Raschtulsweg: Unterschied zwischen den Versionen

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:::::::Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien.
:::::::Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien.
:::::::Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. '''Raschtuls Atem 61''' spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) ('''S. 164'''), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. '''Land der Ersten Sonne 12''' sagt, die ''Zedernstraße'' mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. '''93''' steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der ''Zedernstraße''. '''Herz des Reiches 9''' nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf '''S. 120''' wird erwähnt, die ''Zedernstraße'' sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. '''S. 130''' behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut '''S. 192''' wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST)
:::::::Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. '''Raschtuls Atem 61''' spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) ('''S. 164'''), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. '''Land der Ersten Sonne 12''' sagt, die ''Zedernstraße'' mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. '''93''' steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der ''Zedernstraße''. '''Herz des Reiches 9''' nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf '''S. 120''' wird erwähnt, die ''Zedernstraße'' sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. '''S. 130''' behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut '''S. 192''' wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST)
::::::::Vielen Dank fürs Raussuchen! Das ist natürlich tatsächlich über die Publikationen hinweg etwas Kraut und Rüben, aber nicht unauflösbar. Denn es geht ja nicht darum, dass es über den Raschtulsweg überhaupt keinen Verkehr gibt, sondern nur darum, dass es keine bedeutende Handelsroute sein kann bzw. die längere Route über die Oase Alam-Terekh die deutlich wichtigere ist. Das lässt sich wie ausgeführt aus '''GA''' schließen, sowie jetzt aus den von Dir aufgeführten Quellen '''RA''' und sogar ganz explizit aus '''LdeS, S.12'''.
::::::::Etwas heikel scheint auf den ersten Blick '''LdeS, S. 93''', Stichwort "wichtige Handelsroute". Man kann die Passage allerdings auch so lesen, dass mit dieser wichtigen Handelsroute die Strecke Fasar - Ostrand der Khom gemeint ist, womit wir dann wieder bei der Oase Alam-Terekh wären. Denn für den Raschtulsweg biegt man eigentlich ein ganzes Stück vor dem besagten Ostrand nach Norden ab. Entweder der Hinweis auf den Raschtulsweg ist also nur eine Ergänzung, was dann die Strecke Fasar - Ostrand der Khom nur noch wichtiger macht, weil zusätzlich(!) auch noch der Raschtulsweg auf diese Route mündet (ohne, dass damit eine Aussage über die Wichtigkeit des Raschtulsweges getroffen wird), oder der Autorenschaft ist hier schlicht ein Fehler unterlaufen, weil der Raschtulsweg geographisch nicht die Fortsetzung der Strecke Fasar - Ostrand der Khom ist bzw. umgekehrt.
::::::::Über '''HdR''' kann man sicherlich streiten, da hier schon der Eindruck eines regen Handelsverkehrs über den Raschtulsweg erweckt wird (wenngleich das Führen von Pferden über ein Gebirge nicht das Gleiche ist wie der Kampf zu Pferde im Gebirge ;-)). Nachdem aber alle anderen Quellen ganz oder zumindest tendenziell gegen diese Darstellung sprechen und es wie ausgeführt auch besser zum Status von Trans-Boquirien als unwichtige Peripherie passt, würde ich darüber eher mal den Mantel borongefälligen Schweigens breiten. Solange nirgends postuliert wird, dass es gar keinen Handel über den Raschtulsweg gäbe, befindet man sich auch nicht im eklatanten Widerspruch zu HdR.--[[Bild:Familia-Aranjuez-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 00:51, 4. Aug. 2025 (CEST)
:::::::::Ich habe es jetzt geändert. Schaut mal, ob es für Euch passt. Laut Avespfade ist der Unterschied der beiden Strecken durchaus beachtlich: 120 Stunden Punin-Fasar über den Blutpass, 198 Stunden über Alam-Terekh (jeweils zu Fuß und/oder mit dem Flusskahn zwischen Punin und Omlad; mit dem Fluss*segler* zwischen Punin und Omlad wären es 193 Stunden). Bei einer durchschnittlichen Reisezeit von 8 Stunden/Tag wären das 15 vs. 25 Tage (24,5 Tage).--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 23:13, 5. Aug. 2025 (CEST)
