Junkergut Tyras: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Tyras Fresko.png‎|right|thumb|400px|Ein idealisiertes Fresco im Gutshaus zu Tyras, etwa aus dem Jahre 800 BF.]]
Das '''Junkergut Tyras''' liegt in der Baronie [[Baronie Dubios]], einem der fruchtbarsten Landstriche [[Ragatien]]s. Es ist Erbland des Junkers [[Rasdan di Vascara]].
Das '''Junkergut Tyras''' liegt in der Baronie [[Baronie Dubios]], einem der fruchtbarsten Landstriche [[Ragatien]]s. Es ist Erbland des Junkers [[Rasdan di Vascara]].


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== Örtlichkeiten ==
== Örtlichkeiten ==
=== Der Gutshof Al'Tyras ===
=== Der Gutshof Al'Tyras ===
[[Bild:Tyras Fresko.png‎|left|thumb|400px|Eine vereinfachte Darstellung des Junkergutes in einem Fresko im Gutshaus zu Tyras, etwa aus dem Jahre 800 BF.]]
Der Gutshof Al'Tyras liegt inmitten der tyranischen Weinberge der ''Dubianer Höhen'' auf dem ''Tayras'', der höchsten Erhebung in der Dominie. Der Landsitz schmiegt sich sich dort in den Hang des Hügels und bietet einen grandiosen Überblick über das gesamte Junkergut bis zum Yaquir und in die benachbarten Ländereien. Der Gutshof ist hauptsächlich von terassierten Wein- und Obstgärten umgeben, wiewohl gerade an den Nordhängen der Hügellandschaft auch Wildwiesen mit Baum- und Strauchbestand vorkommen, die entweder als Weidegründe für kleine Ziegenherden oder zur Jagd genutzt werden.
Der Gutshof Al'Tyras liegt inmitten der tyranischen Weinberge der ''Dubianer Höhen'' auf dem ''Tayras'', der höchsten Erhebung in der Dominie. Der Landsitz schmiegt sich sich dort in den Hang des Hügels und bietet einen grandiosen Überblick über das gesamte Junkergut bis zum Yaquir und in die benachbarten Ländereien. Der Gutshof ist hauptsächlich von terassierten Wein- und Obstgärten umgeben, wiewohl gerade an den Nordhängen der Hügellandschaft auch Wildwiesen mit Baum- und Strauchbestand vorkommen, die entweder als Weidegründe für kleine Ziegenherden oder zur Jagd genutzt werden.
   
   
Der Junkerssitz umschließt einen großen, gepflasterten Innenhof, auf den man durch eine große Tordurchfahrt gelangt und der von einem Brunnen, Oleander- und Fuchsiasträuchern, Blumenkästen mit leuchtendem Geronsblut, Rankgerüsten mit Goldregen, Kletterrosen oder Spalierobst sowie einer großen und Schatten spendenden Platane geziert wird. Vom Hof führt eine Rampe hinab in große Speichergewölbe, die in den Hügel gebaut wurden und zur kühlen Aufbewahrung der Weinfässer und anderer Lebensmittel dienen.
Der Junkerssitz umschließt einen großen, gepflasterten Innenhof, auf den man durch eine große Tordurchfahrt gelangt und der von einem mit Wappen und stiermotiven verzierten Brunnen, Oleander- und Fuchsiasträuchern, Blumenkästen mit leuchtendem Geronsblut, Rankgerüsten mit Goldregen, Kletterrosen oder Spalierobst sowie einer großen und Schatten spendenden Platane geziert wird. Vom Hof führt eine Rampe hinab in große Speichergewölbe, die in den Hügel gebaut wurden und zur kühlen Aufbewahrung der Weinfässer und anderer Lebensmittel dienen.


Der Wohnturm auf der Nord- und das Junkerhaus auf der Westseite bestehen wie die restlichen Wirtschaftsgebäude auf der Süd-, Ost- und Nordseite aus Naturstein und sind innen teilweise mit geweißtem Kalkputz versehen. Südlich schließt sich noch ein Wirtschaftshof an, um den sich einige Ställe für Kleinvieh und Schweine und deren Gehege gruppieren.
Der Wohnturm auf der Nord- und das Junkerhaus auf der Westseite bestehen wie die restlichen Wirtschaftsgebäude auf der Süd-, Ost- und Nordseite aus Naturstein und sind mit geweißtem Kalkputz versehen. Südlich schließt sich noch ein Wirtschaftshof an, um den sich einige Ställe für Kleinvieh und Schweine und deren Gehege gruppieren.
   
