Ranarion di Rueda: Unterschied zwischen den Versionen

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|Herausragende Zauberfertigkeiten=
|Herausragende Zauberfertigkeiten=
|Liturgien=
|Liturgien=
|Vorteile=Adlige Abstammung
|Vorteile=Adlige Abstammung, Viertelzauberer
|Nachteile=Arroganz
|Nachteile=Arroganz
|Ausbildung=
|Ausbildung=
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|Geschwister=[[Caneya di Rueda]] (Zwillingsschwester), [[Escalio di Rueda]] (Halbbruder)
|Geschwister=[[Caneya di Rueda]] (Zwillingsschwester), [[Escalio di Rueda]] (Halbbruder)
|Travienstand=vermählt mit [[Rahjalina Lampérez]]
|Travienstand=vermählt mit [[Rahjalina Lampérez]]
|Nachkommen=[[Emilio Lampérez di Rueda]], [[Avessandro Lampérez di Rueda]]
|Nachkommen=[[Avessandro Lampérez di Rueda|Avessandro]], [[Emilio Lampérez di Rueda|Emilio]], [[Amanda Lampérez di Rueda|Amanda]]
|Verwandte und Schwager=[[Yessamina Nasredi-Cigano]] (Base), [[Gajado Lampérez]] (Schwager)
|Verwandte und Schwager=[[Yessamina Nasredi-Cigano]] (Base), [[Gajado Lampérez]] (Schwager)
|Freunde und Verbündete=
|Freunde und Verbündete=
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==Curriculum Vitae==
==Curriculum Vitae==
Domnito Ranarion, geboren [[Annalen:1004|1004]] BF als Sohn des [[Nazir di Rueda]], einem landlosen amhallassidischen Junker aus der Gegend um [[Sandschak Shinadra|Shinadra]] und der schönen Auelfe [[Ariana Donnerreiter]]wuchs gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester im Anwesen der [[Familia di Rueda]] in [[Ober-Punin]] auf. Die Familia hatte die aus den verlorenen Landen geretteten Geldmittel allmählich verbraucht und daher zunehmend Mühe, ihrem Stande gemäß zu leben. Domnito Ranarion und Caneya wurden dennoch von Privatlehrern erzogen, von denen heute zuvörderst [[Boendal Sohn des Boendal]] noch in Erinnerung bleibt, ein im Kampfe, der Derographie, der Minne und auch sonstigen, den Doms [[avwik:Angrosch|Angrosch]] und [[avwik:Phex|Fekol]] sowie der Domna [[avwik:Simia|Simia]] Lob bringenden Künsten bewanderter Brillantzwerg. Dieser kunstsinnige Angroscho prägte die frühe Erziehung der Zwillinge gewiss ebenso stark, wenn nicht stärker, als ihr eigener Vater, und blieb auch in späteren Jahren treu an ihrer Seite.
Domnito Ranarion, geboren [[Annalen:1004|1004]] BF als Sohn des [[Nazir di Rueda]], einem landlosen amhallassidischen Junker aus der Gegend um [[Sandschak Shinadra|Shinadra]] und der schönen Auelfe [[Ariana Donnerreiter]] wuchs gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester im Anwesen der [[Familia di Rueda]] in [[Ober-Punin]] auf. Die Familia hatte die aus den verlorenen Landen geretteten Geldmittel allmählich verbraucht und daher zunehmend Mühe, ihrem Stande gemäß zu leben. Domnito Ranarion und Caneya wurden dennoch von Privatlehrern erzogen, von denen heute zuvörderst [[Boendal Sohn des Boendal]] noch in Erinnerung bleibt, ein im Kampfe, der Derographie, der Minne und auch sonstigen, den Doms [[avwik:Angrosch|Angrosch]] und [[avwik:Phex|Fekol]] sowie der Domna [[avwik:Simia|Simia]] Lob bringenden Künsten bewanderter Brillantzwerg. Dieser kunstsinnige Angroscho prägte die frühe Erziehung der Zwillinge gewiss ebenso stark, wenn nicht stärker, als ihr eigener Vater, und blieb auch in späteren Jahren treu an ihrer Seite.


Bereits mit fünf Jahren begann Boendal Sohn des Boendal mit der Kampfausbildung der Zwillinge.  
Bereits mit fünf Jahren begann Boendal Sohn des Boendal mit der Kampfausbildung der Zwillinge.  