::::::::::Was vielleicht auch ein Punkt ist: Der Raschtulsweg vermeidet Zollstationen wie Omlad oder Ferchaba. Und verläuft jenseits der Grenze vom Kalifat. Also es geht schneller, du zahlst weniger Zoll, und bist als Almadaner unabhängiger von den Novadi und deren Gutdünken--[[Benutzer:Amrit|Amrit]] ([[Benutzer Diskussion:Amrit|Diskussion]]) 23:34, 5. Aug. 2025 (CEST)
:::::::::::Ergibt Sinn für mich.--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 23:40, 5. Aug. 2025 (CEST)
:::::::::::Nicht zwingend. Wie der Herr von Vivar auch schon ergänzt hat, führt die längere Route nicht über die Fercaba, sondern über die Ruine Al'Keshir. Und ob man nun seine Waren in Omlad verzollt oder...ja, wo eigentlich auf der Alternativroute? macht ja auf mittelreichischem Boden keinen Unterschied. Und auch ob man sich die Novadis spart, darüber ließe sich debattieren. Denn der nächste Hafen südlich des Bosquir/Yaquir ist Ukuban, womit die Katze zollmäßig wieder auf den Füßen steht. Mal abgesehen davon, dass es nicht sonderlich realistisch ist, große Warenmengen ohne Häfen über einen Fluss zu transportieren (sonst wäre die Existenz von Flusshäfen ja ad absurdum geführt), ist die Obrigkeit auch nicht ganz blöde. Wenn bekannt wäre, dass riesige Mengen über den Raschtulspass transportiert werden, das Zollsäckel aber leer bleibt, derweil sich auf den Märkten von Punin, Ragath und Taladur tulamidische Zuchtpferde tummeln und lagerhäuserweise mhanadischer Tee, Gewürze, Teppiche etc. den Besitzer wechseln....also sorry, haha. Natürlich wird die Ware auch über den Raschtulspass mindestens mal fürs Mittelreich verzollt. Und sobald wir von größeren Mengen sprechen, braucht es einen Hafen, womit auch die Novadis wieder im Spiel sind.
:::::::::::Daher würde ich mich in dem Artikel wirtschaftswissenschaftlich und zollpolitisch gar nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen, sondern es bei einem Amalgam aus den Spielhilfeninfos belassen:
:::::::::::*Lausiger Pfad, gangbar nur Ingerimm bis Rondra
:::::::::::*In dieser Zeit von Reisenden und gelegentlichen Maultierkarawanen frequentiert
:::::::::::*Allerlei Gefahren (Ferkinas, Khoramsbestien, ein zollfordernder Riesenlindwurm, Steinschlag)
:::::::::::*Die wichtige Handelsroute Almada - Mhanadistan läuft über Omlad und die Oase Alam-Terekh, aber bisweilen schließen sich wagemutige Händler für die kürzere Strecke zu Karawanen zusammen, insbesondere wenn es um Zuchtpferde, Teppiche, Gewürze und Tee geht
:::::::::::Damit wäre doch eigentlich allen Quellen Rechnung getragen, oder?--[[Bild:Familia-Aranjuez-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker von Aranjuez]] 00:32, 6. Aug. 2025 (CEST)
:::::::::::Ich hab gerade festgestellt, dass Eslamabad und Ferchaba gar nicht unbedingt auf der nächstbesseren Route liegen. Daher nochmal im Text angepasst.--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 23:47, 5. Aug. 2025 (CEST)
::::::::::::So passt's doch jetzt, oder?--[[Bild:Familia-Vivar-nur-Schild.png|18px|link=Benutzer:León de Vivar]] [[Benutzer:León de Vivar|León de Vivar]] 23:19, 6. Aug. 2025 (CEST)

Aktuelle Version vom 6. August 2025, 23:19 Uhr

Spräche etwas dagegen den Artikel nach "Raschtulsweg" zu verschieben und von "Blutpass" darauf zu verlinken? So hält es jedenfalls Wiki Aventurica, dass der eigentliche Artikel unter "Raschtulsweg" angelegt ist.

Was mir etwas widersprüchlich erscheint, ist, dass es eine Frühjahrs- und Herbstkarawane geben soll, wenn der Pass explizit nur Ingerimm bis Rondra gangbar ist. Auch die Tulamidischen Reiter scheinen mir im Hochgebirge eher deplaziert. Woher stammt denn diese Setzung?-- Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 15:10, 1. Aug. 2025 (CEST)

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, das zu verschieben. Das mit den Karawanen ist tatsächlich widersprüchlich, wenn der Pass nur drei Monate gangbar ist. Außerdem ist das aventurische Frühjahr der Spätsommer/Herbst ;)-- León de Vivar 16:15, 1. Aug. 2025 (CEST)
Finde ich gut! Ich hab den Text verschoben nach "Raschtulsweg" und den Teil "im Frühjahr und Herbst" rausgenommen.
