Chronik.Ereignis1047 Von Spinnennetzen und Sternen 03: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Seite wurde neu angelegt: „==Punin, Rahjamond 1047== '''Autor:''' Amrit ''Emilio Lampérez di Rueda, nachts und bei Kerzenschein, sitzt in seinem Atelier und schreibt Aufzeichnungen:'' Der Ausflug nach Amhallas hat uns näher gebracht, Avessandro und mich. So reisten wir dann öfter, immer weiter fort von einem Elternhaus, in dem ''was einmal war'' sich soviel schwerer anfühlte als alles, was vielleicht noch werden konnte. Mein Brud…“
 
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==[[Punin]], Rahjamond [[Annalen:1047|1047]]==
==[[Punin]], Travia [[Annalen:1047|1047]]==


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''[[Emilio Lampérez di Rueda]], nachts und bei Kerzenschein, sitzt in seinem Atelier und schreibt Aufzeichnungen:''
''[[Emilio Lampérez di Rueda]], nachts und bei Kerzenschein, sitzt in seinem Atelier und schreibt Aufzeichnungen:''


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Ich würde gerne meine Erinnerung hier beenden.


Der Ausflug nach Amhallas hat uns näher gebracht, Avessandro und mich. So reisten wir dann öfter, immer weiter fort von einem Elternhaus, in dem ''was einmal war'' sich soviel schwerer anfühlte als alles, was vielleicht noch werden konnte. Mein Bruder übernahm bereitwillig Handelsaufträge und ich war sein Kompagnon, sein Schriftführer und vor allem: sein Gefährte im Abenteuer. Denn das war, was uns lockte.  
Avessandros Tod, der Einfall der Bannstrahler, der Sieg über die Magierin – man könnte meinen, ich hätte mich gut geschlagen. Aber für mich sah es anders aus. Mein Bruder war tot, und ich zermarterte mich: ''Wo hätte ich anders handeln können? Wo hätte ich ihn noch retten können?'' Wieder wandten sich meine Gedanken gegen mich, das taten sie inzwischen ganz von allein. Die Burg war zerstört, aber ich trug ihre Verstrickung mit mir.  


So waren wir wenig später weit im Osten, und unterwegs im schroff aufragenden Gebirge der Schwarzen Sichel. Die letzte menschliche Siedlung lag schon über eine Tagesreise hinter uns, da gerieten wir in den Hinterhalt. Zwar konnten wir die Räuber zurückschlagen, doch Avessandro trug ernstliche Wunden davon, und um die anderen Gefährten war es kaum besser bestellt. Wir lagerten in einer windstillen Niederung, über uns spannte sich der Abendhimmel wie eine violette Glasglocke, und besprachen die Lage, denn unsere Heilkräuter waren fast erschöpft. Mein Herz war schwer vor Sorge.  
Ich hätte wohl heimkehren sollen, und stellte es mir vor: Die hallenden Schritte, wenn ich allein die Schwelle unseres Palazzos in Punin überschritt. Die Augen meiner Eltern, wenn sie erkennen, dass Avessandro tot ist...Mutiger, warmherziger Avessandro, Erbe ihres Hauses und Titels. Und dann würden sie fragen, ''wie'' es geschah. Spätestens an dieser Stelle ergriff mich bei diesen Vorstellungen immer ein bodenloser Schwindel.  


