Baronie Imrah: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Güter, die in Imrah hergestellt und hauptsächlich gehandelt werden, sind [[Wein]], Spirituosen und haltbar gemachte Lebensmittel. Der [[Pferd|Pferdehandel]] spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, jedoch nicht, weil es in Imrah ein besonders Aufsehen erregendes Gestüt gäbe, sondern weil alljährlich Mitte Rahja in [[Jassafheim]] der größte Pferdemarkt Almadas stattfindet, woran die Baronie zusätzlich zu den selbst gehandelten Pferden ganz automatisch mitverdient. Als kleinere Handelspositionen kommen hinzu: Färbemittel (vor allem rotbraun, gelb, blau, rosa, rot), Glas, Zitronensäure (!) und ein Edelkäse aus Stutenmilch. | |||
Zum Weine: In Imrah gibt es unzählige Weinhänge, sodass die Zeit der Weinlese weite Teile der Bevölkerung und viele auswärtige Helfer in die Schrägen treibt. Man rühmt sich nicht, die erlesensten Weine zu haben, andererseits schimpft man in gerechtem Stolz über jeden [[Familia Pichelstein|Pichelstein]] und lobt sich für die preiswerte Selbstversorgung. Es gibt mindestens einen Wein, der über die Grenzen Imrahs hinaus bekannt ist; "in aller Munde" ist ein Rotwein namens [[Omlader Pfahlblut]]. Sein Name weckt die gewünschten Assoziationen (und manch überbordende Fantasie), zudem wird dieser Wein in hohe, schmale Flaschen abgefüllt, die mit einem dramatischen Etikett versehen sind. Hier wird also nicht nur ein Wein gehandelt, sondern eine Idee und eine besondere Aufmachung. | |||
Die Baronie wird seit [[Annalen:1014|1014]] BF von einem Adligen und Sohn Imrahs verwaltet, der sich ob seiner oft geringgeschätzten Herkunft auf Traditionen weder verlassen kann noch will. Wenn die [[Nobleza]] die Nase rümpft und Gelegenheiten sucht, einen der letzten verbliebenen [[Rescendiente|Halschen Heldenadligen]] zu übervorteilen, dann muss man die eigenen Stärken finden und es wagen, Neuland betreten. Der Baron hatte Anbaugebiete und alte Bibliotheken in [[:avwik:Mhanadistan|Mhanadistan]], [[:avwik:Gorien|Gorien]] und [[:avwik:Balash|dem Balash]] erkunden lassen und darüber eine Idee entwickelt, wie sich die existierenden Bewässerungssysteme verbessern ließen. Dies zahlte sich erstmals im Dürresommer [[Annalen:1024|1024]] BF aus und hält seither die Ernteerträge auf einem höheren Niveau, als man dies vom traditionell fruchtbaren und reichen Imrah ohnehin erwarten würde. | |||
Eine weitere aus jener Recherche folgende Errungenschaft ist der mittlerweile halbwegs gelingende Anbau von Citronen-, Pampelmusen- und Pomeranzenbäumen. Dies geschieht in einem gemeinsamen Unterfangen mit den [[:avwik:Orden der Gesegneten Heilerschaft der Peraine-Gläubigen|Therbûniten]] aus [[Malkid]] und einem als [[Alrik Hal Groterian|Alrik der Pflanzer]] bekannten Peraine-Akoluthen aus [[Trigo]] in [[Königlich Kornhammer]]. Die kleine Ernte dieser exotischen Früchte wird großteils zur Gewinnung ihrer Säfte und Öle und zur Destillation verwendet. Dadurch können Aromen gewonnen und einige sehr spezielle Brände und Liköre hergestellt werden, während die Citronensäure vielseitig auch im Handwerk, der Gastronomie und in der Alchimie einsetzbar ist. Noch immer ist selbst der Anbau vor Ort recht kostenintensiv, aber die Marge für diese "heimischen" Exotica ist dennoch klar höher, als würden sie, wie sonst üblich, aus den Tulamidenlanden importiert. | |||
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[[Kategorie:Baronie]][[Kategorie:Grafschaft Yaquirtal]] | [[Kategorie:Baronie]][[Kategorie:Grafschaft Yaquirtal]] | ||