"Blutpass" leitet jetzt dorthin weiter. Habt ihr Quellen für eine Alternative zu den Tulamidischen Reitern, vll bewaffnete Einheiten aus Fasar und Punin die das zusammenarbeiten? Die Tulamidischen Reiter standen schon länger hier um Text. Stimmt aber, dass die Shadifs sicher nicht die beste Wahl sind auf Gebirgssteigen.Amrit 2. Aug. 2025
Super, vielen Dank. Söldnermäßig fielen mir in der Ecke leider nur die Sandwölfe aus Gorien ein, die aber ebenfalls eine Reitertruppe sind.
In welchem Text stand das denn hier konkret? Laut GA gehört der Raschtulspass zu den Pässen, die "häufiger von Einzelreisenden, bisweilen von Maultierkarawanen und selten von Wagenzügen genutzt werden". Letzteres fällt ja ohnehin weg, nachdem der Pass explizit nicht mal mit Karren genutzt wird. Aktuell wird da mMn ein falscher Eindruck erweckt, da die eigentliche Handelsroute aus/nach Mhanadistan weiter westlich über die Oase Alam-Terekh verläuft und in Omlad beginnt/endet.-- Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 12:28, 2. Aug. 2025 (CEST)
Zu der Frage wo die Tulamidischen Reiter und die Tuchkarawane original herkommen: https://wiki.punin.de/index.php?title=Transbosquirien&oldid=4679 von der alten Version Tranbosquirien von Steve T.
Ich hab jetzt dort bisschen bereinigt (Geographie korrigiert und für den Pass eine eigene Seite erstellt)
Aber das war die Quelle, auf der ich aufgebaut habe. --Amrit (Diskussion) 13:53, 2. Aug. 2025 (CEST)
Ich denke, zu Pferd oder Kamel sollte der Pass durchaus in den Sommermonaten nutzbar sein. Es müssen ja auch Lasten transportiert werden. Wenn das mühselig über einen besseren Ziegenpfad geschleppt werden muss, ist das wenig ertragreich. Ertrag ergibt sich vermutlich aus Geschwindigkeit, d.h. einer kürzeren und schnelleren Route nach Fasar als über Alam-Terekh. Sonst würde ja kaum jemand diese gefahrvolle Route wählen. Und dann könnten doch auch die Tulamidischen Reiter da Geleitschutz geben? Vielleicht müssen wir das auch gar nicht festlegen, welche Söldnereinheit das macht. Das ist ja ein klassischer Abenteurer-Auftrag, das sollte man aus meiner Sicht nicht zu sehr einengen.-- León de Vivar 17:58, 3. Aug. 2025 (CEST)
Nun ja, Gebirgsjäger verwenden nicht umsonst Maultiere und Ponys (und trainieren die Tiere auch zusätzlich noch auf Trittsicherheit) und keine arabischen Vollblüter. Die Tulamidischen Reiter machen dort, wo die Bedeckung auf der Strecke sicherlich am meisten gebraucht wird, überhaupt keinen Sinn. Von mir aus muss aber auch keine Söldnereinheit benannt werden, allerdings würde ich ohnehin den ganzen Handelspart sverschieben, weil das die Spielhilfe nicht hergibt. Neben der oben aufgeführten Eingruppierung des Passes wird an gleicher Stelle auch die Route Omlad - Alam-Terekh - Fasar - Baburin als eine der in Aventurien wichtigen Karawanenrouten angegeben. Kein Sterbenswörtchen zum Raschtulsweg.
Und das macht auch durchaus Sinn, denn Geschwindigkeit/Strecke ist beim Transport sicherlich ein Faktor. Menge ist aber ebenfalls wichtig, was man ja auch heute noch gut daran sieht, dass es natürlich Waren gibt, die per Flugzeug transportiert werden, der Gros des Welthandels aber über ungleich langsamere Containerschiffe abgewickelt wird. Bei allem was nicht eilt, bei allem was vorab planbar ist - z.B. eine halbjährliche Karawane - ist ab einem bestimmten Punkt Menge wirtschaftlicher als Zeit. Auf einen Karren kann eben bedeutend mehr geladen werden, als auf soundsoviele Maultiere. Entsprechend gibt es immer einen Punkt, an dem es günstiger ist ein, zwei, drei, keine Ahnung wieviele Wochen mehr Zeit mit einem Karren in Kauf zu nehmen, statt die gleiche Warenmenge entsprechend schneller mit soundsovielen Maultieren zu transportieren.