Wie wir so berieten mit verhaltenen Stimmen, raschelte es nahe uns im Gesträuch. Unsere Hände fuhren sich schon zu den Waffengriffe, doch den steilen Pfad hinab kam nur ein schmächtiger Dörfler. Der betrachtete unsere verwehte Gruppe und wies uns dann den Weg nach einer Burg, welche verborgen in einer Schneise des Abhangs lag – Seine Herrin sei eine geübte Heilerin, und vermöge uns sicher zu helfen, ließ er uns lächelnd wissen. Wir dankten dem Burschen, der Fügung, und suchten die Burg auf.  
So verschob ich meine Heimkehr immer weiter und driftete statt dessen allein, gedankengejagt, durch die nächtlichen Gassen der Hauptstadt Gareth. Ziellos auf regennassem, schwarzen Steinpflaster. Ich betäubte die Stimmen in meinem Kopf mit allen Mitteln, die sich fanden, egal ob erlaubte oder nicht. Kurz gesagt: Ich passte nicht auf mich auf. <br>
So geschah es, dass ich erneut in Gefangenschaft geriet – bei Paktierern diesmal. Dämonenanbetern. Eine leise Stimme in meinem Kopf sagte mir sogar, dass das Sinn ergab, nach allem.  


Von außen wirkte diese Festung, als wäre sie aus dem Granitmassiv des Berges selbst gewachsen, doch hinter den Toren, die von dienstfertigen Untergebenen geöffnet wurden, überraschte uns der Glanz. Marmorne Arabesken hoben sich über spiegelnden Böden, es brannten viele hundert Lichter, als wollte man uns einen festlichen Empfang bereiten. Fast zögerten wir, einzutreten, doch die Herrin der Burg kam uns schon entgegen, in den fließenden, weißen Gewande einer Heilerin, und wir wurden freundlich aufgenommen. Sie sagte, wir seien am richtigen Ort.  
Die Burgherrin hatte mir die verwirrende Botschaft gehabt: ''„Ich zerstöre dich, damit du mich liebst“''. <br>
In der zweiten Gefangenschaft war es geradliniger. Zerstörung war einfach...Selbstzweck. Keine feine Klinge, keine glattseidenen Fesseln. Die Auslöschung des Selbst geschah hier unerbittlich und ohne jede Fassade der Freiwilligkeit. Wenn ein Körper zum bloßen Zugang wird, zum Werkzeug, mit dem man die Seele angreift, dann verschieben sich alle Regeln. Man kann sich an nichts mehr festhalten, es ist, als würde man in tiefes Wasser gestoßen. Mein Schwert, meine Rüstung – sie vermochten ''nichts'', ausser den Untergang zu beschleunigen. Ich sah sie korrodieren und zerfallen, wie alles hier zerfiel.
Was ich an meinem Geist für fest gefügt und unwandelbar gehalten hatte, das umklammerte ich bald wie eine letzte Handvoll Sand, während unerbittlicher Regen darüber ging.  


Erleichtert legten wir Waffen und Rüstungen ab und glaubten uns in sicheren Händen. Erst später lernte ich, dass ihre Kunst nicht von jener Art war, die Wunden schließt. Unwissentlich waren wir in tiefere Gefahr geraten als zuvor - in die Hallen einer Magierin, deren Wirken nicht heilte, sondern band.  
Meine Familie hat immer das Licht Praios’ hochgehalten, und ich und mein Bruder wuchsen auf unter der unwandelbaren Sonne. In diesem Verließ nahm ich sie aber nicht mehr wahr. Schließlich begann ich, zu einer anderen Gottheit zu beten: zu Marbo, der Mildtätigen, von der ich kaum etwas wusste außer dass ihr ein ''Orden der Sanften Ruhe'' dient. Mein Gebet war schlicht und immer gleich, "Bitte beende es."


Die Herrin war umgeben von Gefolge, dass ihr gänzlich ergeben war, und nicht viel Zeit verstrich, da fanden auch wir uns als Teil davon. Es schien undenkbar, jemals wieder fortzuwollen. Wir waren doch endlich am Ziel unserer Reise. Ihre Worte woben Netze, beiläufig, kunstfertig, und sie band uns ein in ihre Welt, an den Platz, an den wir gehörten: Ganz bei ihr.  
In einer jener Nächte träumte ich. Ich schritt über eine graue, endlose Öde und vor mir schnitt ein Fluss durch das Land, zu breit, um ihn zu durchqueren. Sein Wasser war rot und eingetrübt von aufgewühltem Grund. Schwer wälzten sich die Fluten, ein Zeugnis verheerender Überschwemmungen. Sie führten mit sich, was sie dem Leben entrissen hatten: bleich entrindete Baumstämme, zerbrochene goldene Gerätschaften, dunkle tote Körper. Sie glitten, stießen aneinander, verschwanden wieder unter der Oberfläche.  


