Kaiserlich Selaque: Unterschied zwischen den Versionen

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|Name=Selaque
|Wappen=[[Datei:Kaiserlich-Selaque.jpg]]<br>Auf grünem Grund ein weißer Marmorquader
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|Grafschaft=[[Grafschaft Ragath|Ragath]]
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|Anteil an Unfreien=80%
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|Geltende Rechtsordnung=Kaiserliches Allodrecht
|Geltende Rechtsordnung=Kaiserliches Allodrecht
|Ortschaften=Selaque (640), [[Elenta]] (530), Grezzano (390), [[Alina]] (210), Vanyadâl (190)
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|Castillos=Castillo Albacim, [[Castillo da Vanya]], Gut Rigoroso (gebrandschatzt 1033 BF)
|Castillos=Castillo Albacim, [[Castillo da Vanya]]
|Bewaffnete=20 Büttel der Reichsvogtin, 1 Schwadron Ksl. Gardisten
|Bewaffnete=20 Büttel der Reichsvogtin, 1 Schwadron Ksl. Gardisten
|Dominien=[[Junkergut Vanyadâl]], [[Alina|Junkergut Alina]], [[Caballerogut San Owilmar]]
|Dominien=[[Junkergut Vanyadâl]], [[Junkergut Arimen]], [[Caballerogut San Owilmar]]
|Bedeutende Familias=[[Familia da Vanya|da Vanya]], [[Familia von Elenta|von Elenta]], [[Familia di Alina|di Alina]]
|Bedeutende Familias=[[Familia da Vanya|da Vanya]], [[Familia von Elenta|von Elenta]], [[Familia di Alina|di Alina]], [[Familia di Arimen]]
|Landschaften=Die Marmorklippen des Raschtulswalls, die [[Elentinische Ebene]], das Schluchtental Vanyadâl  
|Landschaften=Die Marmorklippen des Raschtulswalls, die [[Elentinische Ebene]], das Schluchtental Vanyadâl, die [[Stierhöhen]] von Arimen
|Forste=fast alle Wälder Selaques wurden als "Rollholz" zum Marmortransport abgeholzt
|Forste=fast alle Wälder Selaques wurden als "Rollholz" zum Marmortransport abgeholzt
|Gewässer=Selaqua (Bach), Krötensee
|Gewässer=Selaqua (Bach), Krötensee
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Das '''kaiserliche Eigengut Selaque''' ist reichsweit bekannt für sein wichtigstes Erzeugnis: den schneeweißen ''Selaquemarmor,'' der unzähligen Tempel und auch derische Prachtbauten im gesamten Neuen Reich schmückt. Seit dem Verlust der Insel Maraskan liegen hier die ergiebigsten Marmorvorkommen des Reiches - zu wichtig ist das kostbare weiße Gestein, als dass das Kaiserhaus Selaque dauerhaft als Erblehen in die Hände eines einzelnen verdienten Adelsgeschlechtes legen würde.
Das '''kaiserliche Eigengut Selaque''' ist reichsweit bekannt für sein wichtigstes Erzeugnis: den schneeweißen ''Selaquemarmor,'' der unzähligen Tempel und auch derische Prachtbauten im gesamten Neuen Reich schmückt. Seit dem Verlust der Insel Maraskan liegen hier die ergiebigsten Marmorvorkommen des Reiches - zu wichtig ist das kostbare weiße Gestein, als dass das Kaiserhaus Selaque dauerhaft als Erblehen in die Hände eines einzelnen verdienten Adelsgeschlechtes legen würde.


