Chronik.Ereignis1045 Die einsame Rose von Culming 19: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Besuch der [[:avwik:Vinsalter Opernhaus|Oper zu Vinsalt]] war, wie von Dom Tariano erhofft, in jeder Hinsicht ein voller Erfolg gewesen. In Bezug auf seine Schwester Sarkyoza, der er als Trost, unerwartet in der Erbfolge zurückgefallen zu sein, etwas besonderes zum Tsatag hatte schenken wollen. In Bezug auf Domnatella Usanza, der er eine Freude hatte machen, etwas Unvergessliches hatte zeigen wollen. Und in Bezug auf sich selbst, hatte er sich doch über seine Absichten gegenüber der Domnatella klar werden wollen, deren Liebreiz und stürmische Unbedarftheit ihn seit ihrem ersten Treffen in ihren Bann gezogen hatten.  
Der Besuch der [[:avwik:Vinsalter Opernhaus|Oper zu Vinsalt]] war, wie von Dom Tariano erhofft, in jeder Hinsicht ein voller Erfolg gewesen. In Bezug auf seine Schwester Sarkyoza, der er als Trost, unerwartet in der Erbfolge zurückgefallen zu sein, etwas besonderes zum Tsatag hatte schenken wollen. In Bezug auf Domnatella Usanza, der er eine Freude hatte machen, etwas Unvergessliches hatte zeigen wollen. Und in Bezug auf sich selbst, hatte er sich doch über seine Absichten gegenüber der Domnatella klar werden wollen, deren Liebreiz und stürmische Unbedarftheit ihn seit ihrem ersten Treffen in ihren Bann gezogen hatten.  


Noch am Abend der Vorstellung hatte er seinen Entschluss gefasst, seine  [[Selea Fabiola Al'Morsqueta|Soberana]] von seinen Absichten unterrichtet und überlegt, welcher Rahmen geeignet sein mochte, sich der Domnatella zu erklären. Die Erinnerung an die Schwärmereien seines alten Freundes Dom Travinus hatte ihn darauf gebracht, seiner Begleiterin das Meer zu zeigen. Und das mondäne [[:lfwik:Harena Nobilis|Seebad]] zu [[:lfwiki:Sewamund|Sewamund]]hatte sich als gute Entscheidung erwiesen. Näher als [[:lfwiki:Belhanka|Belhanka]], weniger verfänglich, sollte die Domnatella ihn auslachen. Gleichzeitig intimer, mit geschmackvollem Luxus, und weniger weit von Vinsalt entfernt.  
Noch am Abend der Vorstellung hatte er seinen Entschluss gefasst, seine  [[Selea Fabiola Al'Morsqueta|Soberana]] von seinen Absichten unterrichtet und überlegt, welcher Rahmen geeignet sein mochte, sich der Domnatella zu erklären. Die Erinnerung an die Schwärmereien seines alten Freundes Dom Travinus hatte ihn darauf gebracht, seiner Begleiterin das Meer zu zeigen. Und das mondäne [[:lfwiki:Harena Nobilis|Seebad]] zu [[:lfwiki:Sewamund|Sewamund]] hatte sich als gute Entscheidung erwiesen. Näher als [[:lfwiki:Belhanka|Belhanka]], weniger verfänglich, sollte die Domnatella ihn auslachen. Gleichzeitig intimer, mit geschmackvollem Luxus, und weniger weit von Vinsalt entfernt.  


Dank Dom [[:lfwiki:Travinus van Kacheleen|Travinus]] Verbindungen war es leicht gewesen, die notwendigen Arrangements zu treffen. Die beste Suite des Hauses, mit Blick auf das [[:avwik:Meer der Sieben Winde|Meer der Sieben Winde]]. Die Ankunft am gestrigen Abend, nach Einbruch der Dunkelheit, so dass das Seehotel als leuchtendes, strahlend weißes, etwas geheimnisvolles Ziel ihrer Reise vor ihnen in den sanften Dünen gelegen hatte.  
Dank Dom [[:lfwiki:Travinus van Kacheleen|Travinus]] Verbindungen war es leicht gewesen, die notwendigen Arrangements zu treffen. Die beste Suite des Hauses, mit Blick auf das [[:avwik:Meer der Sieben Winde|Meer der Sieben Winde]]. Die Ankunft am gestrigen Abend, nach Einbruch der Dunkelheit, so dass das Seehotel als leuchtendes, strahlend weißes, etwas geheimnisvolles Ziel ihrer Reise vor ihnen in den sanften Dünen gelegen hatte.  
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Wieder küsste sie ihn, doch diesmal nicht überschwänglich und in kindlicher Freude, sondern mit aller Leidenschaft, zu der sie fähig war, zärtlich und lustvoll zugleich. Als der Kuss endete, nahm sie ihren Kopf nur einen halben Finger breit hoch, gerade genug, um Tariano in die Augen sehen zu können. “Ich will auf ewig die Deine sein und dich als den Meinen haben. Bei den Göttern, es gibt nichts, was ich mir sehnlicher wünschte.”  
Wieder küsste sie ihn, doch diesmal nicht überschwänglich und in kindlicher Freude, sondern mit aller Leidenschaft, zu der sie fähig war, zärtlich und lustvoll zugleich. Als der Kuss endete, nahm sie ihren Kopf nur einen halben Finger breit hoch, gerade genug, um Tariano in die Augen sehen zu können. “Ich will auf ewig die Deine sein und dich als den Meinen haben. Bei den Göttern, es gibt nichts, was ich mir sehnlicher wünschte.”  


Dom Tariano zog sie zurück zu sich in einen langen, leidenschaftlichen Kuss. Als er sich schließlich löste, lächelte er sie glücklich, ein wenig verschmitzt an. „Du hast diesen Abend perfekt gemacht. Und dafür habe ich nicht mal den Ring gebraucht.“ Er befreite eine Hand, nestelte in seiner Tasche, zog einen schmalen Goldreif mit einer kleinen Blüte aus grünen Edelsteinen hervor. „Die letzte Reserve, der Ring, mit dem mein [[Pasquallo Al'Morsqueta|Vater]] um meine [[Brinya Al’Shriasgan|Mutter]] gefreit hat. Auch wenn er nicht nötig war, ich möchte, dass du ihn trägst.“  
Dom Tariano zog sie zurück zu sich in einen langen, leidenschaftlichen Kuss. Als er sich schließlich löste, lächelte er sie glücklich, ein wenig verschmitzt an. „Du hast diesen Abend perfekt gemacht. Und dafür habe ich nicht mal den Ring gebraucht.“ Er befreite eine Hand, nestelte in seiner Tasche, zog einen schmalen Goldreif mit einer kleinen Blüte aus grünen Edelsteinen hervor. „Die letzte Reserve, der Ring, mit dem mein [[Pasquallo Al'Morsqueta|Vater]] um meine [[Brinya Al'Morsqueta|Mutter]] gefreit hat. Auch wenn er nicht nötig war, ich möchte, dass du ihn trägst.“  
Er passte wie angegossen. Tariano zog seine Braut zurück im eine weitere, leidenschaftliche Umarmung.  
Er passte wie angegossen. Tariano zog seine Braut zurück im eine weitere, leidenschaftliche Umarmung.