Mein Bruder und ich standen ergriffen vor ihrem Geschenk, denn sie liebte uns so aufrichtig, dass sie alles für uns sein wollte - die verlorene Mutter, die Priesterin unserer innersten Gedanken, Sonne unseres Firmaments. Neben solchen Strahlen kann nichts anderes bestehen, und so fielen Erinnerung und Eigenwille von uns ab, wie alte Hüllen, wie Blätter von einem Baum, Stück für Stück. Meist tat es nicht einmal weh.  
Ich stand wortlos am Ufer, da sprach der Fluss mich an.  
Seine Stimme war leise und zugleich durchdringend, direkt in meinem Kopf.  


Einmal rief sie uns in den Thronraum, die Kerzen brannten niedrig. Sie erwartete uns sitzend und wies uns den Platz zu ihren Füßen zu. Schon beim Eintreten war zu spüren, dass sie uns etwas Ernstes zu sagen hatte. Sie offenbarte, dass sie uns doch kennt, zutiefst kennt. Dass sie also einen bodenlosen, dunklen Abgrund im Zentrum all unserer Seelen sah, der einen nur in Verzweiflung stürzen konnte. Und hatte sie nicht recht?
''Du wirst alles verlieren, was du liebst...jeden Menschen, jeden Besitz, jede Eigenschaft.''<br>
''Alles wird dir genommen werden.''<br>
''So schmerzhaft wie der Verlust ist auch die Unvorhersehbarkeit. Die Hilflosigkeit.''<br> 
''Ich habe ein Angebot: Gib mir, was du liebst, aus freien Stücken.''<br>
''Lass es fallen, öffne einfach deine Hände. Ich kann es für dich forttragen.''<br>
''Was du selbst preisgibst, darüber bleibst du Herr.''


So ging das Wort von Mund zu Mund. Einer nach dem anderen gab ihr recht, wiederholte ihr Bild mit eigenen Worten und eigenem Schmerz. Es war, als würde im Raum etwas immer dunkler, drückender, mit jeder Bestätigung, und der Abgrund wurde unausweichlich. Als das Wort an mich kam, sagte ich: „Ja, ich kenne eine solche zehrende Dunkelheit. Aber sie füllt nicht alles aus. Sie trägt in sich einen Stern, einen kleinen Funken in der Schwärze, und gleich wie dunkel der Abgrund wird, der Stern ist immer da.“ Die mitfühlende Herrin sah mich an, wie man auf ein Kind blickt, das Fantasie nicht von Wahrheit trennen kann. „Diesen Stern gibt es nicht“, sagte sie mir sanft.  
Schweigend wich ich zurück, achtsam, dem roten Strom nicht meinen Rücken zuzukehren. Ich wusste, wessen Stimme ich gehört hatte.  


Ein andermal habe ich sie vor den Kopf gestoßen, und wollte es nicht einmal. Sie war nur so sehr Zentrum meines Blickes, ich habe so viel über sie nachgesonnen, dass ich begann, Facetten zu sehen in diesem geschliffenen Kristall. Sie war Herrin, ja. Aber irgendwo spürte ich sie auch als ein Mädchen, das mit Puppen spielt und sie tun und sagen lässt, was ihr gefällt. Ein Mädchen, das etwas sucht und nicht findet. Das allein ist. Es machte die Herrin nur noch liebenswürdiger, menschlicher in meinen Augen. Also habe ich ihr diese Gedanken angedeutet. Das war ein schwerer Fehler, ich hatte mich arg verschätzt. Es führte dazu, dass ich ihre Macht in aller Deutlichkeit kennenlernte.  
In jener Stunde, selbst vor dem Fluss des Verlustes, stand ich nicht alleine. Ich hatte Marbo um meinen Tod gebeten, und was sie mir sandte, waren Träume. Leuchtende, dunkle, rätselhafte Visionen.  


