Chronik.Ereignis1033 Feldzug Raschtulswall 04: Unterschied zwischen den Versionen
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"Das Pferd lebt noch!" rief Richeza aus, und ohne das "Halt!" ihrer Tante zu beachten, ritt sie auf den begrabenen Reiter zu, sprang mit gezogenem Säbel aus dem Sattel. Das Pferd des Toten regte sich nicht. Aus seinem aufgeschlitzten Bauch quollen die Gedärme, doch sein Auge verdrehte sich nach der Edlen, als diese sich näherte. Fliegen saugten an dem klebrigen Schleim, der das Auge verkrustete. | "Das Pferd lebt noch!" rief Richeza aus, und ohne das "Halt!" ihrer Tante zu beachten, ritt sie auf den begrabenen Reiter zu, sprang mit gezogenem Säbel aus dem Sattel. Das Pferd des Toten regte sich nicht. Aus seinem aufgeschlitzten Bauch quollen die Gedärme, doch sein Auge verdrehte sich nach der Edlen, als diese sich näherte. Fliegen saugten an dem klebrigen Schleim, der das Auge verkrustete. | ||
Richeza hob den Säbel, um den Leiden des Tieres ein Ende zu setzen, als etwas ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie bückte sich und zerrte etwas Blaues unter dem Kopf des Pferdes hervor. Ein Stück Stoff an einer zerbrochenen Lanze. Sie hielt es hoch, der leichte Wind erfasste es und ein Wappen wurde sichtbar: ein rotes Ross vor einer kaum mehr weißen Scheibe, getränkt vom Blut des sterbenden Pferdes. | Richeza hob den Säbel, um den Leiden des Tieres ein Ende zu setzen, als etwas ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie bückte sich und zerrte etwas Blaues unter dem Kopf des Pferdes hervor. Ein Stück Stoff an einer zerbrochenen Lanze. Sie hielt es hoch, der leichte Wind erfasste es, und ein Wappen wurde sichtbar: ein rotes Ross vor einer kaum mehr weißen Scheibe, getränkt vom Blut des sterbenden Pferdes. | ||
"Almada", flüsterte die Edle – und dann weiteten sich ihre Augen und sie blickte auf die Brust des Toten, um ihren Verdacht bestätigt zu sehen. | "Almada", flüsterte die Edle – und dann weiteten sich ihre Augen und sie blickte auf die Brust des Toten, um ihren Verdacht bestätigt zu sehen. | ||
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"Ich will verdammt sein!" fluchte Rifada und ritt zu ihrer Nichte, wo sie behende aus dem Sattel glitt. Ihre Augen weiteten sich beim Anblick des blutgetränkten, | "Ich will verdammt sein!" fluchte Rifada und ritt zu ihrer Nichte, wo sie behende aus dem Sattel glitt. Ihre Augen weiteten sich beim Anblick des blutgetränkten, almadanerblauen Banners, das Richeza gen Himmel streckte. | ||
almadanerblauen Banners, das Richeza gen Himmel streckte. | Sie schüttelte ungläubig den Kopf, führte die geballte Faust zum Schwertgruß ans Herz und sank vor Richeza und dem Banner mit gebäugtem Haupt auf die Knie. "Das Tuch, das du gerade in deinen Händen hälst, Kind, ist das Banner der [[Hadjinsunni von Yaquirtal|Heiligen Hadjinsunni]]! Eine der kostbarsten und heiligsten Reliquien unserer Rondrakirche!" | ||
Herz und sank vor Richeza und dem Banner mit gebäugtem Haupt auf die Knie. "Das Tuch, das | |||
Hadjinsunni! Eine der kostbarsten und heiligsten Reliquien unserer Rondrakirche!" | |||
Moritatio wurde blass und schluckte. Auch er rutschte aus dem Sattel und ging neben seiner Mutter vor der Reliquie auf die Knie. | Moritatio wurde blass und schluckte. Auch er rutschte aus dem Sattel und ging neben seiner Mutter vor der Reliquie auf die Knie. | ||
"Die Himmelsleuin allein mag wissen, wie ihr heiliges Tuch an diesen Ort des Todes gelangt ist" brach Rifada schließlich das ergriffene Schweigen, das für einen kurzen Moment eingesetzt | "Die Himmelsleuin allein mag wissen, wie ihr heiliges Tuch an diesen Ort des Todes gelangt ist", brach Rifada schließlich das ergriffene Schweigen, das für einen kurzen Moment eingesetzt hatte. "Erinnert ihr euch an das Fanal des brennenden Mastixbusches gestern Nacht? Ich wusste gleich, das ist ein schlechtes Omen!" | ||
hatte. "Erinnert ihr euch an das Fanal des brennenden Mastixbusches gestern Nacht? Ich wusste gleich, das ist ein schlechtes Omen!" | |||
