Familia Galandi

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Familia Galandi
Wappen: Familia Galandi-nur-Schild-V1.png
Ein blauer Pfau mit aufgeschlagenem Rad vor damasziertem purpurnen Grund.
Stammsitz: Punin
Schutzpatrone: RAH.png Rahja / Rastullah
Soberan: Feron Galandi
Bedeutende Mitglieder: Gonzago Galandi (Burgcapitán von Valquirbrück), Madalena Galandi (Hüterin der Kunstreitschule Rahjas)
Verbreitung: Punin, Stadtmark Punin
Ländereien und Pfründe: Groß- und Hofweberei Galandi, Palacio auf dem Goldacker, Palacio in Tempelhof, Landgut in Bagaillon
Beziehungen: immens (in Punin), groß (außerhalb)
PHE.png Finanzkraft: sehr groß
Politische Position: Comerciantes
Freunde und Verbündete: Familia von Streitzig ä. H, Familia Al'Shirasgan, Familia Vivar
Feinde und Konkurrenten: Familia Albizzi, Familia Assiref, Familia von Bleichenwang, Familia Sfandini

Die Familia Galandi ist eine weitverzweigte und einflussreiche Tuchweberdynastie aus Punin. Derzeitiger Soberan ist der zum Rastullah-Glauben konvertierte Ratsherr und Zunftmeister der Tuchweber Feron Galandi.

Historie

Wie einige andere Sippen des höchsten Puniner Patriziats, d. h. der 'Väter' der Stadt, sind auch die Galandi von ursprünglich feudaladliger Abstammung. Ihr Ursprungsgebiet liegt im Contado, dem einstigen Untertanengebiet Punins, in der Hügelgegend rund um Bagaillon, wo die Familia bis heute Land besitzt. Ihre Urahnen waren zur Ratsfürstenzeit als Land und Burgen besitzende Adlige in die Stadt eingewandert, um sich dort kommerziellen Aktivitäten zu widmen, was im Falle der Galandi seit 800 Jahren die Herstellung und der Handel mit Tuchen ist. Eines der frühesten Mitglieder der Familia war der Ratsfürst Ghulam der Große, auf den die Galandi noch heute stolz ihre Herkunft zurückführen.

Erst im vergangenen Jahrhundert jedoch stiegen die Galandi durch das Geschick ihrer langjährigen Soberana Borondina Galandi an die unangefochtene erste Position unter den Tuchmachern Punins, wenn nicht des gesamten Königreiches auf. Domna Borondina baute eine weiten Parteiung von Freunden, Anhängern und Klienten auf. Mit der Hilfe ihrer zahlreichen Anhängerschaft und Klientel, die selbst die Köpfe vormals konkurrierender Sippen wie der Contigudi, Figliazzi, Knabenschuh oder Veracis umfasste, gelang es ihr immer wieder, ihre Kinder und Enkelkinder in einflussreiche städtische und kirchliche Ämter und Würden wählen zu lassen.

Nachdem ihr Erstgeborener Donato der Jüngere Galandi nach dem Sturz des Ratsmeister Rachan Sfurcha für 40 Jahre aus der Capitale verbannt wurde, baute Domna Borondina ihren Zweitgeborenen Feron Galandi zu ihrem Mundillo und Erbfolger auf. Dieser haderte nach der III. Dämonenschlacht, in der er zwei Kinder verlor, öffentlich mit den Zwölfen und wandte sich dem Wüstengott Rastullah zu, was einen Familienzwist heraufbeschwor, der bis heute nicht begelegt ist. Kurz vor ihrem Tod 1029 bestimmte Domna Borondina Dom Feron dennoch zu ihrem Erben.

Mit der Machtübernahme des Valedors Vesijo de Fuente kehrte Donato der Jüngere nach Punin zurück und versuchte erneut die Macht in der Familia Galandi zu übernehmen, scheiterte jedoch. Dom Feron hofft, bald Würden und Bürden der Amtsgeschäfte an seine jüngste Tochter Zalamea Galandi zu übergeben.

Stammtafel der Familia Galandi

Gujadal Galandi, genannt 'Ghulam der Große' (126-219) Ratsfürst von Punin

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  • (mind. 1 Kind)