   
Auf der Südwestseite des Junkerhauses wurde eine Pergola angebaut, die von wildem Wein beschattet, in den Sommermonaten ein beliebter Aufenthaltsort der Herrschaft ist. Nach Süden und Westen hin liegt auch der Ziergarten, in dem auf verschiedenen Höhenebenen Wild- und Zuchtrosen, Yasmin, Flammenblumen, Perainenspeer, Ritterstern und Kaiserkrone gedeihen.
Auf der Südwestseite des Junkerhauses wurde eine Pergola angebaut, die von wildem Wein beschattet, in den Sommermonaten ein beliebter Aufenthaltsort der Herrschaft ist. Nach Süden und Westen hin liegt auch der Ziergarten, in dem auf verschiedenen Höhenebenen Wild- und Zuchtrosen, Yasmin, Flammenblumen, Perainenspeer, Ritterstern und Kaiserkrone gedeihen.
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In Tyras sind einige Feiertage, die im gesamten Mittelreich und Horasien begangen werden, immer noch mit (ur-)tulmidischen Einflüssen verwoben, die wohl nicht zuletzt auch der Heimat der Vascara in Thalusien entstammen.  
In Tyras sind einige Feiertage, die im gesamten Mittelreich und Horasien begangen werden, immer noch mit (ur-)tulmidischen Einflüssen verwoben, die wohl nicht zuletzt auch der Heimat der Vascara in Thalusien entstammen.  


Den 1. Praios (Sommermond) begeht man hauptsächlich als '''Sommersonnenwende''' und mit Treuebezeugungen der Untertanen zu ihren Herrschern. Höhepunkt des Festes ist die Schlachtung eines Stiers auf dem ''Campo del Toro'' in Tyras, der anschließend auf einem entsprechenden Gestell über offenem Feuer gebraten und an das Volk verteilt wird.
Den 1. Praios (Sommermond) begeht man hauptsächlich als '''Sommersonnenwende''' und mit Treuebezeugungen der Untertanen zu ihren Herrschern. Höhepunkt des Festes ist die Schlachtung einer Opferkuh auf dem ''Campo del Toro'' in Tyras, der anschließend auf einem entsprechenden Gestell über offenem Feuer gebraten und an das Volk verteilt wird.


Am ersten Erdstag im Praios begeht man auch hier den '''Madatag''' oder '''Mondtag''' mit meist symbolischen Opferungen an den Mond. Besonders unter den Jugendlichen hat sich das 'Einfangen des Mondlichts' etabliert, die in allen nur erdenklichen Gefäßen das Licht Madas gefangen nehmen, was ihnen im künftigen Zwölfgötterlauf Glück und Erfolg bescheiden soll. Es gilt als ein Zeichen besonderer Wertschätzung, wenn ein:e Liebste:r dem Gegenüber ein solches Gefäß mit gefangenem Mondlicht zum Geschenk macht, was nicht selten den Auftakt für den künftigen Lebensbund bedeutet.
Am ersten Erdstag im Praios begeht man auch hier den '''Madatag''' oder '''Mondtag''' mit meist symbolischen Opferungen an den Mond. Besonders unter den Jugendlichen hat sich das 'Einfangen des Mondlichts' etabliert, die in allen nur erdenklichen Gefäßen das Licht Madas gefangen nehmen, was ihnen im künftigen Zwölfgötterlauf Glück und Erfolg bescheiden soll. Es gilt als ein Zeichen besonderer Wertschätzung, wenn ein:e Liebste:r dem Gegenüber ein solches Gefäß mit gefangenem Mondlicht zum Geschenk macht, was nicht selten den Auftakt für den künftigen Lebensbund bedeutet.
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Einige begehen am 30. Phex wiederum einen '''Mondtag''' und versenken sich in Abkehr von der Welt in Meditation und der Besinnung auf sich Selbst.
Einige begehen am 30. Phex wiederum einen '''Mondtag''' und versenken sich in Abkehr von der Welt in Meditation und der Besinnung auf sich Selbst.


Ein weiterer, hoher Feiertag ist am 1. Peraine (Saatmond) die '''Frühlings-Tagundnachtgleiche''', auch ''Saatfest'' genannt, an dem die Felder gesegnet werden und die rituelle Weihe und Aussaat des Saatgutes stattfindet. Dach dem Göttinnendienst im Rahja-Schrein zu Tyras findet die "Fruchtbarkeits-Prozession" statt, die vom gekrönten "König der Rinder" und der rot geschmückten "Weißen Kuh" angeführt wird.
Ein weiterer, hoher Feiertag ist am 1. Peraine (Saatmond) die '''Frühlings-Tagundnachtgleiche''', auch ''Saatfest'' oder ''Asiembrata" genannt, an dem die Felder gesegnet werden und die rituelle Weihe und Aussaat des Saatgutes stattfindet. Dach dem Göttinnendienst im Rahja-Schrein zu Tyras findet die "Fruchtbarkeits-Prozession" statt, die vom gekrönten "König der Rinder" und der rot geschmückten "Weißen Kuh" angeführt wird.