Durch die derzeitige Vogtin des Reiches jedoch - der lange Zeit für ihre große Frömmigkeit bekannten ''bosquirischen Jungfer'' [[Praiosmin von Elenta]] - ist das Reichslehen in Verruf geraten und wird von der [[Magnat]]enschaft Almadas argwöhnisch beäugt. Nicht nur wegen Domna Praiosmins vewerflicher Liaison mit ihrem einstigen Lehnsnachbarn, dem Reichsverräter und Schwarzmagier [[Rakolus von Schrotenstein]], sondern auch als Einfallspforte der barbarischen Ferkinas aus dem Raschtuslwall, die Selaque schon seit Jahrhunderten heimsuchen und gegenwärtig komplett zu überrennen drohen.
Durch die frühere (bis 1036 BF) Vogtin des Reiches jedoch - der lange Zeit für ihre große Frömmigkeit bekannten ''bosquirischen Jungfer'' [[Praiosmin von Elenta]] - ist das Reichslehen in Verruf geraten und wurde von der [[Magnat]]enschaft Almadas argwöhnisch beäugt. Nicht nur wegen Domna Praiosmins vewerflicher Liaison mit ihrem einstigen Lehnsnachbarn, dem Reichsverräter und Schwarzmagier [[Rakolus von Schrotenstein]], sondern auch als Einfallspforte der barbarischen Ferkinas aus dem Raschtuslwall, die Selaque schon seit Jahrhunderten heimsuchen.


==Derographie==
==Derographie==
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Die Häuser Selaques schmiegen sich wie Vogelnester an die felsigen Steilwände des Raschtulswalls. Überragt wird der Ort von ''Castillo Albacim'', der ''weißen Brünne'' am Berg Albamonte, wo traditionell die Reichsvögte von Kaiserlich Selaque residieren. Im Jahre [[Annalen:1020|1020]] BF wurden Ort und Burg von einer vereinigten Streitmacht der [[Loyalistisch Almadanische Wehr|Loyalistisch Almadanischen Wehr]] (L.A.W.) unter dem Kommando von Baron [[Danilo von Cres]] belagert und eingenommen. Reichsvogtin Praiosmin wurde inhaftiert und nach [[Al'Muktur]] verbracht, von wo sie erst nach einem Jahr und einem geharnischten Protestbrief des Reichserzkanzlers [[avwik:Hartuwal Gorwin vom Großen Fluss|Hartuwal Gorwin vom Großen Fluss]] an die almadanischen [[Landstände]] wieder freikam. Zur Vergeltung musste [[Landständesprecher]] [[Alrik de Braast]] in Vertretung des zeitweise verschollenen Creser Barons eine ebenso lange Gefangenschaft auf Castillo Albacim verbüßen.
Die Häuser Selaques schmiegen sich wie Vogelnester an die felsigen Steilwände des Raschtulswalls. Überragt wird der Ort von ''Castillo Albacim'', der ''weißen Brünne'' am Berg Albamonte, wo traditionell die Reichsvögte von Kaiserlich Selaque residieren. Im Jahre [[Annalen:1020|1020]] BF wurden Ort und Burg von einer vereinigten Streitmacht der [[Loyalistisch Almadanische Wehr|Loyalistisch Almadanischen Wehr]] (L.A.W.) unter dem Kommando von Baron [[Danilo von Cres]] belagert und eingenommen. Reichsvogtin Praiosmin wurde inhaftiert und nach [[Al'Muktur]] verbracht, von wo sie erst nach einem Jahr und einem geharnischten Protestbrief des Reichserzkanzlers [[avwik:Hartuwal Gorwin vom Großen Fluss|Hartuwal Gorwin vom Großen Fluss]] an die almadanischen [[Landstände]] wieder freikam. Zur Vergeltung musste [[Landständesprecher]] [[Alrik de Braast]] in Vertretung des zeitweise verschollenen Creser Barons eine ebenso lange Gefangenschaft auf Castillo Albacim verbüßen.


