, in ein paar Monden, kann der Fürst gar nicht anders als mir ein Lehen zuzusprechen!”<br>
“Mach dir keine Sorgen, mi corazon”, beschwichtige [[Cuerno di Castari]] die junge Frau. “Es wird schon alles gut gehen und du wirst sehen, wenn ich zurück bin, in ein paar Monden, kann der Fürst gar nicht anders als mir ein Lehen zuzusprechen!”<br>
Er sprach dies mit einer Überzeugung und einem Selbstbewusstsein, die keinen Raum für Zweifel ließen.
Er sprach dies mit einer Überzeugung und einem Selbstbewusstsein, die keinen Raum für Zweifel ließen. Sein ungewohnter Zweifel lag an ganz anderer Stelle, von der die junge Frau nichts wusste.


“Ich bete, dass du Recht behältst”, seufzte die Frau in seinem Arm, ehe sie ihm ein kleines, in ein Tuch eingewickeltes Etwas in die Hand drückte. “Hier. Nimm dies. Damit du mich nicht vergisst!” <br>
“Ich bete, dass du Recht behältst”, seufzte die Frau in seinem Arm, ehe sie ihm ein kleines, in ein Tuch eingewickeltes Etwas in die Hand drückte. “Hier. Nimm dies. Damit du mich nicht vergisst!” <br>
Mit einem weiteren, langen Kuss besiegelten sie den Abschied.
Mit einem weiteren, langen Kuss besiegelten sie den Abschied. Der Caballero verwahrte das Geschenk mit ehrlichem Dank, denn vermutlich war es ein Abschiedsgeschenk.




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“Glaubst du, wir schaffen es noch nach [[Brig-Lo]]?”, fragte [[Anjur di Castari]], der neben seinem Bruder schritt. Sie hatten ein gutes Stück der Strecke bereits geschafft und lagen gut in der Zeit. Eine bequeme Taberna, auch wenn sie beschlossen hatten aufs Geld zu achten und wann immer möglich sparsam zu sein, war ihm offenbar eine willkommene Abwechslung zum Übernachten unter freiem Himmel.<br>
“Glaubst du, wir schaffen es noch nach [[Brig-Lo]]?”, fragte [[Anjuar di Castari]], der neben seinem Bruder schritt. Sie hatten ein gutes Stück der Strecke bereits geschafft und lagen gut in der Zeit. Eine bequeme Taberna, auch wenn sie beschlossen hatten aufs Geld zu achten und wann immer möglich sparsam zu sein, war ihm offenbar eine willkommene Abwechslung zum Übernachten unter freiem Himmel.<br>
Doch Cuerno schüttelte entschieden den Kopf.
Doch Cuerno schüttelte entschieden den Kopf.


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Er deutete mit dem ausgestreckten Arm gen Efferd. “Irgendwo dort müsste ein kleines Junkergut liegen. [[Junkergut Sercial|Sercial]] oder so ähnlich. Ich habe uns angekündigt, die Junkerin soll sich mit der Marschallin nicht so gut verstehen. Wäre doch gelacht wenn jemand wie sie zwei ehrbaren [[Caballero]]s Travias Gastfreundschaft verwehrt”, grinste er, ehe er weiter voranschritt.
Er deutete mit dem ausgestreckten Arm gen Efferd. “Irgendwo dort müsste ein kleines Junkergut liegen. [[Junkergut Sercial|Sercial]] oder so ähnlich. Ich habe uns angekündigt, die Junkerin soll sich mit der Marschallin nicht so gut verstehen. Wäre doch gelacht wenn jemand wie sie zwei ehrbaren [[Caballero]]s Travias Gastfreundschaft verwehrt”, grinste er, ehe er weiter voranschritt.


‘Einem (!) Caballero’, ging es Anjur durch den Kopf.<br>
‘Einem (!) Caballero’, ging es Anjuar durch den Kopf.<br>
Aber er folgte seinem Bruder.
Aber er folgte seinem Bruder.



Aktuelle Version vom 25. Juli 2026, 16:39 Uhr

Weinbergen in der Baronie Khabosa, Ende Rahja 1047 BF

Autor: BBB


“Pass gut auf dich auf Liebster!” Ihr Kuss zum Abschied war leidenschaftlich und voller Sehnsucht nach dem Tag seiner Rückkehr… auch wenn beide wussten, dass es durchaus auch ein Abschied für immer sein konnte, zumal der Caballero diesmal auch ferner von ihr schien als sonst.

“Mach dir keine Sorgen, mi corazon”, beschwichtige Cuerno di Castari die junge Frau. “Es wird schon alles gut gehen und du wirst sehen, wenn ich zurück bin, in ein paar Monden, kann der Fürst gar nicht anders als mir ein Lehen zuzusprechen!”
Er sprach dies mit einer Überzeugung und einem Selbstbewusstsein, die keinen Raum für Zweifel ließen. Sein ungewohnter Zweifel lag an ganz anderer Stelle, von der die junge Frau nichts wusste.

“Ich bete, dass du Recht behältst”, seufzte die Frau in seinem Arm, ehe sie ihm ein kleines, in ein Tuch eingewickeltes Etwas in die Hand drückte. “Hier. Nimm dies. Damit du mich nicht vergisst!”
Mit einem weiteren, langen Kuss besiegelten sie den Abschied. Der Caballero verwahrte das Geschenk mit ehrlichem Dank, denn vermutlich war es ein Abschiedsgeschenk.




“Glaubst du, wir schaffen es noch nach Brig-Lo?”, fragte Anjuar di Castari, der neben seinem Bruder schritt. Sie hatten ein gutes Stück der Strecke bereits geschafft und lagen gut in der Zeit. Eine bequeme Taberna, auch wenn sie beschlossen hatten aufs Geld zu achten und wann immer möglich sparsam zu sein, war ihm offenbar eine willkommene Abwechslung zum Übernachten unter freiem Himmel.
Doch Cuerno schüttelte entschieden den Kopf.

“Um der Marschallin direkt in die Arme zu laufen und in ihrem Schatten zu stehen? Nein. Ich habe eine bessere Idee.”
Er deutete mit dem ausgestreckten Arm gen Efferd. “Irgendwo dort müsste ein kleines Junkergut liegen. Sercial oder so ähnlich. Ich habe uns angekündigt, die Junkerin soll sich mit der Marschallin nicht so gut verstehen. Wäre doch gelacht wenn jemand wie sie zwei ehrbaren Caballeros Travias Gastfreundschaft verwehrt”, grinste er, ehe er weiter voranschritt.

‘Einem (!) Caballero’, ging es Anjuar durch den Kopf.
Aber er folgte seinem Bruder.