Am Ende passt es auch besser zum Setting Trans-Bosquirien. Würde da eine bedeutende Handelsroute verlaufen, würden Mittelreich oder Kalifat ja Anstalten machen ihre Ansprüche durchzusetzen. Nachdem es diesbezüglich aber nicht einmal lauwarme Versuche gibt, ist der Landstrich offensichtlich eher wertlos. Daher würde ich den Satz lieber in den Artikel zum Sandschak Omlad verschieben. Dann passen auch die Tulamidischen Reiter wieder...;-)-- Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 21:13, 3. Aug. 2025 (CEST)
Gerne die Söldner rausnehmen. Zur Wirtschaftlichkeit kann ich nicht wirklich viel sagen. Das Thema ist ohnehin ifirnsdünnes Eis in Aventurien.
Ich habe gerade noch mal die diversen offiziellen Quellen zum Blutpass genauer studiert, um hier nicht aus dem Bauch heraus zu diskutieren (ich glaube, die Mühe sollten wir uns sowieso öfter machen). Einig sind sich die drei Regionalspielhilfen, dass der Weg nicht für Karren und nur von Rondra-Ingerimm nutzbar ist. Raschtuls Atem 61 spricht vom Raschtulsweg als einem "schlechten Pfad" und nennt die seltene Schneefreiheit als Grund, dass viele Karawanen eher über Alam-Terekh reisen. Vielleicht ist es aber auch der jüngere Riesenlindwurm (!) (S. 164), der gelegentlich Zoll von Reisenden fordert. Land der Ersten Sonne 12 sagt, die Zedernstraße mit dem Raschtulspass sei weniger wichtig als die Route Fasar-Alam-Terekh-Omlad. Auf S. 93 steht dann: "Fasar liegt an der wichtigen Karawanenroute vom Ostrand der Khôm (und via Raschtulspass nach Almada) nach Aranien, der Zedernstraße. Herz des Reiches 9 nennt "Ferkinas und Khoramsbestien" als Gefahren. Auf S. 120 wird erwähnt, die Zedernstraße sei bereits zu Zeiten Gerons des Einhändigen entlang des Yaquirufers bin zu den Goldfelsen verlaufen. Also durchaus nicht unwichtig. S. 130 behauptet dann, über den Raschtulsweg würden v.a. "Zuchtpferde (sic!), Tee und Teppiche" nach Almada geliefert, und dass "ganze Karawanen" zwischen Punin und Fasar unterwegs seien. Laut S. 192 wohnt der Riesenlindwurm "in einer verlassenen Zwergenfestung am Wolkenturm, unweit des Blutpasses". Was machen wir daraus?-- León de Vivar 22:09, 3. Aug. 2025 (CEST)
Vielen Dank fürs Raussuchen! Das ist natürlich tatsächlich über die Publikationen hinweg etwas Kraut und Rüben, aber nicht unauflösbar. Denn es geht ja nicht darum, dass es über den Raschtulsweg überhaupt keinen Verkehr gibt, sondern nur darum, dass es keine bedeutende Handelsroute sein kann bzw. die längere Route über die Oase Alam-Terekh die deutlich wichtigere ist. Das lässt sich wie ausgeführt aus GA schließen, sowie jetzt aus den von Dir aufgeführten Quellen RA und sogar ganz explizit aus LdeS, S.12.
Etwas heikel scheint auf den ersten Blick LdeS, S. 93, Stichwort "wichtige Handelsroute". Man kann die Passage allerdings auch so lesen, dass mit dieser wichtigen Handelsroute die Strecke Fasar - Ostrand der Khom gemeint ist, womit wir dann wieder bei der Oase Alam-Terekh wären. Denn für den Raschtulsweg biegt man eigentlich ein ganzes Stück vor dem besagten Ostrand nach Norden ab. Entweder der Hinweis auf den Raschtulsweg ist also nur eine Ergänzung, was dann die Strecke Fasar - Ostrand der Khom nur noch wichtiger macht, weil zusätzlich(!) auch noch der Raschtulsweg auf diese Route mündet (ohne, dass damit eine Aussage über die Wichtigkeit des Raschtulsweges getroffen wird), oder der Autorenschaft ist hier schlicht ein Fehler unterlaufen, weil der Raschtulsweg geographisch nicht die Fortsetzung der Strecke Fasar - Ostrand der Khom ist bzw. umgekehrt.