Seit einigen Jahren gibt es (wieder?) den Brauch der '''Amadarija''', einem nächtlichen Stierkampf, der am ersten Vollmond im Ingerimm stattfindet. Dabei beweisen junge Tyranis ihren Mut und ihre Geschicklichkeit, setzen aber auch ihr Leben aufs Spiel, denn diese Toreroquesta wird so lange ausgetragen, bis entweder der Bulle oder sein Herausforderer tot am Boden liegt.
Seit einigen Jahren gibt es (wieder?) den Brauch der '''Amadarija''', einem nächtlichen Stierkampf, der am ersten Vollmond im Ingerimm stattfindet. Dabei beweisen junge Tyranis ihren Mut und ihre Geschicklichkeit, setzen aber auch ihr Leben aufs Spiel, denn diese Toreroquesta wird so lange ausgetragen, bis entweder der Bulle oder sein Herausforderer tot (oder dem Tod nahe) am Boden liegt. <br>
Wer nicht ganz so mutig ist, nimmt an einem der zahlreichen anderen Reiferiten und -prüfungen teil, wie z.B. das Hornschlagen, bei dem sogenannte "Cornombres" mit Hörnern bewaffnet durch die Gegend ziehen und unsanfte Klappse damit verteilen.


Wie in Almada nicht anders denkbar, genießen in Tyras auch die Tage des '''Fests der Freuden''' einen hohen Stellenwert im Jahreskalender. Vom 1.-7. Rahja (Brautmond) gibt es die Umzüge bunt Kostümierter, Trinkfeste mit jungem Wein und allenthalben Hingabe an die natürlichen Triebe. Oft schließen zum Abschluss der frohen Tage Heiratswillige ihren "Lebensbund", wobei sie sich in den Tagen davor vielleicht noch ausgiebig ausgetobt haben. Am 1. Rahja wird traditionell eine Stute auf den Tayras-Hügel geführt, denn wann, wenn nicht in diesen Tagen der ''Schönen Göttin'' sollte ihr Himmelsross, der Schwarze Hengst Tharvun, auf Dere erscheinen, getrieben von dem wollüstigen Verlangen, sich fortzupflanzen.
Wie in Almada nicht anders denkbar, genießen in Tyras auch die Tage des '''Fests der Freuden''' einen hohen Stellenwert im Jahreskalender. Vom 1.-7. Rahja (Brautmond) gibt es die Umzüge bunt Kostümierter, Trinkfeste mit jungem Wein und allenthalben Hingabe an die natürlichen Triebe. Oft schließen zum Abschluss der frohen Tage Heiratswillige ihren "Lebensbund", wobei sie sich in den Tagen davor vielleicht noch ausgiebig ausgetobt haben. Am 1. Rahja wird von Ausgewählten traditionell eine Stute auf den Tayras-Hügel geführt, denn wann, wenn nicht in diesen Tagen der ''Schönen Göttin'' sollte ihr Himmelsross, der Schwarze Hengst Tharvun, auf Dere erscheinen, getrieben von dem wollüstigen Verlangen, sich fortzupflanzen.  


Am 30. Rahja bereitet man sich, wie im gesamten Mittelreich, auf die drohenden "Namenlosen Tage" mit dem '''Reinigungsfest''' vor, an dem rituell Körper und Geist gereinigt werden, aber auch ganz praktisch Haus und Hof und Tempel. Bei Anbruch der Dunkelheit werden lautstark die bösen Geister mittels Geschrei, Hämmern und Musizieren vertrieben, bervor sich alle in ihre "gesicherten" Behausungen zurück ziehen.
Am 30. Rahja bereitet man sich, wie im gesamten Mittelreich, auf die drohenden "Namenlosen Tage" mit dem '''Reinigungsfest''' vor, an dem rituell Körper und Geist gereinigt werden, aber auch ganz praktisch Haus und Hof und Tempel. Bei Anbruch der Dunkelheit werden lautstark die bösen Geister mittels Geschrei, Hämmern und Musizieren vertrieben, bervor sich alle in ihre "gesicherten" Behausungen zurück ziehen.