<!--Vor 1012 (?) Wegzug der Mutter. Nazir heiratet kein zweites Mal, beginnt statt dessen eine heimliche Liebschaft mit einer Domestikin (weil gefühlt mehr Kontrolle),  der der jüngeste Sohn Escalio entspringt. Die Angestellte ist nicht nur Ersatzpartner für Nazir sondern auch Ersatzmutter für die Zwillinge.-->
<!--Vor 1012 (?) Wegzug der Mutter. Nazir heiratet kein zweites Mal, beginnt statt dessen eine heimliche Liebschaft mit einer Domestikin (weil gefühlt mehr Kontrolle),  der der jüngeste Sohn Escalio entspringt. Die Angestellte ist nicht nur Ersatzpartner für Nazir sondern auch Ersatzmutter für die Zwillinge.-->
Mit zehn Jahren trennten sich zum ersten Mal die Wege der Zwillinge. Bei Domnita Caneya war eine starke Ausprägung der Madamacht festgestellt worden, so beschloß Dom Nazir, dass das Kind eine ordentliche akademische Ausbildung erhalten solle - und zwar am [[Pentagrammaton]], der besten Zauberschule des Kontinents und zugleich der am nächsten gelegenen, wodurch die Familia sich für Domnita Caneya als "Heimschläferin" die Internatskosten sparen konnte.
Mit zehn Jahren trennten sich zum ersten Mal die Wege der Zwillinge. Bei Domnita Caneya war eine starke Ausprägung der Madamacht festgestellt worden und so beschloss Dom Nazir, dass das Kind eine ordentliche akademische Ausbildung erhalten solle - und zwar am [[Pentagrammaton]], der besten Zauberschule des Kontinents und zugleich der am nächsten gelegenen, wodurch die Familia sich für Domnita Caneya als "Heimschläferin" die Internatskosten sparen konnte.


Domnito Ranarion ward weiterhin zu Hause ausgebildet, da die Dukaten für eine weitere Bildungseinrichtung, wie etwa die Schwertgesellenschule des [[Talfan von Jurios]] zu knapp waren.  
Domnito Ranarion ward weiterhin zu Hause ausgebildet, da die Dukaten für eine weitere Bildungseinrichtung, wie etwa die Schwertgesellenschule des [[Talfan von Jurios]] zu knapp waren.  
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Dom Ranarion erfüllte seine ehelichen Pflichten und bereits [[Annalen:1022|1022]] und [[Annalen:1023|1023]] gebar Domna Rahjalina die Söhne [[Avessandro Lampérez di Rueda|Avessandro]] und [[Emilio Lampérez di Rueda]].
Dom Ranarion erfüllte seine ehelichen Pflichten und bereits [[Annalen:1022|1022]] und [[Annalen:1023|1023]] gebar Domna Rahjalina die Söhne [[Avessandro Lampérez di Rueda|Avessandro]] und [[Emilio Lampérez di Rueda]].


Ab [[Annalen:1025|1025]] geschah jedoch, worauf der alte Dom Nazir immer gewartet hatte: Nach dem Wunder von Tsa und Boron im[[Annalen.Ereignis1024_NAM_1_Zwölf_gegen_Neun_im_Djafardal|Tal der Dornen]] wurde der Ruf nach [[Reconquista]] im Mittäglichen Königreich laut. [[Agdul Al-Tergaui]], der Botschafter des Kalifen von [[avwik:Unau|Unau]] wurde attackiert, und als [[Ramiro Alcorta von Schelak]] und [[Gwain von Harmamund]] im Rondramond nach dreitägigem Kampfe das [[Rossbanner]] über der [[avwik:Omlad|Omlader]] [[Zitadelle San Telo]] hissten, war auch die Familia di Rueda dabei. Im Gefolge der Ragather Cronvögtin [[Radia von Franfeld]] erlebten Ranarion und die frisch gebackene Adepta Caneya Sturm und Besatzung Omlads mit.  
Ab [[Annalen:1025|1025]] geschah jedoch, worauf der alte Dom Nazir immer gewartet hatte: Nach dem Wunder von Tsa und Boron im [[Annalen.Ereignis1024_NAM_1_Zwölf_gegen_Neun_im_Djafardal|Tal der Dornen]] wurde der Ruf nach [[Reconquista]] im Mittäglichen Königreich laut. [[Agdul Al-Tergaui]], der Botschafter des Kalifen von [[avwik:Unau|Unau]] wurde attackiert, und als [[Ramiro Alcorta von Schelak]] und [[Gwain von Harmamund]] im Rondramond nach dreitägigem Kampfe das [[Rossbanner]] über der [[avwik:Omlad|Omlader]] [[Zitadelle San Telo]] hissten, war auch die Familia di Rueda dabei. Im Gefolge der Ragather Cronvögtin [[Radia von Franfeld]] erlebten Ranarion und die frisch gebackene Adepta Caneya Sturm und Besatzung Omlads mit.  