[[Datei:SelaqueKarteNeu.jpg|thumb|300px|right|Eine Karte von Kaiserlich Selaque im Jahre [[Annalen:1033|1033]] BF.]]Zweitgrößter Ort des Reichslehens ist das zentral gelegene Dorf '''Elenta''', aus dem die Familia der Reichsvogtin ursprünglich stammt. In Elenta unterhält die [[Suprema]] einen Inquisitionsturm, von wo aus sie Jagd auf die gildenlosen Hexen, Druiden und sonstigen Schwarzkünstler des in dieser Hinsicht verrufenen Bosquirtales macht. Ihr Hauptaugenmerk gilt jedoch dem Exorzismus von Burg Schrotenstein in der Nachbarbaronie, wo der verderbte Rakolus selbst ein Jahrzehnt nach seinem Weggang noch einige perfide Überraschungen für die Praiosdiener parat hält. Die baumlose Strauchlandschaft rund um Elenta ist voller Ziegen und Ochsen, denn die Viehzucht ist die Haupteinahmequelle des Ortes. Wie beinahe alle Dorfschaften im gesamten Bosquirtal ist Elenta von einem tiefen Graben (zur Reiterabwehr) und einem angespitzten hölzernen Palisadenwall umgeben, um den Überfällen der schrecklichen Ferkinas wenigstens nicht völlig wehrlos ausgeliefert zu sein.
[[Datei:SelaqueKarteNeu.jpg|thumb|300px|right|Eine Karte von Kaiserlich Selaque im Jahre [[Annalen:1033|1033]] BF.]]Zweitgrößter Ort des Reichslehens ist das zentral gelegene Dorf '''Elenta''', aus dem die Familia der Reichsvogtin ursprünglich stammt. In Elenta unterhält die [[Suprema]] einen Inquisitionsturm, von wo aus sie Jagd auf die gildenlosen Hexen, Druiden und sonstigen Schwarzkünstler des in dieser Hinsicht verrufenen Bosquirtales macht. Ihr Hauptaugenmerk galt jedoch dem Exorzismus von Burg Schrotenstein in der Nachbarbaronie, wo der verderbte Rakolus selbst ein Jahrzehnt nach seinem Weggang (1020 BF) noch einige perfide Überraschungen für die Praiosdiener parat hielt. Die baumlose Strauchlandschaft rund um Elenta ist voller Ziegen und Ochsen, denn die Viehzucht ist die Haupteinahmequelle des Ortes. Wie beinahe alle Dorfschaften im gesamten Bosquirtal ist Elenta von einem tiefen Graben (zur Reiterabwehr) und einem angespitzten hölzernen Palisadenwall umgeben, um den Überfällen der schrecklichen Ferkinas wenigstens nicht völlig wehrlos ausgeliefert zu sein.


Das Dorf '''[[Alina]]''' weiter im Süden und die Steinbruchsiedlung '''Grezzano''', bereits im Raschtuslwall gelegen, leben vollständig vom Marmor, der hier in in transportfähige Quader zerhauen und zersägt wird. Dadurch kommen viele Baumeister und auch Künstler in die beschaulichen Dörfer, um sich hier vor Ort die besten Brocken als Baumaterial zu sichern. Die Steinmetze von Grezzano gelten als die besten Almadas und selbst [[avwik:Owilmar von Gareth|San Owilmar]], genannt ''Praios' Baumeister'', der Erbauer der [[avwik:Stadt des Lichts|Stadt des Lichts]] soll schon hier geweilt haben. Leider schützt der Segen des Heiligen nicht vor den häufigen, meist durch außer Kontrolle geratene Marmorblöcke ausgelöste Steinschläge, die immer wieder Todesopfer fordern. Seit den massiven Ferkinaüberfällen der letzten Monde mussten die ergiebigen Steinbrüche ''Murlo'' und ''Montchiella'' aufgegeben werden - die Bergbarbaren hatten dort über 50 Sträflinge und Aufseher überfallen und brutal abgeschlachtet.
Das Dorf '''[[Alina]]''' in der benachbarten [[Baronie Schrotenstein]] und die Steinbruchsiedlung '''Grezzano''', bereits im Raschtuslwall gelegen, leben wesentlich vom Marmor, der hier in in transportfähige Quader zerhauen und zersägt wird. Dadurch kommen viele Baumeister und auch Künstler in die beschaulichen Dörfer, um sich hier vor Ort die besten Brocken als Baumaterial zu sichern. Die Steinmetze von Grezzano gelten als die besten Almadas und selbst [[avwik:Owilmar von Gareth|San Owilmar]], genannt ''Praios' Baumeister'', der Erbauer der [[avwik:Stadt des Lichts|Stadt des Lichts]] soll schon hier geweilt haben. Leider schützt der Segen des Heiligen nicht vor den häufigen, meist durch außer Kontrolle geratene Marmorblöcke ausgelöste Steinschläge, die immer wieder Todesopfer fordern. Bei den massiven Ferkinaüberfällen um 1033 BF mussten die ergiebigen Steinbrüche ''Murlo'' und ''Montchiella'' zeitweise aufgegeben werden - die Bergbarbaren hatten dort über 50 Sträflinge und Aufseher überfallen und brutal abgeschlachtet.