Was sie tat, kann ich nicht in gute Worte fassen. Sie wirkte ihre Kraft. Sie stürzte mich in Nebel, in ein dichtes Gespinst aus Verwirrung, und ich weiß nicht einmal genau, was mir geschah. Benommen wie ein Tier, dass gegen Glasscheiben prallte und bald mit gebrochenem Genick liegen bleiben muss. Sie wandte meine eigenen Gedanken gegen mich, wie eine Meute zerreißender Bestien. In verzweifelter Flucht, mich innerlich selbst zerfleischend, irrte ich durch spiegelnde Hallen, bis ich mich auf ihrem Wehrturm wiederfand. Durch Tränenschleier sah ich die Klippen hinter den Zinnen steil abfallen, und alles, was ich tun konnte, war: an mich halten.  
Ich träumte: Die Decke meines gemauerten Verlieses brach über mir auf und gab den Blick frei auf einen Nachthimmel, der tiefer Ozean war. Aus Sternen gefügte Kreaturen glitten darin wie schlanke Meereswesen, zogen ruhige Bahnen im klaren Wasser. An der Schwelle zwischen Leben und Auslöschung spürte ich die Hand der Göttin. Mein erschöpfter Körper auf dem steinernen Boden der Zelle trieb in diesen Visionen goldene Wurzeln in den Untergrund und ich spürte daraus Kraft emporwachsen, wie ein Baum der im Fels Halt findet und sich nach oben öffnet. Ich sah eine Statue aus Stein, die ewig und unbewegt in Flammen stand, ohne zu vergehen.  


Ich habe sie danach nicht mehr in Frage gestellt. Es schien dann so zwingend, mich endlich ganz aufzugeben. So schwer, es nicht zu tun. Ich wollte für die Herrin still werden wie Wasser, wie eine Oberfläche die reglos und ohne Verwerfungen liegt. Immer leiser lagen darunter Gedanken und Gefühle wie ein Tier in der Falle, ein Falter im Spinnennetz. Du spürst: *etwas* ist nicht richtig, aber die Kraft fließt aus dir. Und wenn ich meinen Gegner nicht sehen kann, dann ist der einzige richtige Schluss doch der, dass ich es selber bin.  
Ich sah zwei Panther einander umkreisen, ihre gespannten Muskeln unter schwarzglänzendem Fell bereit zum Sprung. Dann wandelte sich das Bild und sie wurden zu Fischen in einem klaren grünen Quell. Goldene Fische, die sich langsam umtanzten. In ihrer Bewegung schlossen sich die zwei zu einer Einheit, zu einem Ring aus Gold, und das war das letzte Bild, das mit dem ich erwachte.  
Ein goldener Ring, und in seinem Inneren steht strahlend ein einzelner Stern.  


Doch trotz allem, etwas in mir blieb wach, und eines Nachts schreckte ich hoch.  
Die mich gefangen hielten waren sich sicher, mich längst gebrochen zu haben. Auch ich hatte so gefühlt. Doch jene Bilder rührten an etwas, das tiefer lag als Hoffnungslosigkeit. Sie rührten dorthin wo noch ein Rest von Willen geblieben war, Glut unter der Asche.  


Die ferne Silberscheibe des Mondes warf ein kaltes Licht in unsere Kammer, als habe jemand die Welt neu belichtet. Ich presste die Zähne zusammen in aufsteigender Kälte, und auf einmal sah ich klar, schmerzhaft klar. Die Illusionen, die auf mir lagen, hatten ihren Griff verloren.  
Als ich von diesen Traumbildern erwachte, war mein Körper nicht stärker als am Tag zuvor, aber mein Geist war es. Ich begann zu warten, zu beobachten, zu zählen, ohne mir einen Wandel anmerken zu lassen. Schließlich fand ich eine Lücke, und so gelang mir die Flucht.  