Mit dem [[Annalen.Ereignis1027_RON_7_Friede_von_Unau|Frieden von Unau]] am 15. Rondra [[Annalen:1027|1027]] erstarben jedoch die Hoffnungen der Familia di Rueda auf die Rückgewinnung ihres alten Landes. Die Zwillinge trieben sich daraufhin für einige Zeit in der Südpforte herum; Adepta Caneya ward unter anderem im Efferdmond [[Annalen:1028|1028]] in der [[Baronie Haffith]] gesichtet, während Dom Ranarion, wie andere Mitglieder der almadanischen Nobleza, südwestlich der Grenze in die Wirren des [[lfwiki:Horasischer Thronfolgekrieg|Horasischen Thronfolgekriegs]] geriet. Unter anderem besetzte er gemeinsam mit Junker [[León Dhachmani de Vivar]] und einigen horasischen [[Mercenario]]s im Tsamond 1028 die Grenzfeste [[lfwiki:Gugellabrück|Gugellabrück]], so dass Truppen der [[Culminger Liga]] unter [[Stordan von Culming]] und [[Esperjo di Juantilla]], Dom [[Gendahar von Streitzig ä. H.|Gendahar von Streitzig]] und [[León Dhachmani de Vivar]] sowie die Terzios ''[[Rakanes Rauwölfe]]'' und ''[[Loredellos Raufer]]'', die dem Baronet [[lfwiki:Horasio_della_Pena|Horasio]] ihre Dienste anbieten wollen, ungehindert die [[Gugella]] überqueren konnten. Dabei geriet Dom Ranarion kurzzeitig auch gemeinsam mit Dom León in Gefangenschaft auf [[Castillo Culming]].  
Mit dem [[Annalen.Ereignis1027_RON_7_Friede_von_Unau|Frieden von Unau]] am 15. Rondra [[Annalen:1027|1027]] erstarben jedoch die Hoffnungen der Familia di Rueda auf die Rückgewinnung ihres alten Landes. Die Zwillinge trieben sich daraufhin für einige Zeit in der Südpforte herum; Adepta Caneya ward unter anderem im Efferdmond [[Annalen:1028|1028]] in der [[Baronie Haffith]] gesichtet, während Dom Ranarion wie andere Mitglieder der almadanischen Nobleza südwestlich der Grenze in die Wirren des [[lfwiki:Horasischer Thronfolgekrieg|Horasischen Thronfolgekriegs]] geriet. Unter anderem besetzte er gemeinsam mit Junker [[León Dhachmani de Vivar]] und einigen horasischen [[Mercenario]]s im Tsamond 1028 die Grenzfeste [[lfwiki:Gugellabrück|Gugellabrück]], so dass Truppen der [[Culminger Liga]] unter [[Stordan von Culming]] und [[Esperjo di Juantilla]], Dom [[Gendahar von Streitzig ä. H.|Gendahar von Streitzig]] und [[León Dhachmani de Vivar]] sowie die Terzios ''[[Rakanes Rauwölfe]]'' und ''[[Loredellos Raufer]]'', die dem Baronet [[lfwiki:Horasio_della_Pena|Horasio]] ihre Dienste anbieten wollen, ungehindert die [[Gugella]] überqueren konnten. Dabei geriet Dom Ranarion kurzzeitig auch gemeinsam mit Dom León in Gefangenschaft auf [[Castillo Culming]].