Noch weiter nördlich im Gebirge, auf halbem Wege gen Kornhammer, liegt ein langgezogenes Schluchtental, an dessen Ende, einer Sackgasse gleich, das Dörfchen '''Vanyadâl''' nebst des es überragenden Feste '''Castillo da Vanya''' liegt. Die Burg ist der alte Stammsitz eines mächtigen bosquirischen Adelsgeschlechtes, der [[Familia da Vanya]]. Da ihre bedeutendsten Sippenmitglieder heute aber in [[Ragath]] und in [[Schrotenstein]] leben, wohnt hier nur noch Junkerin [[Rifada da Vanya]], Nichte von Großinquisitor [[Amando Laconda da Vanya]] und Base des Schrotensteiner Barons [[Lucrann da Vanya]]. Sie ist Reichsvogtin Praiosmin von Elenta seit langem spinnefeind, heißt es.
Heute etwas in Vergessenheit geraten, ist das Viehzuchtdorf [[Arimen]], gelegen beim gleichnamigen [[Villa di Arimen|Gut]]. Bis zur Zeit des Mondenkaisers noch wichtig für die Landwirtschaft Selaques, verlor es danach an Bedeutung, auch wenn es auch Heute noch Lebensmittel für die Steinbrüche produziert.
 
Noch weiter nördlich im Gebirge, auf halbem Wege gen Kornhammer, liegt ein langgezogenes Schluchtental, an dessen Ende, einer Sackgasse gleich, das Dörfchen '''Vanyadâl''' nebst der es überragenden Feste '''Castillo da Vanya''' liegt. Die Burg ist der alte Stammsitz eines mächtigen bosquirischen Adelsgeschlechtes, der [[Familia da Vanya]]. Das letzte dauerhaft dort lebende Mitglied des Hauses war Junkerin [[Rifada da Vanya]] (Nichte des verstorbenen Großinquisitor [[Amando Laconda da Vanya]] und Base des Schrotensteiner Barons [[Lucrann da Vanya]]), welche 1036 BF verstarb. Ihre bedeutendsten Sippenmitglieder leben heute in [[Ragath]] und in der [[Baronie Schrotenstein]]. Sie war Reichsvogtin Praiosmin von Elenta spinnefeind, heißt es.
Erbin des Lehens Vanyadâl ist [[Richeza von Scheffelstein y da Vanya ]]
 
===Besonderheiten===
Hier in der Gegend zwischen Selaque und Schrotenstein soll vum dass Jahr 900 BF (Stand Mitte/Ende der 1020er Jahre) der almadanische Küchenmeister [[Sfarian Furioso Rüdwein]] seinen '[[Valpoqua]]' erfand, eine Weinschaumcreme, erfunden haben. Dessen Rezeptur bis heute von wenigen Meisterköchen eifersüchtig gehütet wird.
 
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[[Kategorie: Baronie]][[Kategorie: Grafschaft Ragath]][[Kategorie:Bosquirtal]][[Kategorie:Kaiserlich Selaque]]
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