"Irgendjemand hat diese armen | "Irgendjemand hat diese armen Hunden aufgelauert!", stellte Moritatio fest und blickte zu Richeza, was sie von dieser bahnbrechenden Erkenntnis hielt. Er drehte den fliegenumschwärmten Toten mit dem Loch in der Wange mit der Stiefelspitze auf den Rücken und besah ihn sich genauer. Ein braunhaariger, bartloser Jüngling in seinem Alter - vielleicht sogar noch jünger. Der realtiv geringen Körpergröße nach wahrscheinlich ein junger Ragatier. | ||
Toten mit dem Loch in der Wange mit der Stiefelspitze auf den Rücken und besah ihn sich genauer. Ein braunhaariger, bartloser Jüngling in seinem Alter - vielleicht sogar noch jünger. Der | |||
realtiv geringen Körpergröße nach wahrscheinlich ein junger Ragatier. | "Irgendjemand?", wiederholte Rifada ungläubig. "Selbst der größte Schwachkopf kann sehen, daß sie von Ferkinas getötet wurden! Von dort oben wurden Felsbrocken oder große Steine auf sie herabgerollt. Dann wurden ihnen aus nächster Nähe die Schädel mit Steinbeilen eingeschlagen." Sie blickte sich um und entdeckte bald darauf in einem Gebüsch noch eine weitere Tote, bald darauf noch einen. Sie ließ sich von Richeza das heilige Rossbanner reichen und rollte es ganz vorsichtig und ehrfürchtig zusammen, um es in ihrer Satteltasche zu verstauen. | ||
Danach wandte sie sich an Dom Hernan, Anzures Ballan und ihre Nichte: "Wenn diese Gefallenen Ritter von [[Brandil von Ehrenstein|Graf Brandils]] [[Rossbanner-Orden]] sind, die als Entsatz für die alte Dämonenbuhle [[Praiosmin von Elenta|Praiosmin]] gen [[Kaiserlich Selaque|Selaque]] entsandt wurden, dann fürchte ich, wir haben von nun an noch eine weitere Sorge am Hals: Was passierte mit ihrer Anführerin? Wo steckt das verwöhnte blonde Balg unseres tobrischen Grafen?" | |||
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'''Autor:''' [[Benutzer:Von Scheffelstein|von Scheffelstein]] | |||
Nachdem sie das Banner übergeben hatte, erbarmte sich Domna Richeza des Pferdes. Anschließend trat sie zu den anderen Adligen am Wegrand. | |||
"Die Leute hier sind schon seit einigen Tagen tot, soviel steht fest", erklärte sie und nickte in Richtung des jungen Ragatiers. "Ich frage mich, warum sie niemand beerdigt hat." Sie wischte den blutigen Säbel an den Blättern einer unschuldig blühenden Hortensie ab. "Ist wohl ein schlechtes Zeichen. Entweder, die Überlebenden mussten in Eile fliehen. Oder", fügte sie nach einer bedeutungsvollen Pause hinzu, "es gibt keine Überlebenden. In beiden Fällen frage ich mich allerdings auch, warum Domna Praiosmin noch niemanden zum Aufräumen vorbeigeschickt hat. Das ist doch ihr Gebiet hier, oder?", wandte sie sich an ihre Tante, erwartete aber wohl gar keine Antwort. Stattdessen bückte sie sich und zog etwas aus dem matschigen Boden: Eine feine Silberkette, an der ein Ring hing. Kein Schmuckstück, das einem Ordensritter zu Gesicht stand. | |||
"Tante", wandte sich die Edle erneut an Domna Rifada, "seid Ihr Euch denn sicher, dass der Graf Domnatella ... wie heißt sie noch? [[Romina von Ehrenstein-Streitzig|Ro... mina]]? ... mit dem Orden nach Selaque geschickt hat?" | |||
Sie dachte zurück an die Landständeversammlung, auf der die fächerwedelnde Grafentochter mehr wie ein dekoratives Anhängsel ihres Vaters gewirkt hatte. "Ich weiß nicht: Graf Brandil scheint einigermaßen vernarrt zu sein in sein jüngstes Töchterlein, und er ist doch kein Dummkopf: Er hat die [[Chronik.Ereignis1033 LSV 107|Depesche]] meines [[Hesindian von Kornhammer-Scheffelstein|Großvaters]] selbst vernommen und musste davon ausgehen, dass den Rittern ein Kampf bevorsteht. Wieso sollte er das Mädchen unnötig in Gefahr bringen wollen, indem er es ausgerechnet in die Berge schickt? Ich weiß nicht, Tante: Ich glaube nicht, dass wir die Domnatella hier unter den Toten finden. Na, ich hoff's jedenfalls für Seine Hochwohlgeboren." Nachdenklich betrachtete die Edle den Ring. | |||