==Charakter==
==Charakter==
Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz gegenüber jedem hervorzukehren, der ihm begegnet. Jede Erinnerung daran, wirtschaftlich von seiner Frau und deren Familie abhängig zu sein, trifft ihn wie eine persönliche Entwürdigung, auf die er mit schneidender Überheblichkeit reagiert.
Als verarmter, landloser Amhallasside, der zur Ehe mit einer Bürgerlichen genötigt wurde, ist Dom Ranarion seit jeher darauf bedacht, seine edle Herkunft und seinen Adelsstolz gegenüber jedem hervorzukehren, der ihm begegnet. Jede Erinnerung daran, wirtschaftlich von seiner Frau und deren Familia abhängig zu sein, trifft ihn wie eine persönliche Entwürdigung, auf die er mit schneidender Überheblichkeit reagiert. Er ist getrieben von hohem Drang nach Bewegungsfreiheit und nach Bewunderung. Dass seine Gattin [[Rahjalina Lampérez|Rahjalina]] ihm beides zugesteht, gibt der Verbindung eine zerbrechliche Nähe, die nach außen kaum sichtbar wird.
Er ist getrieben von hohem Drang nach Bewegungsfreiheit und nach Bewunderung. Dass seine Gattin Rahjalina ihm beides zugesteht gibt der Verbindung eine zerbrechliche Nähe, die nach aussen kaum sichtbar wird.
Ranarion neigt zu starker Idealisierung der Vergangenheit und zu Melancholie.
Sein Nachtrauern um den verlorenen Familienstammsitz - um die von ihm als Sehnsuchtsort gezeichneten alten Ländereien der di Ruedas - überlagern sich innerlich bei ihm mit den komplizierten Verlustgefühlen durch den in seiner Kindheit erlebte Weggang seiner elfischen Mutter, einer Auelfe die ebenfalls aus der selben, verlorenen Region stammt.


Nach aussen wirkt er wie ein Mann, der aus Stolz an einer Welt festhält, die längst vergangen ist.
Dom Ranarion neigt zu starker Idealisierung der Vergangenheit und zu Melancholie. Sein Nachtrauern um den verlorenen Familienstammsitz - um die von ihm als Sehnsuchtsort gezeichneten alten Ländereien der di Rueda - überlagert sich innerlich bei ihm mit den komplizierten Verlustgefühlen durch den in seiner Kindheit erlebten Weggang seiner elfischen Mutter, einer Auelfe, die ebenfalls aus der selben, verlorenen Region stammt.
Gepaart mit Hochmut trägt ihm dies den Ruf eines jener "Ewiggestrigen" ein, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch nach Reconquista und Vergeltung an den Novadi rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin [[Tulameth saba Malkillah]] alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf [[Convivencia]] und [[Comercio]] ausgerichteten Almada dieser Tage.
 
Nach außen wirkt er wie ein Mann, der aus Stolz an einer Welt festhält, die längst vergangen ist. Gepaart mit Hochmut trägt ihm dies den Ruf eines jener "Ewiggestrigen" ein, die auch Jahre nach dem Frieden von Unau noch nach Reconquista und Vergeltung an den Novadi rufen. Politisch ist diese Haltung, zu der auch der - früher leise, heute lauthals vorgetragene - Vorwurf an den Mondenkaiser, mit der Heirat der Heidenprinzessin [[Tulameth saba Malkillah]] alle Hoffnung Amhallas' vernichtet zu haben, konsequent. Freunde und Verbündete findet der Veteran so jedoch schwerlich im neuen, auf [[Convivencia]] und [[Comercio]] ausgerichteten Almada dieser Tage.
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==Stimmen der Nobleza über {{PAGENAME}}==
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==Geschichten und Artikel über {{PAGENAME}}==
==Geschichten und Artikel über {{PAGENAME}}==
*[[Chronik:1028#Campanya Yaquiria]]
*[[Chronik:1028#Campanya Yaquiria|Chronik:1028 - Campanya Yaquiria]]
*[[Chronik:1040#Zwischen Ober- und Unter-Punin| Chronik:1040 - Zwischen Ober- und Unter-Punin]]


{{DEFAULTSORT:Rueda, Ranarion di}}
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[[Kategorie:Nobleza]][[Kategorie:Puniner]][[Kategorie:Amhallasside]][[Kategorie:Halbelf]]
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