Traum der tausend Seelen
Der Traum der tausend Seelen, insbesondere beim einfachen Volke auch schlicht Das Wunder von Punin genannt, war ein karmales Ereignis in der Nacht vom 21. auf den 22. Ingerimm 1032 BF. Zentrum des Geschehnisses war die Capitale Punin, wenngleich sich einzelne Träumende auch bis in Bactrim oder den Ausläufern des Amboss finden lassen. Dabei erschien vielen Hundert Schlafenden Selindian Hal von Gareth im Traume als Heilsgestalt und von den Göttern (insbesondere Boron) Auserwählter. Häufig stand der Traum auch im Zusammenhang mit verstorbenen Familienangehörigen.
Die führungslose Boronkirche war sich hinsichtlich Einordnung und Interpretion uneins, derweil sich Rückhalt und Begeisterung für den Kaiser nur noch mehr verstärkten. Vor allem beim einfachen Volk erhielt Selindian Hal den Beinamen Hüter des Schlafes. Vielen Almadanern galt er auch im Hinblick auf seine Wiederauferstehung spätestens jetzt als Inkarnation des Wahren Königs.