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'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]] | |||
Das hier ist MEIN Land! Unser Grund und Boden! Seit Jahrhunderten!" stellte Rifada fauchend klar, ehe sie flüsterleise hinterherschob: "Auch wenn die Selaquer Hexe das Land vor ein paar Jahren dem Sonnentempel zu Ragath als Kirchenlehen und Tempelpfrund zugesprochen hat - natürlich nur, um mich kleinzuhalten und zu provozieren!" Sie lachte höhnisch. "Jetzt ist es Betschwester Liguria, meines Onkels und Domna Praiosmins Liebling, die glaubt, hier das Sagen zu haben. Aber seht ihr die Frau Castelllanin irgendwo? Entweder sie ist gleichsam tot, wie es der Soberan befürchtete, oder sie stellt irgendeinem | |||
harmlosen, versponnenen alten Eremiten bis hoch ins Gebirge nach, wie wahrscheinlich auch unserem Heiler, den wir suchen!" | |||
Sie ging zu Richeza und nahm ihr die Kette mit dem Ring aus der Hand. Sie musste ein Auge zukneifen, um das Wappen erkennen zu können, da ihre Sehschärfe auf so kurze Distanz langsam nachließ. "Moritatio! Wessen Wappen ist das?" | |||
Ihr Sohn warf einen konzentrierten Blick auf den Ring und schaute dann hilfesuchend zu Richeza und Dom Hernan. "Hm? Ein aufsteigendes Roß? Das ist das Wappen unseres Königreiches! Vielleicht... hm... eventuell der Ring eines königlichen Beamten?" | |||
"Nichtsnutz!", schalt ihn Rifada, so laut und scharf, dass alle zusammenzuckten. "Bringt man euch bei Hofe denn keine Heraldik bei? Ich sehe nirgendwo das Madamal hinter dem Roß! Das ist das Wappen der Familia Streitzig, Sohn! Schreib es dir hnter die Ohren!" | |||
Dann beantwortete sie, wieder ganz entspannt, die Frage Richezas: "Ja, ich habe nach dem Ende der Landständeversammlung mitbekommen, daß das Gör vorhatte, den Roßbanner-Orden nach Selaque zu begleiten. Du warst zu diesem Zeitpunkt bereits lange aus dem Saal gerauscht. Aber das soll nicht unsere Sorge sein - wir suchen deinen kleinen Vetter - um seinen Augenstern soll sich der Graf selber kümmern." | |||
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'''Autor:''' [[Benutzer:Der Sinnreiche Junker von Aranjuez|Der Sinnreiche Junker]] | |||
„Sie ist nicht darunter“, sprach der hinzugetretene Hernán von Aranjuez. Seine Miene spiegelte freilich wieder, dass ihr das seiner Einschätzung nach nicht unbedingt zum Vorteil gereichen musste. Die Mercanarios indes hatten sich auf seinen Wink hin rasch verteilt. Einerseits, um nicht ganz so auf dem Präsentierteller zu stehen, wie es wohl nicht wenigen Rittern des Rossbannerordens zum Verhängnis geworden war, andererseits um nach etwaigen Überlebenden zu suchen. Sollte sich der eine oder andere aber Hoffnungen gemacht haben, bei den Toten womöglich etwas... Brauchbares... zu finden, so dürfte er wohl enttäuscht worden sein. Die Ferkinas waren recht gründlich gewesen. | |||
Des Condottieres Blick richtete sich mit gefurchter Stirn gen Himmel, wo nun, aufgeschreckt durch ihre Ankunft, deutlich mehr Krähen ihre Kreise zogen. „Wir sollten weiter ziehen, wenn wir nicht das Schicksal der Ordensleute teilen wollen. Ich möchte nur ungern von Ferkinas überrascht werden, schon gar nicht in einer solchen Schlucht ...“ | |||
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'''Autor:''' [[Benutzer:SteveT|SteveT]] | |||
"Der Baron hat recht!" nickte die Vanyadâlerin. "Sehen wir zu, daß wir von hier fortkommen! Ich werde nachher in Elenta befehlen, daß die Ordensritter borongefällig bestattet werden, sobald sich die Ferkinas wieder in ihr Gebirge zurückgezogen haben." | |||
Sie schwang sich wieder in den Sattel und behielt beim weiteren Ritt durch die Schlucht stets die oberen Enden der Steilwände im Auge, damit man nicht ähnlich überrascht wurde, wie die bedauernswerten Kämpen des Rossbanner-Ordens. | |||