Über HdR kann man sicherlich streiten, da hier schon der Eindruck eines regen Handelsverkehrs über den Raschtulsweg erweckt wird (wenngleich das Führen von Pferden über ein Gebirge nicht das Gleiche ist wie der Kampf zu Pferde im Gebirge ;-)). Nachdem aber alle anderen Quellen ganz oder zumindest tendenziell gegen diese Darstellung sprechen und es wie ausgeführt auch besser zum Status von Trans-Boquirien als unwichtige Peripherie passt, würde ich darüber eher mal den Mantel borongefälligen Schweigens breiten. Solange nirgends postuliert wird, dass es gar keinen Handel über den Raschtulsweg gäbe, befindet man sich auch nicht im eklatanten Widerspruch zu HdR.-- Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 00:51, 4. Aug. 2025 (CEST)
Ich habe es jetzt geändert. Schaut mal, ob es für Euch passt. Laut Avespfade ist der Unterschied der beiden Strecken durchaus beachtlich: 120 Stunden Punin-Fasar über den Blutpass, 198 Stunden über Alam-Terekh (jeweils zu Fuß und/oder mit dem Flusskahn zwischen Punin und Omlad; mit dem Fluss*segler* zwischen Punin und Omlad wären es 193 Stunden). Bei einer durchschnittlichen Reisezeit von 8 Stunden/Tag wären das 15 vs. 25 Tage (24,5 Tage).-- León de Vivar 23:13, 5. Aug. 2025 (CEST)
Was vielleicht auch ein Punkt ist: Der Raschtulsweg vermeidet Zollstationen wie Omlad oder Ferchaba. Und verläuft jenseits der Grenze vom Kalifat. Also es geht schneller, du zahlst weniger Zoll, und bist als Almadaner unabhängiger von den Novadi und deren Gutdünken--Amrit (Diskussion) 23:34, 5. Aug. 2025 (CEST)
Ergibt Sinn für mich.-- León de Vivar 23:40, 5. Aug. 2025 (CEST)
Nicht zwingend. Wie der Herr von Vivar auch schon ergänzt hat, führt die längere Route nicht über die Fercaba, sondern über die Ruine Al'Keshir. Und ob man nun seine Waren in Omlad verzollt oder...ja, wo eigentlich auf der Alternativroute? macht ja auf mittelreichischem Boden keinen Unterschied. Und auch ob man sich die Novadis spart, darüber ließe sich debattieren. Denn der nächste Hafen südlich des Bosquir/Yaquir ist Ukuban, womit die Katze zollmäßig wieder auf den Füßen steht. Mal abgesehen davon, dass es nicht sonderlich realistisch ist, große Warenmengen ohne Häfen über einen Fluss zu transportieren (sonst wäre die Existenz von Flusshäfen ja ad absurdum geführt), ist die Obrigkeit auch nicht ganz blöde. Wenn bekannt wäre, dass riesige Mengen über den Raschtulspass transportiert werden, das Zollsäckel aber leer bleibt, derweil sich auf den Märkten von Punin, Ragath und Taladur tulamidische Zuchtpferde tummeln und lagerhäuserweise mhanadischer Tee, Gewürze, Teppiche etc. den Besitzer wechseln....also sorry, haha. Natürlich wird die Ware auch über den Raschtulspass mindestens mal fürs Mittelreich verzollt. Und sobald wir von größeren Mengen sprechen, braucht es einen Hafen, womit auch die Novadis wieder im Spiel sind.
Daher würde ich mich in dem Artikel wirtschaftswissenschaftlich und zollpolitisch gar nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen, sondern es bei einem Amalgam aus den Spielhilfeninfos belassen:
  • Lausiger Pfad, gangbar nur Ingerimm bis Rondra
  • In dieser Zeit von Reisenden und gelegentlichen Maultierkarawanen frequentiert
  • Allerlei Gefahren (Ferkinas, Khoramsbestien, ein zollfordernder Riesenlindwurm, Steinschlag)
  • Die wichtige Handelsroute Almada - Mhanadistan läuft über Omlad und die Oase Alam-Terekh, aber bisweilen schließen sich wagemutige Händler für die kürzere Strecke zu Karawanen zusammen, insbesondere wenn es um Zuchtpferde, Teppiche, Gewürze und Tee geht
Damit wäre doch eigentlich allen Quellen Rechnung getragen, oder?-- Der Sinnreiche Junker von Aranjuez 00:32, 6. Aug. 2025 (CEST)
Ich hab gerade festgestellt, dass Eslamabad und Ferchaba gar nicht unbedingt auf der nächstbesseren Route liegen. Daher nochmal im Text angepasst.-- León de Vivar 23:47, 5. Aug. 2025 (CEST)
So passt's doch jetzt, oder?-- León de Vivar 23:19, 6. Aug. 2025 (CEST)