Ich versuchte, Avessandro zu wecken - erst meinen Bruder, dann die anderen - und wollte es ihnen begreiflich machen. Wir sind in Gefahr. Wir ''müssten'' hier fort. Er starrte mich an wie einen Wahnsinnigen, hatte etwas Gläsernes in den Augen, und in mein Herz schlich sich Verzweiflung. Ich konnte ihn nicht alleine lassen, aber sein Blick ließ erkennen, wie weit fort er war.  
Ich spüre noch jetzt Folgen jener Tage der Gefangenschaft. Wenn mich die Erinnerungen einholen, erfasst mich eine unnatürliche Kälte und es fühlt es sich an, als würde ich aus hundert feinen Bruchlinien ausbluten. Aber ich bin jetzt wieder zuhause.<br>
Oft höre ich die leise Stimme des Flusses der Verluste ''„Wenn du etwas liebst, stoße es von dir, bevor es dir entrissen wird.“'' und es erfordert Kraft, dem nicht nachzugeben.<br>
Manchmal erinnere ich an die Herrin der entlegenen Burg und denke: Sie hatte Recht, zumindest ein Stück weit, mit diesem schwarzen Abgrund, den wir alle in uns haben. Aber er füllt nicht alles aus.


Als ich meinem Bruder noch zuredete, leise, flehend, stand plötzlich die Herrin der Burg vor uns. <br>
Ich trage weiter über dem Herzen das Wappen meines Adelshauses: Den mit der Praiosscheibe gerüsteten Löwen. Es erinnert mich an Avessandro.  
„Was ist dein Begehr?“ fragte sie mit einer Stimme, die Klarheit verlangte. Und ich stieß heraus: "Ich möchte gehen." <br>  
Auf meinem Rücken trage ich mein eigenes Wappen: Einen Nachtfalter unter einem vielstrahligen, leuchtenden Stern.<br>  
Da überraschte sie mich, die Weißgewandete. Mit schlichter, gemessener Stimme sagte sie nur „Du bist frei. Ich halte keine Gefangenen.“
Jeder von uns trägt einen Stern in sich mit leisem, klarem Licht. Und selbst in dunkelster Nacht, nach diesem Licht kann man sich ausrichten.
[[Datei:Vision3.jpg|center|thumb|400px|]]


Ich lief. Lief in die Nacht.
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Und dann sandte sie meine Gefährten hinterher mit gezogenen Klingen. <br>
''Im schwachen Schein des Morgens schließt der Maler vorsichtig das Buch und beginnt, Farben auf einer hölzerne Pallette zu mischen.''
Noch heute tragen meine Schultern die Narben jener Nacht, aber tiefer als die Schwerter schneidet mich ein Gedanke, immer wieder der gleiche Gedanke: Ich sehe meinen Bruder vor mir, noch geschwächt von jenem ersten Überfall, mit kaum versorgten Wunden. Und dann komme ich, und vertiefe seine Verletzung.  
''Erdiges Blutrot, silbriges Grün, helles Gold.''


Ich entkam mit mehr Glück als Verstand. Nachdem ich mich sammeln konnte suchte ich Ordensritter unseres Herren Praios auf und kehrte mit ihnen zurück. Licht der Wahrheit gegen gleißende Verblendung. Es kam zu einem langen Kampf, der beiden Seiten Verluste zufügte und schließlich hat sich die Magierin tief in die Berge zurückgezogen wie ein Schatten. Die Burg hat sie jedenfalls verloren. Ihr Netz zerrissen.
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Ich konnte Avessandro nicht mehr helfen, aber wenn auch nur eine Seele solchen Netzen um ein weniges leichter entgeht, war mein Ringen nicht ganz umsonst. Das ist ein Gedanken, an dem ich etwas Halt finde, wenn die Erinnerungen mich wieder einholen.


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