Nach einer Weile endeten endlich die Felswände zu beiden Seiten des Weges und gaben den Blick frei in eine weite, fast baumlose Ebene von sicher fünfzehn Meilen Durchmesser, durch die sich das schmale Glitzerband des Baches Selaqua wie eine grünsilberne Schlange wand. Nur hier und da ragte vereinzeltes Wacholder- oder Mastixgestrüpp über der nur mäßig gewellten Landschaft auf, die offenbar vorrangig als Weideland, nicht aber zu ergiebigem Feldbau genutzt wurde. Im Herzen der Elentinischen Ebene, die die Gruppe bereits vergangene Nacht bei Sturm und Dunkelheit am Rande passiert hatte, leuchteten die rotbraunen Dächer eines recht großen Dorfes, über dem ein trutziger Wehrturm und die Kuppel eines kleinen Tempels aufragten. | |||
Rifada beschirmte ihre Augen mit der Hand gegen das grellweiße Licht der Praiosstunde und spähte blinzelnd in Richtung des Dorfes, das ihr bis vor wenigen Götterläufen untertänig gewesen war. Täuschte sie sich, oder war der Ringwall aus angespitzten Palisaden, der [[Elenta]] seit vielen Generationen umgab, an einigen Stellen eingerissen und niedergestürzt? Sie schnupperte - es lag deutlich der Aschegeruch eines noch nicht ganz verloschenen Großfeuers über der Ebene. Ja, es gab keinen Zweifel - einige der Palisadenpfähle waren umgerissen und lagen nun wie hölzerne Brücken über dem Graben, der Elenta als zusätzlicher Schutz vor Reiterangriffen bewahren sollte. Der Brandgeruch kam von einer kaum mehr sichtbaren Rauchsäule, die über dem Ortskern, womöglich direkt über dem Traviatempel am Dorfplatz, aufstieg. | |||
"Verflucht! Seht Ihr das?" wandte sie sich zu Richeza, ihrem Sohn und Dom Hernan um. "Elenta wurde angegriffen! Der Tempel brennt! Sehen wir zu, ob wir noch jemand retten können! Ihre häßlichen Götzen seien ihnen gnädig, wenn mir dort noch ein paar Ferkinas über den Weg laufen!" Sie zog ihren Morgenstern aus der Satteltasche und brachte ihren Rappen mit einem Schenkeldruck zum Losstürmen, der | |||
schon nach wenigen weit ausholenden Sprüngen in den Galopp überging. | |||
Moritatio nickte Richeza aufmunternd zu und versetzte sein Pferd ebenfalls mit gezogenem Schwert in Bewegung, seiner Mutter in schnellem Trab hinterher eilend. Das ebenso Gute wie Schlechte an dieser weitläufigen Ebene ohne größere Blickhindernisse war, daß man jeden angreifenden Feind schon aus vielen Meilen Entfernung sah - genauso früh wurde man aber auch selbst gesehen. | |||
Rifada verschwendete in diesem Augenblick keinen Gedanken daran, daß ihr die dubianischen Söldlinge, die größtenteils zu Fuß unterwegs waren, niemals so schnell würden folgen können. Sie war sich sicher, daß der Großteil der Ferkinas ohnehin bereits - im wahrsten Sinne des Wortes - "über alle Berge war". Aber wehe ihnen, wenn noch vereinzelte Plünderer zurückgeblieben waren. Sie verzichtete darauf, die Tragfähigkeit einer der Palisadenbrücken auszuprobieren, die wahrscheinlich ohnehin ins Rollen kommen würden, sondern sie gab stattdessen ihrem Ross mit einem aufmunternden Klaps im vollen Lauf den Befehl, über den Graben hinweg zu springen, was nicht sonderlich schwer war, wenn der Platz dahinter durch eine anderthalb Schritt breite Lücke im Palisadenwall zur Landung frei war. Tatsächlich sprang der muskulöse Wallach problemlos über den Graben hinweg und landete am Ortsrand von Elenta, wo eine alte Frau, die weinend versuchte, den Kadaver eines toten Widders von der Straße zu schleifen, erschrocken zusammenzuckte und zitternd zu ihr aufsah: "Ahhhh! Bei allen Zwölfen - mein Herz! Seid Ihr das... Herrin? Domna Rifada?" | |||
Die Junkerin nickte achselzuckend. "Wen hast du sonst erwartet? Die bosquirische Jungfer vielleicht?" Sie besah sich mit zusammengepressten Lippen die Zerstörung an den umliegenden Häusern. Fast alle waren schwer beschädigt, vor einigen Hütten lagen Tote. Die Wilden, die den Rossbanner-Orden ausgemordet hatten, waren in ihrem Blutrausch offenbar hierher weitergezogen und hatten ein sinnloses und grausames Massaker angerichtet. Die Wahrscheinlichkeit, diesen eigenbrötlerischen Heiler hier anzutreffen, war schon vorher nicht sonderlich groß gewesen - jetzt war sie winzig - wenn er denn überhaupt noch lebte. | |||
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